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Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen

Burgstraße 6
98553 Schleusingen

Telefon (036841) 5310

Telefax (036841) 531225

E-Mail E-Mail:
www.museum-schleusingen.de


Veranstaltungen


19.06.​2020
20:00 Uhr
IRISH FOLK IM BURGHOF [ENTFÄLLT]
„PURE IRISH DROPS” mit Bob Bales & Friends Live-Musik mit Bob Bales & Friends und ... [mehr]
 
21.06.​2020
14:00 Uhr
KINDERFEST [ENTFÄLLT]
Auf Schatzsuche im Burghof der Bertholdsburg Ausgraben, Präparieren, Abformen, Basteln, ... [mehr]
 
01.07.​2020
19:00 Uhr
SCHLEUSINGER BLÄTTER [ENTFÄLLT]
Präsentation der neuen Ausgabe – Band 17 Im Fürstensaal von Schloss Bertholdsburg ... [mehr]
 
05.07.​2020
14:00 Uhr
UMZUG DER VEREINE BEIM SCHLEUSINGER STADTFEST
unter Mitwirkung des Freundeskreises des Naturhistorischen Museums [mehr]
 
08.08.​2020 bis
09.08.​2020
11:00 Uhr
HISTORISCHES MUSEUMSFEST IM BURGHOF [ENTFÄLLT]
Auf zum Mittelalterspektakel „Höret liebe Gäste die Fanfare und die Rufe des ... [mehr]
 
11.09.​2020
19:00 Uhr
SLUSIA-NIGHT 2020
Burghof in nächtlichem Flair Essen, Trinken, Burgromantik: Genießen Sie das Museum bei ... [mehr]
 
13.09.​2020
TAG DES OFFENEN DENKMALS
Führung und Erläuterung der Sanierungsmaßnahme am Brunnenhaus durch die ... [mehr]
 
26.09.​2020
08:00 Uhr
BUSEXKURSION
Auf den Spuren der ältesten Thüringer Wir beginnen in der Ausgrabungsstätte Steinrinne ... [mehr]
 
28.10.​2020
19:30 Uhr
VORTRAGSREIHE "NATUR UND GESCHICHTE"
Als Thüringen unterging – Die große Zechsteinflut vor 258 Millionen Jahren Große Teile ... [mehr]
 
30.10.​2020
20:00 Uhr
WEINABEND IM FÜRSTENSAAL
„Als ich 14 war“ Freuen Sie sich auf diesen Abend mit dem Duo LIAISONG, einem ... [mehr]
 
11.11.​2020
19:30 Uhr
VORTRAGSREIHE "NATUR UND GESCHICHTE"
„Fiume Achates“ – Auf den Spuren der antiken Achate Siziliens Vortrag von Ralf Schmidt, ... [mehr]
 
21.11.​2020
17:00 Uhr
ERÖFFNUNG DER SONDERAUSSTELLUNG "Wessen Land, dessen Religion"
Glaube und Aberglaube im Henneberger Land Die Exposition widmet sich den Themen Religion, ... [mehr]
 
21.11.​2020
18:00 Uhr
15. MUSEUMSNACHT IN DER BERTHOLDSBURG
Spannende Entdeckungstour im Museum bei Nacht Es erwartet Sie ein buntes Familienprogramm mit ... [mehr]
 
02.12.​2020
19:30 Uhr
VORTRAGSREIHE "NATUR UND GESCHICHTE"
Der Umgang mit Armen, Kranken und Bettlern in Thüringen im Spätmittelalter und ... [mehr]
 
18.12.​2020
19:30 Uhr
WEIHNACHTSKONZERT IM FÜRSTENSAAL
Musik zur Weihnachtszeit mit „Duo Armonioso“ Lassen Sie sich mit Werken von Johann Seb. ... [mehr]
 

Fotoalben



Gastroangebote


21.11.​2020 bis
21.11.​2020
18:00 Uhr
15. MUSEUMSNACHT IN DER BERTHOLDSBURG
Spannende Entdeckungstour im Museum bei Nacht Es erwartet Sie ein buntes Familienprogramm mit ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Digitales Angebot zum Intern. MUSEUMSTAG 2020

(17. 05. 2020)

Da wir in diesem Jahr unsere geplante Präsentation zum Internationalen Museumstag absagen mussten, stellen wir Ihnen eine digitale Schau zur Neugestaltung unserer regionalgeschichtlichen Sonderausstellung vor.

 

Passend zum Motto des Museumstags geht es vor allem darum, wie man in einem denkmalgeschützten Gebäude wie der Bertholdsburg ein barrierefreies Museum realisieren kann.

 

HIER WERDEN SIE WEITERGELEITET

Foto zur Meldung: Digitales Angebot zum Intern. MUSEUMSTAG 2020
Foto: Digitales Angebot zum Intern. MUSEUMSTAG 2020

ÄLTESTER URZEIT-SALAMANDER DER WELT ENTDECKT!

(11. 05. 2020)

Kürzlich ist den Paläontologen ein sensationeller Funde geglückt. An der präparatorischen und wissenschaftlichen Bearbeitung des ältesten Urzeit-Salamanders der Welt wirkten auch Museumsdirektor Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer vom NHMS mit.

 

Nähere Information finden Sie in der nachfolgenden Presseerklärung des Naturkundemuseums Stuttgart:

 

PRESSEMITTEILUNG - Naturkundemuseum Stuttgart    

Ältester Urzeit-Salamander der Welt entdeckt.

 

220 Millionen Jahre alte Fossilien liefern Missing Link in der Evolution der Amphibien.

Stuttgart, 11.05.2020. Der Ursprung der heutigen Amphibien - Frösche, Salamander und Blindwühlen - ist noch immer weitgehend rätselhaft. Das liegt vor allem daran, dass er über 330 Millionen Jahre zurückreicht und die Skelette der Amphibien-Urahnen meist winzig klein und fossil kaum erhaltungsfähig waren. Daher sind Fossilien dieser Gruppe sehr selten. Zwei 220 Millionen Jahre alte Urzeitfunde aus Kirgisien konnten Dr. Rainer Schoch, Wissenschaftler am Naturkundemuseum Stuttgart, und zwei weitere Kollegen jetzt als ältesten Salamander der Welt identifizieren. Die Fossilen aus der Zeit der Trias sind wissenschaftlich sehr bedeutend, da sie einen Missing-Link in der Evolution der Amphibien liefern.

Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit haben die Paläontologen Dr. Rainer Schoch, (Naturkundemuseum Stuttgart), Dr. Ralf Werneburg (Naturhistorisches Museum Schleusingen) und Dr. Sebastian Voigt (Urweltmuseum Geoskop) nun in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Bei einer von Dr. Sebastian Voigt organisierten wissenschaftlichen Grabung in Kirgisien wurde ein hochinteressantes Fossil entdeckt, das der Forscher seinen Kollegen Dr. Rainer Schoch und Dr. Ralf Werneburg zeigte. Die Paläontologen sahen Ähnlichkeiten mit einem weiteren Fund aus den 220 Millionen Jahre alten Schichten von Madygen in Kirgisien, der in Moskau aufbewahrt wird. Nach mehreren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der neue Skelettfund und das Stück in Moskau von derselben Art stammen, Triassurus sixtelae. Angestoßen durch den neuen Fund konnten eindeutige Merkmale der Salamander an beiden Skeletten nachgewiesen werden, die Triassurus zum ältesten Nachweis der Salamander auf der Welt machen.

„Obwohl der Urzeit-Salamander nur fünf Zentimeter groß ist, liefern die Fossilien von Triassurus sixtelae sehr viele neue Erkenntnisse für unsere Untersuchungen zum Ursprung der Amphibien. Wir sind einen Schritt weiter bei der Erforschung der Evolution der Frösche und Salamander. Mein Leben lang habe ich von so einem Fund geträumt.“, freut sich Rainer Schoch, Experte für Saurier und fossile Amphibien am Naturkundemuseum Stuttgart. Denn Triassurus sixtelae besitzt neben den Salamander-Merkmalen auch Eigenschaften ursprünglicher Amphibien, die auch Hinweise auf die Herkunft der heutigen noch lebenden Amphibien insgesamt geben. Der älteste Salamander der Welt Triassurus besiedelte einen Süßwassersee schon einige Millionen Jahre bevor die ersten Dinosaurier auf der Erde erschienen.

 

Foto zur Meldung: ÄLTESTER URZEIT-SALAMANDER DER WELT ENTDECKT!
Foto: Unscheinbar und doch einmalig: Fossil des Urzeit-Salamanders

NHMS ab 28. April wieder OFFEN

(23. 04. 2020)

Liebe Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher,

 

Ab Dienstag, den 28. April, dürfen wir unsere Pforten wieder für Sie öffnen! Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, Ihnen mit unseren Dauer- und Sonderausstellungen ein wenig Vergnügen und Ablenken in dieser schwierigen Zeit verschaffen zu können.

 

Damit der Museumsbetrieb trotz Corona reibungslos laufen kann, bitten wir Sie, einige wichtige Grundregeln zu beachten:

 

- Das Betreten der Museumsräumlichkeiten ist grundsätzlich nur mit einer Schutzmaske (Mund und Nase müssen bedeckt sein) gestattet!

 

- Es ist unbedingt darauf zu achten, einen gesundheitsrelevanten Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Besuchern sowie zum Museumspersonal einzuhalten!

 

Darüber hinaus möchten wir Sie inständig bitten, auf regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren zu achten. Eine Möglichkeit zur Handdesinfektion finden Sie in unserem Museumsfoyer.

 

Bitte helfen Sie mit, sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Wir freuen uns auf Ihren baldigen Besuch!

 

Ihr Museumsteam

Foto zur Meldung: NHMS ab 28. April wieder OFFEN
Foto: Schleusingens Erstdrucker Hermann Hamsing trägt Maske

MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 3

(15. 04. 2020)

Einblicke in den Arbeitsalltag eines geologischen Museumspräparators

Freilegen eines Unterkieferknochens

 

Zwar ist unser Museum aktuell für den Besucher geschlossen, doch wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Hinter verschlossenen Türen geht die Museumsarbeit weiter...

 

...heute blicken wir mit der Fotokamera in unsere Präparationswerkstatt, wo Präparator Georg Sommer mit der Freilegung eines kleinen Knochens beschäftigt ist. Es handelt sich um den Unterkieferknochen eines prähistorischen Amphibienschädels aus der Gruppe der Eryopiden (Bild 3).

Gefunden wurde der Schädel nahe der Stadt Kusel in Rheinland-Pfalz. Das Fossil gehört dem dortigen Urweltmuseum GEOSKOP. Die Schädeloberseite wurde bereits durch einen US-amerikanischen Präparator freigelegt (Bild 4). Da die Unterseite wegen der oft nur Millimeter-dünnen Knöchelchen besonderes Fingerspitzengefühl erfordert, hat das GEOSKOP unseren Präparator Georg Sommer gebeten, sich der heiklen Angelegenheit anzunehmen. Gestern nahm Georg Sommer eine Teilfreilegung an einem wenige Zentimeter langen Knochenstück am linken Unterkiefer vor. Die „Bergung“ dauerte mehrere Stunden, erforderte eine ruhige Hand, jahrelange Erfahrung und ein geübtes Auge.

 

Gearbeitet wird mit einem Druckluftstichel, der – wie der Name bereits sagt – mit Druckluft winzige Stücke des Steins entfernt, der den Knochen bedeckt (Bild 5 und 6). Wichtig ist, dass mit wenig Erschütterungen gearbeitet wird, da man häufig das Gestein nur im Millimeterbereich abtragen kann, um die Knochenstruktur nicht zu zerstören. Die Arbeit ist daher nur unter einem Binokular mit 20-facher Vergrößerung möglich.

Bei aller Vorsicht unseres Präparators lassen sich gelegentliche kleinere Schäden nur selten vermeiden. Auch hier verzagt Georg Sommer nicht. Er bedient sich eines Cyanacrylatklebers (im Volksmund auch Sekundenkleber genannt), den er mit einer filigranen Nadel aufträgt, um winzige Risse zu schließen und die fossilen Knochen zu stabilisieren (Bild 7).

 

Mit viel Geduld und großer Expertise hat unser Präparator Georg Sommer nach beinahe siebenstündiger Arbeit die Herausforderung gemeistert (Bild 8): Der linke Unterkiefer ist vom Stein befreit und beinahe sieht es so aus, als würde die prähistorische Amphibie zufrieden lächeln...

 

Einen weiteren optischen und vor allem akustischen Eindruck von der Arbeit in unserer Werkstatt erhalten Sie in unserem Video.

Foto zur Meldung: MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 3
Foto: MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 3

MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 2

(09. 04. 2020)

„Auf das niemand bei Seuchen darauf angewiesen sei, nach auswärtigen Ärzten zu rufen“

 

Eine Apothekenordnung für die Grafschaft Henneberg, gedruckt in Schleusingen, 1612

 

Objekt: HGB, S 324/6

 

Medizinische Krisensituationen waren seit jeher Bestandteil des menschlichen Lebens. Besonderen Schrecken verbreiten Seuchen, die sich rasant ausbreiten und zahlreiche Menschen innerhalb kürzester Zeit das Leben kosten können. Vor Seuchen, Epidemien und Pandemien fürchteten sich auch die Einwohner der gefürsteten Grafschaft Henneberg im 17. Jahrhundert. Diese versuchte man, durch obrigkeitliche Schutzmaßnahmen einzudämmen oder bestenfalls erst gar nicht aufkommen zu lassen.

 

Im Jahre 1612 erließ Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen († 1656) für seine hennebergischen Gebiete, namentlich für die beiden Apotheken in Schleusingen und Meiningen, eine „renovirte und confirmirte Apothecken-Ordnung“. Diese wurde in Schleusingen gedruckt und im ganzen Land verteilt.

Der Landesfürst zeigte sich darin verständig, dass nur eine ausreichende medizinische Versorgung vor verheerenden Krankheitswellen schützen könne. Es sei darum die Pflicht der Ärzte („Medici“), Patienten die sie um Hilfe baten, anzuhören, persönlich aufzusuchen und zu behandeln. Eine intensive Betreuung sei vor allem bei Seuchen erforderlich („zumaln, wenn sich gefährliche Seuchen ereignen thun“). In jeder hennebergischen Stadt hatten die Stadtverordneten Sorge zu tragen, dass ausreichend medizinisches Personal vorhanden war, damit „nicht ursach geben, daß die Krancken andere auß- und ingesessene umb rath und hülff anschreyen müssen.“

In einem solchen Aufruf schwang vor allem der Appell mit, die Kranken und Hilfebedürftigen nicht medizinisch Unkundigen und Scharlatanen zu überlassen. Schon im Vorwort seiner Apothekerordnung wies Johann Georg seine Amtsträger und Untertanen scharf an, „Landfährer, ZiriacksKrämer, Steinschneider, Zahnbrecher und andere ihres gleichen“ aus ihren Städten und Amtsbezirken zu vertreiben und sie auch auf Jahrmärkten nicht zu dulden. „Barbirer, Bader“ und „Ocultisten“ sollten unter besonderer Beobachtung stehen. Besonders auf Märkten boten Heilkundige mit zweifelhaftem Ruf und Können ihre Künste für ein oft kleines Entgelt (besonders im Vergleich zu den teuren „Medici“!) an. Nicht selten trugen die Patienten von ihren Operationen, die vom Ziehen eines Zahnes bis hin zu chirurgischen Eingriffen am Auge oder Kopf reichten, mittelschwere oder sogar gravierende Folgeschäden davon. Es kam sogar zu Todesfällen. Die medizinischen Dienstleister machten es sich daher zur Gewohnheit, sich am Rande der Märkte, nahe der großen städtischen Zufahrtsstraßen zu postieren, um im Ernstfall eilig die Flucht antreten zu können.

 

Gefahr für Leib und Leben bestand freilich auch in der Verabreichung falscher Medikamente. Die Apothekerordnung von 1612 schrieb daher eine genaue Prüfung der praktizierenden Apotheker fest. Vor allem aber sollten diese ihre Geschäfte Tag und Nacht offenhalten, damit jeder, der eines Heilmittels bedurfte, dieses umgehend und ohne viel Leidenszeit beziehen konnte.

 

Der Umgang mit Krankheiten, deren Verhütung und die medizinische Versorgung der Bevölkerung waren auch in der Vormoderne zentrale gesellschaftliche Anliegen. Schriften wie die in Schleusingen gedruckte, hennebergische Apothekerordnung gibt hierüber beredte Auskunft.

Foto zur Meldung: MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 2
Foto: Apothekenausstattung Schleusingen, 19.-20. Jahrhundert

MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 1

(29. 03. 2020)

Eine Münze mit Charakter

Objekt: RG-Slg., G 836, V 2271

 

Das NHMS ist stolz auf seine umfangreiche Sammlung hennebergischer Münzen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Das älteste bekannte Geldstück der Grafen von Henneberg ist dieser Silberpfennig aus der Zeit Poppos VII. (gest. um 1245), des vermeintlichen Bauherrn der Bertholdsburg.

 

Die 0,4 g leichte Münze zeigt auf ihrer Vorderseite eine menschliche Gestalt, auf der Rückseite einen doppelköpfigen Adler über einem Turm mit Zinnen. Der auf den ersten Blick unscheinbare Pfennig offenbart uns damit ein umfangreiches politisches Programm. Die Münze Poppos VII. ist nämlich weit mehr als ein Zahlungsmittel, sie ist auch ein Trägermedium der Repräsentation!

Aufgrund ihrer Eigenschaft als Tauschprodukt im Warenverkehr gingen Geldstücke wie dieses in der Regel durch zahlreiche Hände – das Publikum, dem Poppo von Henneberg seine Botschaft mitteilen wollte, war dementsprechend groß. Obwohl sicherlich nicht jedem klar gewesen sein wird, was Poppo VII. durch seine Münzen sagen wollte, ist doch davon auszugehen, dass die meisten seiner Zeitgenossen, insbesondere aus Adel und Bürgertum, die Symbolik auf den Münzbildern zu deuten vermochten.

 

Der moderne Betrachter allerdings wird sich zurecht die Frage stellen: „Was will mir Poppo damit eigentlich sagen?“

 

Die Rückseite der Münze mit dem Doppeladler lässt sich mit rudimentären Kenntnissen in der Wappenkunde noch relativ problemlos identifizieren. Es handelt sich um das scheinbar ursprüngliche Wappen der Henneberger Dynastie, die ihre Anfänge auf die Inhaberschaft des Würzburger Burggrafenamtes zurückführten. Aus diesem Grund blieb das Burggrafenwappen lange Zeit das Familienwappen der Grafen von Henneberg. Erst unter der Herrschaft Poppos VII. wurde es in den 1230er Jahren durch ein Hennenwappen ersetzt.

 

Die Vorderseite der Münze stellt eine größere Herausforderung dar. Dank der Vergrößerung durch ein professionelles Mikroskop der Firma KEYENCE aus Neu-Isenburg (Aufnahme aus dem Jahr 2017) lässt sich das stark abgenutzte Münzbild vergleichsweise gut sichtbar machen. Zuerkennen ist eine dem Betrachter zugewandte Figur als Brustbild, d. h. die Gestalt ist nur bis zur Taille abgebildet. Es handelt sich hierbei natürlich um den Münzherrn und Inhaber der Grafschaft: Graf Poppo VII. von Henneberg. Als Zeichen seiner Grafenwürde trägt er auf dem Kopf einen sog. Grafenhut. In den Händen hält Poppo ein Schwert (in seiner Rechten) sowie ein Lilienszepter (in seiner Linken). Das Schwert war für den mittelalterlichen Adel ein essentielles Standessymbol: Es spiegelt das Rittertum sowie die Wehrfähigkeit seines Trägers wider und verweist damit auf die Schutzfunktion, die der Graf gegenüber seinen Untertanen, aber auch gegenüber dem römisch-deutschen Reich hatte. Gleichzeitig weist das Schwert auf die umfangreichen Gerichtsrechte hin, die Poppo in seinem Herrschaftsgebiet ausüben durfte.

Die Lilie wiederum zeugte von Adel. Besonders die Elite unter den Adligen, die Reichsfürsten, nahmen das Lilienszepter als Ausdruck ihrer besonders hohen Stellung im 13. Jahrhundert in ihre Siegel- und Münzbilder auf. Dass auch Poppo VII. zu diesem repräsentativen Element gegriffen hatte, deutet an, welch hohen Rang er für sich und sein Geschlecht beanspruchte.

 

Mittelalterliches Geld ist eben nicht nur schnöder Mammon. Für den mittelalterlichen Adel boten Münzen eine gern genutzte Plattform zur nonverbalen Kommunikation – Und manchmal sagte ein Zeichen mehr als tausend Worte!

Foto zur Meldung: MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 1
Foto: Pfennig Poppos VII. von Henneberg (Foto: Auktionshaus Künker, Osnabrück)

Corona-Virus: MUSEUM GESCHLOSSEN

(17. 03. 2020)

Liebe Besucher*innen, liebe Freunde des NHMS,

 

angesichts der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus und der vom Landkreis beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen, nehmen auch wir als öffentliche Einrichtung unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und werden das Museum ab sofort für den Besucherverkehr schließen!

 

Von der Schließung sind nicht nur unsere Dauer- und Sonderausstellungen betroffen, auch Veranstaltungen und Führungen können nicht stattfinden.

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese drastische Maßnahmen und freuen uns, Sie nach Aufhebung der Maßnahmen wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Foto zur Meldung: Corona-Virus: MUSEUM GESCHLOSSEN
Foto: Corona-Virus: MUSEUM GESCHLOSSEN

SCHENKUNG von Fossilien und Mineralen an das Naturhistorische Museum Schleusingen

(10. 02. 2020)

Ende letzten Jahres hat das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen eine großzügige Schenkung eines Mitgliedes seines ‚Freundeskreises‘ erfahren. Herr Michael Neumann aus Koblenz hatte früher in Südthüringen gelebt und damals schon Minerale und Versteinerungen gesammelt. Später hat es ihn nach Koblenz verschlagen, aber seinem Hobby blieb er treu. So hat Herr Neumann gezielt Thüringer Minerale und Fossilien gesammelt, getauscht oder gekauft, um sie später einmal dem Schleusinger Museum zu schenken. Das ist nicht nur eine sehr noble Geste, es ist auch eine sehr willkommene Bereicherung für die geologische Sammlung des Museums. Herrn Michael Neumann gefallen die authentischen Ausstellungen „300 Millionen Jahre Thüringen“  und „Minerale – Faszination in Form und Farbe“ in Schleusingen so sehr, dass er sich völlig uneigennützig für das Museum und seine Sammlung derart engagiert. Herzlichen Dank dafür!

 

Es handelt sich bei der Schenkung um mehr als 300 Fossilien und Minerale mit einem Gewicht von 220 kg. Das sind über 100 Schneekopfkugeln und etwa 50 weitere Minerale aus Thüringen, sowie über 60 sehr schöne Ammoniten (Ceratites) aus dem Muschelkalk von Thüringen und Franken. Dazu kommen noch etwa 80 große Schnecken aus der alpinen Kreide-Zeit des Salzburger Landes. Diese seltene Kollektion passte hervorragend in unsere noch bis 23. Februar laufende Sonderausstellung „Kunstwerk ALPEN“ und füllt hier eine ganze Vitrine. Zusammen mit Schneehase, Gämse und Steinbock werden hier neben alpinen Mineralen und Fossilien vor allem riesige und brillante Fotografien der Alpen von Bernhard Edmaier präsentiert, die auf jeden Fall noch einen Besuch lohnen.

Foto zur Meldung: SCHENKUNG von Fossilien und Mineralen  an das Naturhistorische Museum Schleusingen
Foto: Vorsitzender des Freundeskreises, Ralf Schmidt, mit Schneekopfkugeln

VERSTEINERTE WURZEL neu in der Ausstellung

(25. 01. 2020)

Versteinerte Wurzel des Riesenschachtelhalmes neu in der Ausstellung

 

Die bislang unbekannte Wurzel von "Calamites gigas" aus dem Rotliegend von Manebach wird erstmals in der ständigen Ausstellung gezeigt. Sie fand einen Platz direkt unter den modellartig rekonstruierten Stämmen des Riesenschachtelhalmes.

 

Gleichzeitig erstrahlt das Saurierskelett von "Eryops" im neuen LED-Licht. Genauso ein Skelett hatte der Manebacher Saurier, der sich als Modell darüber befindet.

 

Natürlich ist auch unser 2,50 m langer Riesentausendfüßer eine Augenweide.

Foto zur Meldung: VERSTEINERTE WURZEL neu in der Ausstellung
Foto: Unsere Kollegin Rita Happ inspiziert den Neuankömmling

Der neue SEMANA-Band 34 ist da!

(22. 01. 2020)

Der neue SEMANA-Band 34/Jahr 2019 kann jetzt direkt im Museum (Kasse Foyer) oder per Bestellung (telefonisch oder per E-Mail) für 8,- € erworben werden.

 

Die Zusammenfassungen der darin enthaltenen 5 interessanten Beiträge sind hier als pdf-Datei einsehbar.

Foto zur Meldung: Der neue SEMANA-Band 34 ist da!
Foto: Titelseite Semana Band 34/2019

Rückkehr des Riesenhais

(20. 12. 2019)

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest ist die Kiefer-Rekonstruktion des Riesenhais Otodus megalodon aus dem Jung-Tertiär wieder im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen gelandet und ab sofort in der Dauerausstellung zu sehen. Die Zähne sind bis fast 20 cm hoch. Der Riesenhai Megalodon selbst war 16 bis 20 m lang. Er lebte weltweit in den Ozeanen vor etwa 5 bis 3 Millionen Jahren und starb dann aus. Sein damaliger Zeitgenosse, der Weiße Hai, war anpassungsfähiger und schwimmt noch heute umher.

Der Riesenhai-Kiefer war Teil einer großen Wanderausstellung des Schleusinger Museums zum Thema ‚Haie‘ mit sechs Stationen: 2014 Schleusingen, 2015 GEOSKOP Thallichtenberg/Saar-Pfalz, 2016 Chemnitz, 2016-17 Magdeburg, 2017-18 Braunschweig und 2019 Kamenz. In der Ausstellung waren etwa 150 Objekte von heutigen und fossilen Haien vereint sowie durch Tafeln und Modelle erklärt.

Foto zur Meldung: Rückkehr des Riesenhais
Foto: Mitarbeiter des NHMS im Maul des Hais

Von Rüpeln und verzweifelten Lehrern: Vortrag von Dr. Benjamin Müsegades

(12. 12. 2019)

Auf ein breites Echo stieß der Vortrag von Herrn Dr. Benjamin Müsegades, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg, am gestrigen Abend. Trotz Schneefalls fanden viele interessierte Zuhörer den Weg in den Fürstensaal der Bertholdsburg, wo sich der letzte Vortrag des Jahres, der Erziehung und Ausbildung der jungen Grafen und Gräfinnen von Henneberg widmete.

Von der ersten Minute an gelang es Herrn Dr. Müsegades, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und es mit lehrreichen Fakten und unterhaltsamen Anekdoten zu fesseln, was sich auch in einer angeregten Diskussionsrunde am Ende seiner Ausführungen zeigte. Herr Dr. Müsegades berichtete von emsigen und weniger emsigen Schülern und von Lehrern, die nicht selten an ihren fürstlichen Schützlingen verzweifelten. Zugleich machte er deutlich, wie wichtig es im Spätmittelalter und in der Reformationszeit für einen adligen Herrschaftsträger wurde, neben Reiten und Kämpfen auch Lesen und Schreiben zu lernen.

Foto zur Meldung: Von Rüpeln und verzweifelten Lehrern: Vortrag von Dr. Benjamin Müsegades
Foto: Ein adliger bei der Jagd. Abbildung aus dem Codex Manesse, UB Heidelberg.

MDR berichtet über Saurier-NEUFUND

(18. 11. 2019)

Möglicherweise liegt dem NHMS ein Saurierschädel einer bisher unbekannten Art vor. Gefunden wurde er bei einer Ausgrabung des Museums im Sommer dieses Jahres im Steinbruch bei Bad Tabarz. Derzeit arbeiten Direktor Herr Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer mit Hochdruck an der Untersuchung des Schädels. Erst danach kann mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich bei dem Fund um eine neue Spezies handelt.

 

Weitere Informationen sind dem Beitrag des MDR Thüringen zu entnehmen.

Foto zur Meldung: MDR berichtet über Saurier-NEUFUND
Foto: Präparierter Schädel des Sauriers

HEUTE WIRD ABGEBAUT!

(28. 10. 2019)

Heute ist Tag des Abbaus im NHMS:

 

Nach den Erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen an der Nordmauer der Bertholdsburg, wird heute und morgen der meterhoher Kran im Burghof abgebaut. Dazu werden größere Teile des Kranes demontiert und per Mobilkran - stilecht ausgeführt durch die Firma HENNEBERGER! - auf die Erde gesetzt.

 

Zeitgleich mit dem Kran bauen die Mitarbeiter des Museums die Sonderausstellung "Azurblau und Smaragdgrün - MINERALE und ihre Farben" ab. Sie weicht der neuen Exposition zum Thema Kunstwerk Alpen, die am 23. November im Rahmen der 14. Museumsnacht eröffnet werden soll.

Foto zur Meldung: HEUTE WIRD ABGEBAUT!
Foto: Ein "Henneberger" vor der Bertholdsburg

MITTELALTERFEST auf der Bertholdsburg 2019

(14. 08. 2019)

Am 10. und 11. August wurde die Bertholdsburg wieder einmal von Rittern, Gauklern und Spielleuten aus dem Mittelalter übernommen. Dank dem Veranstalter Sündefrei konnten die Besucher bei reichlich Trank und deftig Speise für ein Wochenende in mittelalterliche Gefilde abtauchen und sich an zahlreichen Attraktionen erfreuen: Der muskelbepackte Eisen-Hans lud mit kraftraubenden Kunststücken zum Staunen und Lachen ein, indem er Jungfrauen und Schulklassen in die Höhe stemmte. Artistisches bot Walter von der Heide auf dem Hochseil. Handfest ging es bei den Rittern zum Schwarzen Löwen zu, die dreimal täglich heftig aufeinander eindroschen. Die Kinder (aber auch viele Erwachsene) erfreute Christopher vom Allauenberg mit seinem Puppentheater. Die Irish-Folk-Band "The Sandsacks" sorgte für den musikalischen Rahmen.

Daneben boten abwechslungsreiche Essens- und Verkaufsstände allerhand Kulinarisches und Kostrbares feil. Das NHMS bereicherte das Angebot mit Führungen in Verließ, Hexenturm und Sonderausstellung und einem Kaffee- und Kuchenstand.

Wissenschaftler aus den USA zu Gast im NHMS

(10. 08. 2019)

Letzte Woche hatte das NHMS einen hochkarätigen Wissenschaftler in der Bertholdsburg zu Gast.

Dr. Spencer Lucas ist Geologe und Paläontologe am Nationalmuseum für Naturwissenschaften New Mexico in Albuquerque (USA). Er war begeistert von der Ausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ und der Saurier-Sammlung des Museums in Schleusingen. Gemeinsame wissenschaftliche Projekte und Publikationen verbinden das US-Museum mit dem Schleusinger Naturhistorischen Museum sowie der TU Bergakademie Freiberg.

Foto zur Meldung: Wissenschaftler aus den USA zu Gast im NHMS
Foto: Dr. Sp. Lucas

Bodo RAMELOW zu Besuch im NHMS

(23. 07. 2019)

Im Rahmen seiner Sommertour #ZukunftThüringen 2019 besuchte der Thüringer Ministerpräsident am Dienstag, 23. Juli, das Naturhistorische Museum auf Schloss Bertholdsburg. Von 13.45 Uhr bis 15.15 Uhr ließ er sich durch das Haus führen und Highlights der Ausstellung zeigen. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete die Übergabe eines kunstvollen "Glasquaders" mit eingravierter Unterschrift des Ministerpräsidenten an die Mitarbeiter des Museums.

Foto zur Meldung: Bodo RAMELOW zu Besuch im NHMS
Foto: Bodo RAMELOW zu Besuch im NHMS

Gastwissenschaftlerin aus Bratislava im NHMS

(14. 07. 2019)

Die Sammlungen des Naturhistorischen Museums beherbergen einzigartige Fossilien aus dem Reich der Saurier:

Für besonders kleine Exemplare der Gattung "Discosauriscus" interessierte sich die junge Wissenschaftlerin Marika Mikudíková, von der Comenius-Universität Bratislava (Slowakei).

Bei ihrem Forschungsaufenthalt am NHMS vom 01. bis 12. Juli dokumentierte und analysierte sie die kleinen Saurier aus der Rotliegend-Zeit (290-300 Mio. Jahre alt) und ließ sich auch die Fundstellen im Thüringer Wald zeigen.

Foto zur Meldung: Gastwissenschaftlerin aus Bratislava im NHMS
Foto: Frau Mikudíková bei ihren Untersuchungen

Aktuelle SCHLEUSINGER BLÄTTER sind da

(27. 06. 2019)

Freunde der Geschichte und Heimatkunde aufgepasst: Die aktuelle Ausgabe der Schleusinger Blätter ist ab sofort an allen Verkaufsstellen zu erhalten!

Für einen Preis von 5 € pro Heft können Sie wieder eintauchen in die Vergangenheit und Gegenwart von Schleusingen und Umgebung. Das bekannte Künstlerportrait stellt diesmal Gerda Hoffmann aus Wiedersbach vor, die zahlreiche ihrer Werke zur Gestaltung des aktuellen Heftes zur Verfügung gestellt hat.

 

Die Verkaufsstellen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Aktuelle SCHLEUSINGER BLÄTTER sind da
Foto: Hier erhältlich

KINDERFEST auf der Bertholdsburg

(16. 06. 2019)

Nachdem das Dinofest im letzten Jahr viele kleine und große Besucher angezogen hatte, legten das NHMS und sein Förderverein dieses Jahr mit einem weiteren Kinderfest nach.

 

Auch diesmal konnten wir uns über etwa 650 Neugierige aus Nah und Fern freuen. Den Schau- und Unternehmungslustigen wurde allerhand geboten: Neben Tanzauftritten der "Dance-Kids" der Grundschule Schleusingen, sorgten die Fechtschule von Sven Richter (Dresden) sowie der Zauberer Jan Mago (Dornburg-Camburg) für Abwechslung. Daneben lockten zahlreiche Stände mit spannenden Mitmachaktionen wie Porzellan bemalen, Mikroskopieren, Edelsteinbäumchen und Wappen basteln u. v. m. Auch konnten die Kinder in Sonderführungen in der aktuellen Sonderausstellung, zum Hexenturm und zum Verlies die Räumlichkeiten der Bertholdsburg bestaunen.

 

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Helfern für eine gelungene Veranstaltung!

Foto zur Meldung: KINDERFEST auf der Bertholdsburg
Foto: Flyer Kinderfest

Spektakuläre FUNDE auf der Bertholdsburg!

(06. 06. 2019)

Am 06. Juni luden die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie zu einem gemeinsamen Pressetermin auf der Bertholdsburg.

Anlass waren die im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Nordmauer der Burg aufgefundenen archäologischen und baulichen Funde. Zunächst erläuterten Frau Carola Niklas, Baureferentin der Stiftung und der leitende Architekt, Herr Frank Schneider, die baulichen Maßnahmen zur Sicherung der Nordmauer. Im Zuge der Bauarbeiten konnten Mauer-, Tor- und Turmreste aus dem späten Mittelalter freigelegt werden.

Begleitet wurde die Arbeiten durch die Archäologen Herrn Dr. Matthias Seidel und Frau Möller, die spektakuläre Funde vorzeigen konnten: Besonderes Aussehen erregte dabei ein Hundeskelett, das möglicherweise in das Fundament eines Turmrestes aus dem 14. Jahrhundert eingemauert wurde. Solche sogenannten Bauopfer, die zuweilen aus Aberglaube in Gebäude eingebracht wurden, sind bekannt, lassen sich aber relativ selten nachweisen.

Die Auswertung der archäologischen Funde wird noch eine Weile dauern - wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse zur Burggeschichte dabei herauskommen. Die geborgenen Baureste sollen sichtbar bleiben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Foto zur Meldung: Spektakuläre FUNDE auf der Bertholdsburg!
Foto: Herr Dr. Seidel erläutert die archäologischen Funde

NEUE SONDERAUSSTELLUNG gestartet

(19. 05. 2019)

Im NHMS wurde gestern Nachmittag die neue Sonderausstellung eröffnet. Diesmal geht es um die Farbenpracht der Minerale. Gezeigt werden nicht nur ästethische Gesteine sondern auch deren praktische und vielseitige Verwendung. Die neue Schau bietet allerhand fürs Auge, aber auch wissbegierige Besucher kommen nicht zu kurz. Ein besonderer Hingucker sind die großformatigen Makrofotografien von Achatstrukturen von Herrn Andreas Wawra aus Hannover.

 

Die Sonderausstellun "Azurblau und Smaragdgrün - MINERALE und ihre Farben" kann noch bis einschließlich 27. Oktober 2019 besichtigt werden.

 

Wer mehr zum Thema "Minerale" wissen möchte, dem sei unsere umfangreiche mineralogische Dauerausstellung sowie die dazu gehörige Publikation empfohlen.

Foto zur Meldung: NEUE SONDERAUSSTELLUNG gestartet
Foto: Plakat SA Minerale

Jetzt neu: Der BURGENPASS

(02. 04. 2019)

Als Mitglied des Burgenstraße Thüringen e. V. hat das Naturhistorische Museum den Burgenpass eingeführt. Dieser kann an der Museumskasse kostenlos mitgenommen werden.

 

Der Burgenpass enthält alle zwölf Mitgliedsburgen, die dazugehörigen Stempelfelder werden beim Besuch der jeweiligen Burg abgempelt. Die individuellen Stempel sind an der Museumskasse erhältlich. Wer mehr als drei Stempel vorweisen kann, der zahlt beim Besuch des NHMS oder einer anderen Mitgliedsburg nur den ermäßigten Eintrittspreis. Das Mitmachen lohnt sich also.

Genießen Sie die Schönheit der renaissancezeitlichen Residenzanlage von Schloss Bertholdsburg, die vielseitigen Ausstellungen im NHMS und lernen Sie weitere architektonische Kleinodien in Thüringen kennen:

 

Mit dem Burgenpass des Burgenstraße Thüringen e. V.

 

Foto zur Meldung: Jetzt neu: Der BURGENPASS
Foto: Achten Sie auf diesen Aufsteller an der Museumskasse

FUND IM NHMS: Der älteste Saurier Deutschlands

(28. 03. 2019)

Die Bundesautobahn A4 hat von 1998 bis 2003 nördlich von Chemnitz eine neue Autobahn-Ausfahrt bei Glösa bekommen. Das hat nicht nur die sächsischen Autofahrer, sondern auch die Geologen der TU Bergakademie Freiberg und des Museums für Naturkunde Chemnitz gefreut. Bei einer gemeinsamen Ausgrabung im Jahre 2001 wurden neben Überresten von Pflanzen, Skorpionen und Haien auch sogenannte Koprolithen (‚Kotsteine‘) gefunden. Einen solchen vermeintlichen Koprolith fand der Geologe Uwe Hofmann. Die wahre Natur dieses Fundes erkannte Professor Dr. Jörg W. Schneider erst Jahre später beim Durchsehen des in der Freiberger Bergakademie aufbewahrten Grabungsmaterials. Es waren Schädelknochen eines Sauriers!

Saurier gibt es viele in Deutschland. Was ist das Besondere gerade an diesen Saurier-Knochen? Das ist vor allem ihre Fundschicht im Unter-Karbon: die etwa 330 Millionen Jahre alte Ortelsdorf-Formation der Visé-Zeit. Saurierreste aus dem Unter-Karbon sind weltweit sehr selten und aus Deutschland bisher noch gar nicht bekannt.

Das wertvolle Fossil gelangte an das Naturhistorische Museum Schleusingen in Südthüringen zur präparativen und wissenschaftlichen Bearbeitung. Die Knochen sind als Abdruck in einem feinen Sandstein erhalten. Sie wurden mit Silikonkautschuk abgeformt, um quasi wieder ein ‚Positiv‘ der Knochenoberflächen herzustellen. Die Abformung wurde anatomisch gezeichnet. Dieses Zeichnen ist nicht nur eine visuelle Wiedergabe, sondern eine genaue Beobachtung vorausgehende Interpretation des Fundes.

Danach handelt es sich bei dem Saurierfund von Chemnitz-Glösa um drei Schädeldach-Knochen: ein lang-rechteckiges Supratemporale (st) mit einer schmalen Längsfurche, in der ein Seitenlinien-Organ verlief, dann das bogig geschwungene Squamosum (sq), das an einer Knochennaht mit dem Supratemporale verwachsen ist und schließlich das kleine Tabulare (t), das isoliert auf dem Supratemporale liegt. Diese drei Knochen gibt es bei uns Menschen so heute nicht mehr. Zwischen Supratemporale und Squamosum ist ein tiefer ‚Ohr-Schlitz‘ ausgebildet. Der Schädel hatte eine Länge von 13 cm, das ganze Tier war etwa 70 bis 80 cm lang. Der neue Saurier von Chemnitz-Glösa war ein See-Bewohner, worauf die tiefe und relativ breite Sinneslinien-Furche hinweist.

Nach der radial orientierten Skulptur und Gestalt der Schädeldach-Knochen gehören diese zu einem temnospondylen Amphib. Dieser Temnospondyle ist der älteste bekannte Saurier-Nachweis in Deutschland  und gemeinsam mit Balanerpeton aus dem Visé von Schottland der geologisch älteste temnospondyle Saurier überhaupt.

Diese Forschungsergebnisse sind gerade veröffentlicht im aktuellen Heft der Paläontologischen Zeitschrift beim Springer-Verlag: Werneburg, R., Witzmann, F. & Schneider, J.W. (2019): The oldest known tetrapod (Temnospondyli) from Germany (Early Carboniferous, Viséan).

Foto zur Meldung: FUND IM NHMS: Der älteste Saurier Deutschlands
Foto: Schädelrest (Foto: R. Werneburg)

PRESSEGESPRÄCH auf der Bertholdsburg

(20. 02. 2019)

Pressegespräch vom 19. Februar 2019

 

Es ist eine gut gepflegte Tradition, dass der Landkreis Hildburghausen und das Naturhistorische Museum Pressevertreter zu Beginn eines jeden Jahres in den Bibliothekserker einlädt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Ausblicke auf aktuelle Vorhaben zu geben.

Am 19.02. war es wieder soweit: Gemeinsam mit der Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Frau Dr. Doris Fischer und der Baureferentin Frau Carola Niklas stellten sich Landrat Thomas Müller, Personalamtsleiterin Frau Anne Lautensack, Museumsdirektor Dr. Werneburg und Historiker Dr. Witowski den Fragen der Pressevertreter.

Dabei gab es zahlreiche Neuigkeiten zu verkünden: Die Sanierung der Nordmauer, die aufgrund von Nässe Sicherungsmaßnahmen dringend erforderlich machte, schreitet weiter voran und wir voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen sein, sodass auch der Kran abgebaut werden kann.

Bedauerlicherweise scheint ein Umbau des seit Langem ungenutzten Südflügels als Museumsdepot nicht realisierbar. Nach Aussage von Frau Dr. Fischer sei die Statik des Gebäudes nicht geeignet, um die Sammlungsbestände des NHMS aufzunehmen. Damit ist die seit zwei Jahren vorliegende Konzeption des Museums zur Nutzung des Südflügels als Depot hinfällig. Stiftung, Landkreis und Museum werden nun gemeinsam nach einer externen Depotlösung suchen. Man ist sich einig, dass diese Lösung nicht lange auf sich warten lassen kann, da eine sachgerechte Unterbringung der Sammlungen des NHMS Grundvoraussetzung für die Museumsarbeit und die Erhaltung der wertvollen Kulturgüter ist.

Grünes Licht gab es bei der Neugestaltung der regionalgeschichtlichen Dauerausstellung im Nord- und Westflügel der Bertholdsburg! Die Stiftung hat ihre Bereitschaft zu den dafür notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erklärt. Die konkreten Planungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Damit ist der Weg geebnet, um auch den für das Museum wichtigen Ausstellungsbereich zur Geschichte des Henneberger Landes und der Stadt Schleusingen auf die Höhe der Zeit zu bringen.

Neben den richtungsweisenden Erklärungen zu baulichen Maßnahmen konnte das NHMS auf eine Steigerung seiner Besucherzahlen zurückblicken: Gegenüber dem Jahr 2017 stiegen die Besucherzahlen 2018 um 1.600 Personen: 2018 konnte das NHMS 19.585 große und kleiner Besucher willkommen heißen.

In den Sammlungen des Museums wird weiter fleißig inventarisiert. Schwerpunkte sind dabei der Altbestand der Hennebergischen Gymnasialbibliothek und die Mineralogische Sammlung.

Zu den musealen Neuerwerbungen gehören eine vollständige, geharnischte Bekleidung mit Schild wie sie wohl der Henneberger Graf Poppo VII. getragen haben mag, ein ersteigerter Goldgulden Bertholds von Henneberg (von 1501), ein präparierter Wolf, zwei Walwirbel und viele farbige Minerale, die in der kommenden Sonderausstellung „Azurblau und Smaragdgrün – MINERALE und Ihre Farben“ zu sehen sein werden.

Die Ausgrabung in den 295 Mio. Jahre alten Rotliegend-Schichten von Tabarz war 2018 sehr erfolgreich: Neben etwa 200 Skeletten der molchartigen Branchiosaurier wurde auch das Skelett eines knapp ein Meter langen Urlurchs gefunden. Schon 2016 hatten wir ein ähnlich großes Saurierskelett gefunden, das 2018 nun fertig präpariert wurde. Es handelt sich bei beiden Skeletten um eine völlig neue Saurier-Art, die auch am Museum wissenschaftlich bearbeitet wird.

Die Museumszeitschrift Semana, Band 33 mit neuen naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen aus Thüringen wurde mit Unterstützung des Landes Thüringen herausgegeben.

Das in 2018 neu eingeführte Kombiticket „NaturKulturGeschichte“ von Hennebergischem Museum Kloster Veßra und NHMS erfreut sich steigender Beliebtheit und wird an den Museumskassen gut verkauft.

Das Museum und sein Förderverein haben 24 Kulturveranstaltungen organisiert. Besonders viel Anklang fanden wie immer das Mittelalterspektakel, das Irish Folk-Konzert und die Museumsnacht. Aber auch die Schottland-Vorträge mit Piper-Band und das DinoFest im Burghof wurden sehr gut angenommen.

Foto zur Meldung: PRESSEGESPRÄCH auf der Bertholdsburg
Foto: Südflügel: Kein Depot, aber hoffentlich bald Teil der regionalgeschichtlichen Ausstellung

SEMANA, Bd. 33 AB SOFORT ERHÄLTLICH

(08. 01. 2019)

Die neue Ausgabe der SEMANA ist da! Die nunmehr 33. Ausgabe der museumseigenen Publikation wartet wieder mit vielfältigen wissenschaftlichen Themen rund um die Naturkunde auf.

 

Gegenstand der Betrachtung ist Feldlerche, Auerhuhn, Seeskorpion und vieles mehr.

 

Als besonderes Highlight bieten Direktor Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer einen reichbebilderten Rückblick auf die Sonderausstellung "Lebende und versteinerte Saurier".

 

Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort zum gewohnten Preis von 8 € im Onlineshop oder im Museumsshop erhältlich!

Foto zur Meldung: SEMANA, Bd. 33 AB SOFORT ERHÄLTLICH
Foto: Semana Bd. 33

JAHRESPROGRAMM 2019

(18. 12. 2018)

Auch 2019 gibt es im Naturhistorischen Museum wieder einiges zu erleben!

 

Den aktuellen Programm-Flyer können Sie ab sofort und kostenfrei downloaden.

Foto zur Meldung: JAHRESPROGRAMM 2019
Foto: Programm 2019

RÜCKBLICK: Museumsnacht und Eröffnung der Sonderausstellung

(26. 11. 2018)

24. November 2018

 

Am letzten Samstag des Monats fanden 440 kleine und große Besucher den Weg ins Naturhistorische Museum. Zur Museumsnacht erwartete die Gäste ein buntes Programm: Neben Taschenlampenführungen, Museumsrallye und Bastelaktionen für die Kinder, gab es kulinarische Köstlichkeiten nach mittelalterlicher Art wie Kürbissuppe und warmen Gewürzwein. Linda Trillhaase (Schloss Tonndorf) erfreute die Kinder mit ihrem Puppentheater und begleitete die um 17.00 Uhr eröffnete Sonderausstellung "Leben im Henneberger Mittelalter" mit heiteren und getragenen Geigen- und Gitarrenmelodien. Für Schreckmomente sorgte das hauseigene Schlossgespenst...

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Foto: Plakat Museumsnacht 2018

FINISSAGE war gut besucht

(25. 10. 2018)

Am 29. Oktober bauen wir die Sonderausstellung "Lebende und versteinerte Saurier" wieder ab. Die Ausstellung lockte zahlreiche Besucher von nah und fern ins Museum, die die vielgestaltigen Fossilien und die lebenden Nachfahren bestaunt haben.

 

Das große Interesse war auch bei der gestrigen Finissage spürbar. In einem bilderreichen Vortrag konnte Museumsdirektor Dr. Ralf Werneburg die vielen Zuhörer, die den Weg in den Fürstensaal fanden, noch einmal für die Thematik begeistern. Viele begleiteten ihn anschließend zu einer Sonderführung in die Ausstellung und die Präparationswerkstatt. Bei einem Glas Sekt konnte man sich noch einmal ganz in Ruhe in die Inhalte der Sonderausstellung vertiefen.

Foto zur Meldung: FINISSAGE war gut besucht
Foto: Finissage 2018

SAURIERFUND bei Bad Tabarz

(10. 08. 2018)

Das paläontologische Team des Naturhistorischen Museums und der TU Bergakademie Freiberg hat im Steinbruch Bad Tabarz einen spektakulären Fund gemacht: Es handelt sich um die versteinerten Überreste eines Saurierschädels, der vermutlich um die 295 Millionen Jahre als ist. Das Tier gehörte zur Gruppe der Temnospondyli und ähnelte im Aussehen unseren heutigen Krokodilen, gehörten aber eigentlich zur Gruppe der Amphibien. Der Finder des kostbaren Stückes, Andrée Amelang, kann sich zufrieden zurücklehnen. Zunächst muss das gute Stück im Museum von Präperator Georg Sommer bearbeitet werden. Erst dann kann es von Direktor Dr. Werneburg und Herrn Amelang untersucht werden. Wir können schon jetzt gespannt sein...

 

Presseberichte:

BAUARBEITEN AUF DER BERTHOLDSBURG

(11. 07. 2018)

Liebe Besucher,

 

seit heute wird auf der Bertholdsburg gebaut. Im Zuge der Sanierung der Nordmauer kommt es im Innenhof des Schlosses zu baubedingten Einschränkungen:

von 11. bis 12. Juli ist der Eingang zum Hof nur über das untere Tor (vom Schlosspark aus) möglich. Auch die Tür des Foyers wird in diesen beiden Tagen geschlossen sein, eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Bis zum Jahresende wird im Schlosshof ein Kran stehen. Der Besuch des Museums und seiner Veranstaltungen wird aber weiterhin uneingeschränkt möglich sein.

 

 

Foto zur Meldung: BAUARBEITEN AUF DER BERTHOLDSBURG
Foto: Eingang zum Museum vom 11.-12. Juli

Nun auch noch FACEBOOK

(15. 03. 2018)

Wieder tut sich etwas in Sachen Öffentlichkeitsarbeit am Naturhistorischen Museum: Nachdem die Museumswebsite generalüberholt wurde, ist seit heute der Facebookauftritt des NHMS online.

 

Künftig können sich Interessierte, Museumsbesucher und diejenigen, die es noch werden möchten, auf Facebook über aktuelle Veranstaltungen und über allerlei Neuigkeiten aus dem Museumsalltag informieren. Daneben werden unter dem Titel "Exponat des Monats" ausgewählte Stücke aus der Sammlung vorgestellt.

 

Klicken Sie sich gleich einmal rein!

Foto zur Meldung: Nun auch noch FACEBOOK
Foto: Faceboock_Screenshot

Im PRESSEGESPRÄCH wird Resümée gezogen

(08. 03. 2018)

Am 08. März fand im Bibliothekserker der Bertholdsburg das traditionelle Pressegespräch statt. Neben Landrat Thomas Müller und der Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Frau Dr. Doris Fischer, waren zahlreiche Vertreter der Presse erschienen. In zwei Stunden ließen die Museumsmitarbeiter ein erfolgreiches Jahr 2017 revue passieren und gaben Ausblicke auf das diesjährige Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm.

 

Themen Schwerpunkte waren u. a. das Plus von 1.000 Besuchern im Jahr 2017 sowie die Neugestaltung der regionalgeschichtlichen Dauerausstellung.

 

Weiterführende Informationen können Sie den Beiträgen vom mdr Thüringen "Besucherplus auf Schloss Bertholdsburg" und MDR Thüringen Journal (ab Minute 20:46) entnehmen.

 

 

DAS NHMS IST WIEDER ONLINE!

(28. 02. 2018)

Die Webseite des Naturhistorischen Museums präsentiert sich im neuen Gewand. Realisiert wurde der neue Internetauftritt des NHMS durch die Initiative "Thüringen Vernetzt". Den tatkräftigen Azubis, die unsere Seite programmiert haben, sagen wir an dieser Stelle herzlichen Dank!

 

Wir hoffen Sie finden die neue Webseite ebenso anschaulich und übersichtlich wie wir. Sie finden hier alle Informationen, die Sie für einen Besuch der Bertholdsburg und des NHMS benötigen. Zukünftig werden Ihnen die Neuigkeiten aus dem Museum nicht mehr entgehen. KLICKEN SIE SICH EINFACH REIN!

Foto zur Meldung: DAS NHMS IST WIEDER ONLINE!
Foto: Screenshot