NaturHistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen
- Museum mit naturkundlichen und historischen Ausstellungen
- Residenzschloss
- am Thüringer Wald
Aktuelle Meldungen
Museum im PODCAST der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg
(26.05.2026)In der Pilotfolge des RNZ-Podcasts „Sagenhafter Odenwald – On Tour“ streift Redakteurin Noemi Girgla mit der Erzählforscherin und Kulturwissenschaftlerin Janin Pisarek durch deren Heimat – den Thüringer Wald. Auf den Spuren regionaler Sagen und Legenden treffen sie dabei auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen den Historiker und stellvertretenden Museumsdirektor Dr. Janis Witowski, den Direktor des Hennebergischen Museums Kloster Veßra, sowie die Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ in Meiningen, Sylvia Gramann-Reepschläger. Alles Menschen, die sich dem Erhalt des Kulturguts der Märchen- und Sagenwelt verschrieben haben.
[Profil von Janin Pisarek auf der Webseite des Europäische Märchengesellschaft e. V.]
[Webseite der Rhein-Neckar-Zeitung]

Foto: Podcast "Sagenhafter Odenwald - On Tour" (Bild: www.rnz.de/)
+++ Frühlingskonzert am 09.05.2026, 19.30 Uhr muss leider abgesagt werden +++
(06.05.2026)Wichtige Info: Das Frühlingskonzert muss leider abgesagt werden!!!
„Der Mond ist aufgegangen“ - Konzert zum Muttertag im romantischen Ambiente des Fürstensaals am Samstag, 09.05.2026, 19.30 Uhr
Arien und Musicalsongs mit Gitti Rüsing (Gesang) und Thomas Werner (Klavier)
Schweren Herzens müssen wir unser geplantes Frühlingskonzert krankheitsbedingt absagen, was wir sehr bedauern. Bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten können gegen Vorlage an unserer Kasse zu den regulären Öffnungszeiten zurückgegeben werden, der Ticketpreis wird dort vollständig erstattet. Wir bitten um Verständnis!
Comedyabend am 27.03.2026 - alle Plätze belegt!
(27.03.2026)Wir freuen uns, dass wir so viele Anmeldungen für diesen Abend haben. Im Fürstensaal stehen nun alle verfügbaren Stühle für unsere Gäste bereit.
Leider ist es uns nicht möglich, weitere Interessierte an diesem Abend teilhaben zu lassen. Es wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art im Schloss sein und wir freuen uns auch zukünftig auf zahlreiche Gäste.
Achtung!!! Der Haupteingang von Schloss Bertholdsburg ist wieder geöffnet. Das Schloss kann nun wieder über die Brücke beim Altantor besucht werden.
(27.03.2026)Wir freuen uns, dass die Brücke am Altantor wieder für den Besucherverkehr freigegeben wurde und ab sofort wieder benutzt werden darf.
+++ Podcast zu Schleusinger Handschrift in griechischer Sprache +++
(20.02.2026)Es ist immer wieder erstaulich, welche Bücherschätze in der Hennebergischen Gymnasialbibliothek schlummern. Im vergangenen Jahr war Dr. Felix Albrecht von der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften bei uns, um einen Psalter in griechischer Sprache zu studieren. Es handelt sich um die Handschrift HGB H 4. Mehr erfahren im Podcast:
Kleiner Tipp: Ab Minute 11 ist Dr. Albrecht im Gespräch mit unserem Historiker Dr. Janis Witowski.
Viel Spaß beim Hören!
[Podcast der Niedersächs. Akademie der Wissenschaften Göttingen]

Foto: Text eines griechischen Psalters
Schleusinger Blätter Nr. 2 wieder erhältlich!
(09.12.2025)Ab sofort ist die Ausgabe 2 der Schleusinger Blätter von 2005 im Museum zu erwerben. Zum Preis von 9 € pro Heft.
Bitte beachten Sie: Die Ausgabe ist auf 100 Stück limitiert!

Foto: Titelblatt von Ausgabe 2 der Schleusinger Blätter mit Schloss Bertholdsburg
Exkursion des Fördervereins: Auf den Spuren unserer Vorfahren
(09.10.2025)Einmal im Jahr bietet der Freundeskreis des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen e.V. eine Busexkursion an. Am Freitag, 3. Oktober 2025, war es wieder so weit. Die diesjährige Exkursion führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zuerst zu einer Ausgrabungsstätte nach Bilzingsleben. Hier konnte man viele Fakten über die rund 400.000 Jahre alten Frühmenschen erfahren. Am Nachmittag führte die Exkursion zur Funkenburg nach Westgreußen. Hier wurde der Nachbau einer germanischen Siedlung, einschließlich rekonstruierten Häusern und einer Wehranlage mit Wachtürmen, besichtigt. In diesem Freilichtmuseum konnte auch historischen Handwerkern über die Schulter geschaut werden.

Foto: Der Freundeskreis des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen besichtigt an Ausgrabungsstellen die „Spuren der ältesten Thüringer“ (Fotos: Museum Schleusingen)
Der Hai ist zurück!
(23.09.2025)Der Manebacher Hai ist wieder zurück im NaturHistorischen Museum auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen. Der Hai war für eine wissenschaftliche Untersuchung über ein Jahr lang an die TU Bergakademie Freiberg ausgeliehen. Der wissenschaftliche Name dieses Süßwasserhaies lautet „Bohemiacanthus carinatus“. Das Fossil ist ca. 298 Millionen Jahre alt. Es wurde am Kammerberg in Manebach im Thüringer Wald gefunden. Ab jetzt kann das Original wieder in der Dauerausstellung des Museums in Schleusingen besichtigt werden.
Die Fotos zeigen den Hai nach seiner Rückkehr. Nun wird das Fossil wieder an seinem ursprünglichen Platz in einer Vitrine in der Dauerausstellung präsentiert (Fotos: Museum Schleusingen).

Foto: Der Hai ist zurück!
Museum gräbt in Manebach
(01.09.2025)Es geht wieder los
Schaufel, Spitzhacke, Hammer, Schubkarre, Eimer und Verpackungsmaterial. Zum Glück haben alle Werkzeuge in den Kofferraum gepasst. Jetzt kann es losgehen. Das NaturHistorische Museum auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen fährt zur Ausgrabung in den Thüringer Wald, um nach Fossilien zu suchen. In diesem Jahr findet die paläontologische Grabung bei Manebach statt. Im Sandstein suchen die Wissenschaftler des Schleusinger Museums nach fossilen Knochen und Fährten von Sauriern. Die Fossilien sind ungefähr 298 Millionen Jahre alt!

Foto: Museum gräbt in Manebach
Rückblick auf die Exkursion des Museums
(28.04.2025)Am Samstag, 26.04.2025, war es wieder soweit. Die beliebte Exkursion des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg fand statt. Dazu trafen sich auch in diesem Jahr wieder 30 Personen in einem Steinbruch nahe Bad Tabarz im Thüringer Wald. Nach der Begrüßung und einem kurzen Vortrag über die Paläontologie konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Steinbruch selbst nach Fossilien und Mineralen suchen. Neben fossilen Pflanzen wurden dieses Mal sogar Saurierfährten und kleine Reste von Krebstierchen gefunden. Das Wetter war gut. Die Exkursionsleiter aus dem Schleusinger Museum freuen sich über das große Interesse an der Exkursion und danken allen Gästen für deren teilweise weite Anreisen. Vielen Dank auch an die Betreiberfirma des Steinbruchs für die Genehmigung der Exkursion.

Foto: „Was ist das für ein Fossil?“ Das war die häufigste Frage im Steinbruch im Thüringer Wald. Georg Sommer ist der Präparator am Museum in Schleusingen und kennt sich gut aus. Er erklärte den Gästen jedes einzelne Stück. Die hier gefundenen Fossilien sind ca. 300 Millionen Jahre alt.
Update zu unseren Ferienprogrammen
(07.04.2025)
Dienstag 08.04.2025: "Zeitreise Fossilien" - AUSGEBUCHT
Donnerstag 10.04.2025: "Socken-Hasen" - wenige Plätze frei
Dienstag 15.04.2025: "Geniales Vogelei" - freie Plätze
Wir freuen uns auf spannenden Projekte mit den Kindern!
Treffpunkt ist jeweils um 10.30 Uhr im Burghof. Für die Teilnahme wird telefonisch um Voranmeldung gebeten (Teilnehmerzahl begrenzt) unter: 036841/5310 oder per E-Mail:
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen sind Begleitpersonen beim Ferienprojekt leider nicht zugelassen.
Bitte beachten: Wegen der Bauarbeiten rund um die Burg ist momentan der einzige Zugang zum Museum via Burgstraße durch den Schlosspark! Auch das Parken in der Burgstraße ist aktuell nicht möglich. Alternativ können Sie z.B. den Schützenplatz zum Parken nutzen.
Ein Teil der Programme findet in Kooperation mit dem MuseumsNetzwerk Süd e.V. statt.
+++ Nur exklusiv im Museum: Schleusinger Blätter Ausgabe 1, limitiert!!! +++
(03.12.2024)100 Stück, nur solange der Vorrat reicht!
Liebe Freundinnen und Freunde der Schleusinger Blätter,
es ist Adventszeit und zu diesem Anlass haben wir die vergriffenen Ausgaben der beliebten "Schleusinger Blätter" wieder aufgelegt. In diesem Jahr beginnen wir mit Ausgabe 1 als Reprint.
Diese erhalten Sie ab Dienstag, den 3. Dezember, nur exklusiv im Museum. Wäre das nicht das perfekte Weihnachtsgeschenk für Sie oder Ihre Lieben? Ab sofort können Sie Ihre Heftsammlung ergänzen.
Aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes und gestiegener Druckkosten können wir Ihnen diese Ausgabe leider nur für 9 € pro Stück verkaufen. Wir bedauern das sehr 🥺

Foto: +++ Nur exklusiv im Museum: Schleusinger Blätter Ausgabe 1, limitiert!!! +++
Schleusinger Paläontologen gehen wieder auf Ausgrabung
(09.09.2024)Auch in diesem Jahr macht das NaturHistorische Museum wieder eine paläontologische Ausgrabung. Seit Anfang September findet die Grabung bei Oberhof im Thüringer Wald statt. Die Wissenschaftler des Museums suchen in Tonsteinen und Sandsteinen nach Fossilien. Diese sind ungefähr 295 Millionen Jahre alt. Zu den bisher ausgegrabenen Fossilien zählen zahlreiche Blätter von Farnsamern, viele Koniferenwedel, einige Farne und wenige Reste von Schachtelhalmen sowie unzählige, verschiedene Süßwasserkrebstiere, viele Muscheln, wenige Insektenreste, ein Tausendfüßler, kleine Branchiosaurier und winzige Haizähne. Außerdem wurde eine größere Saurierfährte gefunden. Nach ihrer Bergung und Dokumentation an der Grabungsstelle werden die Fossilien zur anschließenden Präparation nach Schleusingen ins NaturHistorische Museum auf Schloss Bertholdsburg gebracht. Dort stehen die Fossilien den Paläontologen für Forschungen zur Verfügung. Besonders schöne Stücke werden in der Ausstellung des Museums präsentiert.
Die Ausgrabung wurde bei verschiedenen Ämtern angemeldet und vor Ort durch fleißige Grabungshelfer unterstützt. Vielen Dank an die Studierenden und Mitarbeiter der Universitäten in Münster, Jena und Freiberg für eure Hilfe!

Foto: Mitarbeiter des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen an der paläontologischen Grabungsstelle bei Oberhof im September 2024 (Foto: Frank Scholze)
Bodenöffnungen in der Bertholdsburg
(09.07.2024)Liebe Besucherinnen und Besucher,
in einigen Räumen der Regionalgeschichtlichen Ausstellung werden Ihnen einige Holzflicken im Fußboden auffallen. Hier sind im Auftrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Öffnungen gemacht worden, um die Beschaffenheit der historischen Bodenbeläge zu untersuchen. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Regional-geschichtlichen Dauerausstellung und dient der Herstellung von Barrierefreiheit.
Die Abdeckungen sind stabil und tragfähig; Sie brauchen also keine Sorgen haben, einzubrechen. Bitte achten Sie jedoch darauf, dass Sie über die Unebenheiten im Boden nicht stolpern.

Foto: Bodenöffnungen in der Bertholdsburg
Fossil des Jahres 2024
(03.07.2024)Haben Sie schon unsere Vitrine zum „Fossil des Jahres 2024“ entdeckt?
Darin sehen Sie Originale des rätselhaften Spurenfossils Tambia spiralis aus dem Thüringer Wald. Die fossile Spur sieht aus wie eine Spirale, daher kommt auch der Artname „spiralis“. Das Fossil wurde zuerst in einem Steinbruch am Bromacker bei Tambach-Dietharz gefunden. Ein weiteres Vorkommen von Tambia spiralis gibt es in der Nähe von Roda bei Ilmenau. Die Originale in unserer Vitrine sind ungefähr 285 Millionen Jahre alt. Schauen Sie sich die Vitrine in der Ausstellung des Museums an und überlegen Sie, welches Tier diese rätselhafte, spiralförmige Spur verursacht haben könnte!

Foto: Fossil des Jahres 2024: Tambia spiralis
Wechsel an der Spitze des NaturHistorischen Museums
(04.06.2024)Unser langjähriger Museumsdirektor, Herr Dr. Ralf Werneburg, ging am Freitag, 31.05.2024, in den Ruhestand. Drei Jahrzehnte hat Ralf Werneburg das NaturHistorische Museum auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen geleitet. Er hat die Dauerausstellungen zur Paläontologie und Mineralogie aufgebaut sowie zahlreiche Sonderausstellungen gestaltet. Dank seiner Forschung an fossilen Amphibien erlangte das Museum eine große Bekanntheit im In- und Ausland. Die Angestellten am Museum danken Ralf Werneburg für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.
Seit 01.06.2024 ist Herr Dr. Frank Scholze der neue Direktor des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg Schleusingen. Zuvor hatte Frank Scholze hier seit zwei Jahren als Projektangestellter für die Digitalisierung der Fossilien gearbeitet. Er kennt die naturwissenschaftlichen Sammlungen und ist bereits vertraut mit den Dauerausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen am Museum. Der neue Direktor sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf die gemeinsame Zukunft auf Schloss Bertholdsburg.

Foto: Feierliche Verabschiedung von Ralf Werneburg und „Übergabe des Staffelstabs“ an Frank Scholze am 31.05.2024 auf Schloss Bertholdsburg. Foto: M. Bechstedt, Schleusingen.
Märchenwanderung Straufhain - geänderter Veranstaltungsort
(31.05.2024)!!! EILMELDUNG - geänderter Veranstaltungsort !!!
Witterungsbedingt werden wir morgen, 01.06.24, leider nicht zur Burgruine Straufhain wandern können.
Die Veranstaltung findet dennoch statt - nur an einem anderen Ort!
Statt im Schlosspark Seidingstadt treffen wir uns nun beim Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf (Pfarrberg 5, 98646 Straufhain).
Ab 12 Uhr gibt es Bratwurst und Getränke am Steinernen Haus, unweit des Zweiländermuseums, und ab 13 Uhr entführt uns Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth wie geplant in die Welt der Märchen und Legenden!
Wir freuen uns auf eine märchenhafte Zeit.

Foto: Märchenwanderung - geänderter Ort
Neue Fotosammlung am Museum
(07.05.2024)Übergabe der Bildersammlung von Gunter Heß
an das NaturHistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen (NHMS)
Am 6. Mai 2024 übergab Gunter Heß aus Giesübel dem NHMS seine digital aufbereitete Fotosammlung; insgesamt 12.000 Bilder aus Schleusingen und Umgebung.
Fotografien sind ein wichtiges Stück Zeitgeschichte. Über beinahe zwei Jahrzehnte hinweg legte Gunter Heß aus Gießübel eine umfangreiche Fotosammlung mit Motiven des Landkreises Hildburghausen an. Begonnen hat er 2005 mit der Broschüre „Gießübel in den 60ern“, in der er Bilder seines Vaters, des Fotomeisters Alfred Heß, aufarbeitete. Weitere 46 Broschüren entstanden, wobei die Auswahl der Fotomotive jetzt nicht mehr nur Gießübel umfasste, sondern auch zahlreiche andere Ortschaften im Landkreis Hildburghausen abbildete. Die zum Zwecke der Tourismuswerbung von Gunter Heß selbst gemachten Fotos füllen mittlerweile 12 Fotobücher, die Städte wie Schleusingen und Ilmenau, aber auch Themen wie die lokale Landwirtschaft und Industrie behandeln. Seine Sammlung von mehreren tausend Bildern übergibt Gunter Heß nun dem Schleusinger Museum zur Verwahrung und Benutzung. Damit besitzt das NaturHistorische Museum Schleusingen künftig einen beinahe unerschöpflichen Fundus hochauflösender digitaler Fotografien mit einzigartigen Motiven aus Schleusingen, dem Landkreis Hildburghausen und dem Thüringer Wald. Eine solche Bildersammlung sucht ihresgleichen und wird die Regionalgeschichtliche Sammlung des Museums maßgeblich bereichern.
[Bericht im MDR Thüringen Journal, 06. Mai 2024]
[MDR Thüringen Journal, Mediathek]

Foto: Neue Fotosammlung am Museum
Osterkükensuche im Museum
(27.03.2024)Osterküken-Suche im Museum Schleusingen
Scheinbar haben sich einige Osterküken in das Naturhistorische Museum Schleusingen verlaufen. Welches Kind von Karfreitag bis Ostermontag den Standort von zwei Osterküken in der Ausstellung gefunden hat und dies nach dem Rundgang an der Museumskasse schildern kann, erhält dort eine kleine Museumsüberraschung.

Foto: Osterkükensuche im Museum
Öffnungszeiten in den Osterferien und an den Feiertagen
(27.03.2024)Öffnungszeiten an den Feiertagen und in den Osterferien
Das NaturHistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen hat in den Osterferien täglich
an den Werktagen von 9 bis 17 Uhr
am Wochenende und während der Osterfeiertage von 10 bis 18 Uhr
geöffnet (letzter Einlass eine Stunde vor Schließung).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ferienveranstaltungen in den Winterferien 2024 Museum Schleusingen
(15.01.2024)Veranstaltungen Winterferien
[Download]
Neuer Ursaurier in Deutschland entdeckt - unter Beteiligung des NHMS
(08.01.2024)Ein internationales Forscherteam hat im Rotliegend zwischen Kaiserslautern und Trier im westlichen Rheinland-Pfalz eine neue Ursaurierart nachgewiesen. Das nach seiner speziellen Kopfform Stenokranio (Griechisch: stenos + kranio = „Schmalschädler“) benannte Tier lebte vor knapp 300 Millionen Jahren und war eines der größten Raubtiere seiner Zeit.
Die neue Art Stenokranio boldi wurde bis anderthalb Meter lang, hatte einen großen, flachen Schädel mit vielen spitzen Zähnen und ernährte sich von Fischen und anderen Ursauriern. Sie ist ein ausgestorbener Vertreter der Temnospondyli – einer Gruppe von Amphibien, die im Erdaltertum besonders artenreich war. Als Amphib vermochte das Tier im Wasser und an Land zu leben. Im Gaumen hatte Stenokranio drei Paare an großen, nach hinten gebogenen Reißzähnen, die dazu dienten, glitschige Beute wie Fische festzuhalten.
Lange vor der Entstehung der Krokodile und der Dinosaurier lebte das Amphib Stenokranio als Lauerjäger in und am Rande tropischer Gewässer. Nach Körperform und Lebensweise besetzte das Tier die ökologische Nische der späteren Krokodile.
Stenokranio ist Teil einer der ältesten gut belegten Ursaurier-Gemeinschaften Europas, die vom Remigiusberg bei Kusel in der Westpfalz stammt. An Vierfüßern wurden aus dem pfälzischen Fossilvorkommen bisher Reste von drei weiteren Ursaurierarten (Cryptovenator hirschbergeri, Remigiomontanus robustus, Trypanognathus remigiusbergensis) beschrieben, deren nächste Verwandtschaft im heutigen Südwesten der USA und im Thüringer Wald beheimatet war.
Ein wichtiger Teil der präparativen und wissenschaftlichen Arbeiten wurde im NaturHistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen durch Direktor Dr. Ralf Werneburg und den geologischen Präparator Georg Sommer durchgeführt.
Veröffentlichung: Werneburg, R., Witzmann, F., Rinehart, L., Fischer, J. & Voigt, S. (2024): A new eryopid temnospondyl from the Carboniferous-Permian boundary of Germany. – Journal of Paleontology, doi: 10.1017/jpa.2023.58.
Facts zu Stenokranio boldi
Um welches Tier handelt es sich?
Stenokranio ist ein Amphib gewesen, also ein Tier, das im Wasser und an Land leben konnte. Die Vermehrung erfolgte durch Laichen im Wasser.
Wie viel und welches Fossilmaterial gibt es?
Die Beschreibung der neuen Art beruht auf zwei fossilen Schädeln, 25 und 27 Zentimeter lang. Von dem größeren Exemplar gibt es zusätzlich Teile der Wirbelsäule und des Schultergürtels.
Wo wurden die fossilen Reste gefunden?
Fundort ist der Remigiusberg bei Kusel in der Westpfalz (Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz). Der Fundort befindet sich auf dem Betriebsgelände eines aktiven Steinbruchs (Hartsteinwerk Rammelsbach der Basalt AG, Linz am Rhein). Der Steinbruch fördert ein Hartgestein zur Herstellung von Straßen- und Gleisbettschotter. Fossilführend sind die Deckschichten über dem Hartgestein. Zutritt zum Betriebsgelände und zur Fundstelle sind nur mit schriftlicher Genehmigung der Basalt AG möglich.
Wer und wann wurden die Fossilien entdeckt?
Die Fossilien wurden 2013 (großes Exemplar als Zufallsfund; Entdecker: Dr. Jan Fischer) und 2018 (kleineres Exemplar bei einer wissenschaftlichen Grabung des Urweltmuseums GEOSKOP; Entdecker: ehrenamtlicher Grabungshelfer Hans-Rieder Matzenbacher) entdeckt.
Wo, wann und von wem wurden die Fossilien präpariert?
Das große Exemplar wurde 2014, das kleinere Exemplar 2018 vom geowissenschaftlichen Präparator Larry Rinehart aus Albuquerque/New Mexico ehrenamtlich im Urweltmuseum GEOSKOP bei Kusel präpariert. Eine Nachpräparation des kleineren Schädels zur wissenschaftlichen Beschreibung erfolgte 2019/2020 durch Georg Sommer, geowissenschaftlicher Präparator des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg, in Schleusingen/Thüringen.
Wann hat das Tier gelebt?
Die Fundschichten sind knapp 300 Millionen Jahre alt und werden in das ausgehende Erdaltertum, genauer in den Grenzbereich der erdgeschichtlichen Systeme Karbon und Perm gestellt.
Wie heißen die Fundschichten?
Die Stenokranio-Fossilien wurden in Ablagerungsgesteinen der sogenannten Remigiusberg-Formation, Basis des Rotliegend im Saar-Nahe-Becken, gefunden.
Weiß man, wie die Tiere zu Tode gekommen sind?
Nein. Die bisher bekannten fossilen Reste von Stenokranio stammen von zerfallenen Skeletten, die am Ufer eines Sees (größeres Exemplar) und im Flachwasser eines Sees (kleineres Exemplar) im Schlamm begraben worden sind. Es ist möglich, dass beide Tiere eines natürlichen Todes gestorben und im Laufe der Zeit zerfallen und teilweise fortgespült worden sind.
Wie groß und schwer konnten die Tiere werden?
Stenokranio konnte schätzungsweise bis zu 1,5 Meter lang werden. Das am nächsten verwandte Tier, Eryops megacephalus aus den USA, erreichte Schädellängen von bis zu 50 Zentimeter und Körperlängen von bis zu drei Metern. Das Körpergewicht der großen amerikanischen Tiere wird auf 160 Kilogramm geschätzt. Das größte bekannte Exemplar von Stenokranio könnte bis zu 70 Kilogramm Lebendgewicht aufgewiesen haben.
Wo hat das Tier gelebt? Wie muss man sich den Lebensraum vorstellen?
Zu Lebzeiten von Stenokranio lag die Pfalz nahe dem Äquator und war Teil eines riesigen (100 x 300 Kilometer großen) Gebirgstals, das von Lothringen bis Frankfurt/M. und vom Hunsrück bis fast nach Karlsruhe gereicht hat. Das Gebirgstal (geologisch: Lothringen-Saar-Nahe-Becken) war eine tropische Fluss- und Seelandschaft. Im Bereich des heutigen Remigiusbergs mündete damals ein großer Fluss in einen etwa 70 Kilometer langen See. Am Ufer dieses Sees bzw. im Delta des besagten Flusses hat Stenokranio gelebt.
Wie hat das Tier gelebt?
Stenokranio hat die ökologische Nische der erst seit dem Erdmittelalter auftretenden Krokodile besetzt. Es war ein Amphib, das im Wasser und an Land leben konnte. Die Vermehrung erfolgte im Wasser. Die Jungtiere werden überwiegend im Wasser, die erwachsenen Tiere im Wasser und an Land gelebt haben. Stenokranio war ein Fisch- und Fleischfresser, der als Lauerjäger im Flachwasser und am Ufer von Seen und Flüssen seiner Beute nachgestellt haben dürfte. Neben frühen Vorläufern der Säugetiere, wie den fleischfressenden Rückensegelsauriern, gehörte Stenokranio zu den größten bekannten Raubtieren seiner Zeit. Die Konstruktion seiner Kiefer ermöglichte kein Zerschneiden (oder Kauen) von Beute. Beutetiere wurden gepackt, mit den spitzen Zähnen und den vergrößerten Reißzähnen im Gaumen festgehalten und vermutlich mehr oder weniger im Ganzen heruntergeschlungen.
Warum wird das Tier als Ursaurier bezeichnet?
Der Begriff „Ursaurier“ ist eine populäre Sammelbezeichnung für die Vierfüßer des Erdaltertums. Der Begriff schließt Amphibien und Reptilien ein, hat aber keine wissenschaftliche Bedeutung und hat auch nichts mit den Dinosauriern zu tun. Die „Ursaurier“ haben vor den Dinosauriern gelebt. Die ersten Dinosaurier haben etwa 60 Millionen Jahre nach Stenokranio in der Mittleren Trias gelebt.
Wo genau ist die Position von Stenokranio im Stammbaum der vierfüßigen Wirbeltiere?
Stenokranio gehört zur Familie der Eryopiden, die relativ großwüchsige, nach Gestalt und Lebensweise krokodilähnliche Amphibien des ausgehenden Erdaltertums vereint. Die Eryopiden gehören zur Gruppe der Temnospondyli, die die artenreichste Gruppe an Amphibien des Erdaltertums repräsentiert und wahrscheinlich auch die Vorläufer der heutigen Amphibien einschließt.
Wem gehören die Fossilien?
Nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz werden erdgeschichtliche Objekte von wissenschaftlicher Bedeutung mit ihrer Entdeckung Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz. Entsprechende Funde werden in der Landessammlung für Naturkunde in Mainz inventarisiert.
Wer hat welchen Anteil an der Arbeit?
Die wissenschaftlichen Forschungen und Ausgrabungen im Steinbruch am Remigiusberg bei Kusel erfolgen unter der Leitung des Urweltmuseums GEOSKOP im Auftrag und in Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz / Referat Erdgeschichte. Finanzielle und logistische Hilfe stellt das Hartsteinwerk Rammelsbach der Basalt AG zur Verfügung. Die Ausgrabungen werden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus der Pfalz und dem Saarland unterstützt. Die präparatorischen und konservatorischen Arbeiten an den Fossilien sowie die wissenschaftliche Auswertung erfolgen im Urweltmuseum GEOSKOP. Die Beschreibung und Illustration der Fossilien sowie die Analyse der verwandtschaftlichen Beziehungen zu altersgleichen Amphibien wurden von den Spezialisten für fossile Amphibien der Gruppe der Eryopiden in Schleusingen/Thüringen, am Naturkundemuseum Berlin und am New Mexico Museum of Natural History in Albuquerque/New Mexico durchgeführt.
Was macht diesen Fund so spannend?
Eryopiden, die nach dem besonders großen amerikanischen Vertreter Eryops benannte Familie von Amphibien des späten Erdaltertums, werden in Saurierbüchern oft zusammen mit Rückensegelechsen als typisch amerikanische Lebensgemeinschaft der Vordinosaurierzeit dargestellt. Die Funde vom Remigiusberg belegen, dass große krokodilartige Amphibien zusammen mit den auffälligen Rückensegelechsen und anderen aus Nordamerika bekannten Ursaurierformen auch auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands existiert haben.

Foto: Lebensrekonstruktion des Kuseler Ursauriers Stenokranio boldi (Illustration: Dr. Frederik Spindler, Kipfenberg).
Aktion zum BURGENJAHR 2024: Kettenhemdflechten + Gewinnspiel
(31.12.2023)Märchenschloss Bertholdsburg
Burgenjahr 2024
Kettenhemd-Flechten für Alle
Das Jahr 2024 steht in Thüringen ganz im Zeichen seiner vielen Burgen. Eine davon ist unsere Bertholdsburg.
Für viele gehören Burgen und Ritter untrennbar zusammen. Da Rüstungen und Kettenhemden jedoch in der Regel nur hinter Glas betrachtet werden können, bleiben oftmals Fragen unbeantwortet. Wie wurde so ein Kettenhemd überhaupt hergestellt?
Aus diesem Grund haben alle Gäste des NaturHistorischen Museums Schloss Bertholdsburg im Burgenjahr 2024 die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und sich im Kettenhemdflechten auszuprobieren.
Von Januar bis Dezember 2024 bekommt jede Besucherin und jeder Besucher unserer Ausstellungen drei kleine Ringe, die mit Hilfe von Zangen an eine Kettenhaube angebracht werden sollen. Dabei ist es wichtig, dass alle Ringe eng mit dem bereits vorhandenen Geflecht verknüpft sind.
Wer möchte, kann eine Schätzung abgeben, wie viele Ringe im Laufe des Jahres verarbeitet worden sind. Wer der Ringanzahl am nächsten kommt, darf sich über eine Familienkarte freuen, die im Jahr 2025 eingelöst werden kann.
[Gewinnspielzettel und Bauanleitung]

Foto: Aktion zum BURGENJAHR 2024: Kettenhemdflechten + Gewinnspiel
Presseinfo Weihnachtskonzert am 15.12.23, 19.30 Uhr Bertholdsburg Schleusingen
(07.12.2023)Weihnachtskonzert Schloss Bertholdsburg
[Download]
Foto: Presseinfo Weihnachtskonzert am 15.12.23, 19.30 Uhr Bertholdsburg Schleusingen
Workshop Weihnachtliches Seife gießen 14.12.2023, 15 Uhr Museum Schleusingen
(06.12.2023)Offene Kreativwerkstatt
[Download]

Foto: Workshop Weihnachtliches Seife gießen 14.12.2023, 15 Uhr Museum Schleusingen
Sneak Peek in unseren Adventskalender
(01.12.2023)Die beste Zeit des Jahres hat begonnen und jeden Tag wartet eine Überraschung auf uns. Auch auf unsere kleinen Besucher!
Unser Adventskalender hängt wieder im Foyer und ist mit tollen Kleinigkeiten bestückt.
Werft schon mal einen Blick ins erste Säckchen! Es lohnt sich und etwas Einzigartiges wartet darauf, von kleinen Entdeckern abgeholt zu werden.
Wir wünschen eine spannende Vorweihnachtszeit!

Foto: Neugieriger Blick ins erste Säckchen
Vorgeschmack auf die neue Ausstellung
(27.07.2023)Eine Reihe geheimnissvoller Bilder - alle aus unserer neuen Sonderausstellung
Am 01. August lüften wir das Geheimnis, denn dann ist unsere Sonderausstellung "Saurier, Edelsteine und Grafen" für die Öffentlichkeit eröffnet. Ein Besuch wird sich garantiert lohnen.

Foto: Vorgeschmack auf die neue Ausstellung
Große Hai-Waschung im Museum
(05.07.2023)Unsere neue Sonderausstellung wird sich ganz den musealen Neuerwerbungen der letzten 20 Jahre widmen. Dazu gehört auch das Modell eines Weißen Hais, das wir gestern bei strahlendem Sonnenschein von unserem Lager in den Ausstellungsraum gebracht haben. Bevor der Hai es sich aber in der Sonderausstellung gemütlich machen durfte, musste er eine ausgiebige Pflegekur über sich ergehen lassen.
Die Sonderausstellung mit dem Titel "Saurier, Edelsteine und Grafen" wird ab 01. August zu sehen sein. Mehr dazu finden Sie hier.

Foto: Große Hai-Waschung im Museum
Rätselhafte Quallen im NHMS
(07.06.2023)Was ist denn das? Das Foto zeigt Abdrücke von fossilen Süßwasser-Quallen. Sie gehören zur Gattung Medusina. Die kleinen Quallen wurden im Thüringer Wald gefunden. Sie sind ungefähr 295 Millionen Jahre alt.
Ähnliche Süßwasser-Quallen gibt es auch noch heute, z.B. Craspedacusta sowerbii. Sie leben in Seen oder ganz langsam fließenden Flüssen. Craspedacusta sowerbii besteht zu über 99 % aus Wasser.
War zu Lebzeiten der Wassergehalt bei fossilen Medusina-Quallen auch derartig hoch? Wie konnte so etwas versteinern? Es bleibt rätselhaft. Die kleinen Quallen befinden sich in unserer Dauerausstellung. Kommen Sie ins Museum und schauen Sie sich diese kuriosen Fossilien an!

Foto: versteinerte Quallen (Foto: F. Scholze, Schleusingen)
Aus der Museumsarbeit: DIGITALISIERUNG
(24.05.2023)Heute gibt es einen Blick hinter die Kulissen:
Seit einem Jahr läuft bei uns am Museum ein Digitalisierungsprojekt. Fossilien werden aus ihren Sammlungsschränken kurzzeitig entnommen, um jedes Stück digital zu fotografieren. Dafür gibt es am Museum einen speziell ausgestatteten Arbeitsplatz mit Stativ, Kamera, Beleuchtung und Computer mit zugehöriger Software. Und das ist noch nicht alles. Jedes Stück wird in eine digitale Datenbank eingetragen. Diese enthält wichtige Informationen wie Inventarnummer, Bezeichnung, Alter und Fundort der jeweiligen Fossilien.

Foto: Moderne Kameratechnik zum Digitalisieren (Foto: F. Scholze, Schleusingen)
Offene Kreativwerkstatt - Papierschöpfen am 19.04.2023
(05.04.2023)Außergewöhnliches Papier ist gerade voll im Trend. Sei es für Einladungen,
(Tisch-)Karten oder als dekoratives Wandbild – Büttenpapier hat Hochkonjunktur.
Warum also nicht selbst einmal Papierschöpfen und eigenes Büttenpapier herstellen? Am 19. April 2023 um 15 Uhr besteht im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg die Möglichkeit kreativ zu werden und selbst Papier zu schöpfen.
Papierschöpfen hatte in Schleusingen lange Tradition. Bei einer Kurzführung wird ein kleiner Einblick in die maschinelle Papierproduktion gewährt, bevor es dran geht von Hand Papier zu schöpfen und nach Wunsch mit Naturmaterialien, wie Gräsern oder Blütenblättern, zu verzieren.
Erleben Sie, wie aus feinem Faserbrei mit einem Schöpfsieb in verschiedenen Schritten ein einzigartiges Blatt Papier entsteht.
Wer: Alle, die ein altes Handwerk ausprobieren möchten oder schon die Freude am Papierschöpfen für sich entdeckt haben.
Wo: Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg, Treffpunkt Schlosshof (bei Regen im Foyer)
Wann: 19. April 2023, 15.00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten inkl. Material: Kinder 10,- €, Erwachsene 20,- €
Für die Teilnahme wird um Voranmeldung gebeten (Teilnehmerzahl begrenzt) unter: 036841/5310 oder per E-Mail:

Foto: Offene Kreativwerkstatt - Papierschöpfen am 19.04.2023
Ostern in der Bertholdsburg - Öffnungszeiten und Aktionen
(04.04.2023)
Foto: Ostern in der Bertholdsburg - Öffnungszeiten und Aktionen
Informationen zum Osterferien-Programm
(31.03.2023)Wir freuen uns, dass unsere Ferienangebote so reges Interesse hervorrufen!
Die Vormittagsveranstaltungen sind zum Teil schon ausgebucht bzw. nur noch wenige Restplätze verfügbar.
Auf Grund der großen Nachfrage bieten wir an den jeweiligen Tagen, die bereits ausgebucht sind, die Veranstaltungen nachmittags zusätzlich nochmal an.
Diese beginnen 14 Uhr und enden ca. 15.30 Uhr. Treffpunkt ist auch hier im Burghof oder bei Regen im Foyer.
Anmeldungen sind also weiterhin möglich unter 036841/5310 oder per Mail an
Wir bedanken uns auch beim MuseumsNetzwerk Süd e.V., das uns bei einem Großteil der Veranstaltungen unterstützen wird.

Foto: Vogelhäuschen
• Musikalischer Frühlingsspaziergang rund ums Schloss am 26.03.2023
(08.03.2023)Presseinfo Frühlingsspaziergang
[Download]

Foto: Bildrechte: Brunnenhaus (Museumsarchiv)
Wir suchen SIE!
(16.02.2023)Die 20 ist voll!
In diesem Jahr erscheint die 20. Ausgabe der Schleusinger Blätter – jetzt Jubiläumsautor*in werden
Wer Spannendes aus Schleusingens Vergangenheit und Gegenwart lesen möchte, der greift seit 2004 zu den „Schleusinger Blätter(n)“. Der vom Freundeskreis des Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg herausgegebene Almanach erfreut sich ungebrochener Beliebtheit; er findet reißenden Absatz in den zahlreichen Verkaufsstellen vor Ort und wird sogar an begeisterte Leser in den Niederlanden geschickt. Die Lagerbestände unserer letzten Ausgabe sind leer!
In diesem Jahr erscheint – pünktlich zum Schleusinger Stadtfest im Juni 2023 – die nunmehr 20. Ausgabe der „Schleusinger Blätter“. Das ist etwas ganz Besonderes. Bei der Redaktion sind bereits interessante Beiträge eingegangen. Mit dabei: Abhandlungen zum Schleusinger Krankenhaus, zu Landsknechtsheeren in Südthüringen. Beleuchtet wird außerdem die Geschichte der Abitaufe und wir berichten ausführlich über die tiefgreifenden Veränderungen auf der Bertholdsburg, die in den nächsten Jahren anstehen werden.
Doch, da geht noch mehr: Wir suchen Sie!
Werden Sie Jubiläumsautor*in in der kommenden Ausgabe der „Schleusinger Blätter“!
Das Themenspektrum ist groß. Hat es mit Schleusingen und Umgebung zu tun, dann ist es uns willkommen. Einsendeschluss für Ihren Beitrag ist der 31.03.2023. Weitere Informationen und die Autorenrichtlinien finden Sie unter: www.museum-schleusingen.de.
Beiträge sind einzureichen unter
[Weitere Informationen zu den SB]

Foto: Titelblatt, Ausg. 2022
Presseinfo Führung Sonderausstellung am 03.12.2022, 14 Uhr Museum Schleusingen
(28.11.2022)Führung Sonderausstellung am Samstag, 3.12.22, 14.00 Uhr
[Download]

Foto: Presseinfo Führung Sonderausstellung am 03.12.2022, 14 Uhr Museum Schleusingen
LETZTE Gelegenheit
(28.10.2022)+++ Sonderausstellung "Schneekopfkugeln & Co." nur noch dieses Wochenende +++
Der Oktober neigt sich seinem Ende zu und damit auch unsere aktuelle Sonderausstellung. Nutzen Sie die letzte Gelegenheit und besuchen Sie die Ausstellung bis einschließlich 31. Oktober. Fantastisches aus dem Reich der Steine erwartet Sie! Es gibt viel zu sehen und wer möchte kann sogar eine Thüringer Schneekopfkugel für sein heimisches Schatzregal erwerben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
[Informationen zur Sonderausstellung]

Foto: LETZTE Gelegenheit
NEUES aus der Ausstellung
(18.10.2022)Herbst und Winter ist Modelleisenbahnzeit!
Wir bringen etwas Licht in die dunkle Jahreszeit: Bis zum Frühjahr nächsten Jahres ziert ein ganz besonderes Diorama unsere Regionalgeschichtliche Dauerausstellung. Es wurde 2015 von dem gebürtigen Schleusinger Klaus Erdt angefertigt und zeigt den Ortseingang von St. Kilian im Jahre 1974. Als Vorlage für das anschauliche Modell diente eine Fotografie aus dieser Zeit.
Das Modell dokumentiert nicht nur ein Stück Heimatgeschichte, durch die genaue Ausarbeitung und seine spannenden Details bietet es auch allerhand für's Auge. Anschauen lohnt sich also!
Wir danken Herrn Erdt und seinen Eltern ganz herzlich für die Leihgabe!
Foto: NEUES aus der Ausstellung
Expedition ins Reich der Türme
(28.09.2022)Heute haben wir uns in unbekannte Gefilde vorgewagt und sind in die Untergeschosse von Hauns- und Hexenturm im Südflügel gestiegen. Grund für die Aktion war die genaue Untersuchung des Grundsteines im Untergeschoss des Haunsturmes. Wissenschaftliche Unterstützung erhielt das Museumsteam dabei von Herrn Dr. Andreas Dietmann, Arbeitsstellenleiter der Arbeitsstelle Jena des Projektes „Die Deutschen Inschriften“.
Laut Datumsangabe der Inschrift wurde mit dem Bau des Haunsturms am 18. April 1537 begonnen. Haunsturm und Hexenturm sind als Geschütztürme angelegt; einst verband sie vermutlich ein steinerner Wehrgang, von denen sich jedoch nur noch ein kurzes Stück erhalten hat.
Eine interessante Besonderheit: Im Kellerbereich des Haunsturms befindet sich neben einer Inschrift auch eine Abortnische, die über vier Steinquader erreichbar war. Durch eine quadratische Erweiterung der ansonsten runden Öffnung passte sich die Toilette der Physignomie des männlichen Unterleibs perfekt an. Offensichtlich handelte es sich hier um eine Sanitäreinrichtung, die speziell für die männliche Besatzung und die Wachmannschaft in Haunsturm, Wehrgang und Hexenturm gedacht war. Praktischerweise wurde der Unrat der Toilette direkt in den ehemaligen Burggraben (heute Burgstraße) geleitet; das war nicht nur hygienisch, es steigerte auch die Verteidigungsfähigkeit der Burg, denn der Burggraben wurde absichtlich feucht und morastig gehalten, um Angreifen das Vorwärtskommen zu erschweren.
Foto: Eingangstür zum Hexenturm
Bartagamen im Museum geschlüpft!
(19.08.2022)Große Aufregung im Museum! Sieben (Bartagamen) auf einen Streich!
Die Eier wurden vor 9 Wochen von unserem Weibchen Franzi in einem separaten Terrarium mit Erde und Sand gelegt. Dann tat die wohlige Wärme im Terrarium ihr übriges und am 18.08.2022 ging es dann Schlag auf Schlag - ein Baby nach dem anderen verließ die Eihülle und kam an die Oberfläche, denn die Weibchen graben die Eier ähnlich wie Schildkröten ca. 20 cm tief ein. Oben angekommen ging es gleich richtig zur Sache, sie waren alle sieben mopsfidel und sehr schnell unterwegs.
Leider haben wir kein erforderliches 2. Terrarium, da die Jungtiere nicht bei den ausgewachssenen Tieren groß gezogen werden können - sie würden mit Futter verwechselt und verspeist werden. Daher haben wir die putzigen Kleinen zu einem Züchter zur weiteren Aufzucht gegeben, da die Elterntiere sich auch in freier Wildbahn nicht um den Nachwuchs kümmern und sie vom ersten Tag an auf sich alleine gestellt sind.
Ein Ur-Nilpferd? Prähistorisches Säugetier entdeckt
(28.07.2022)Neu entdeckter Säugetier-Urahn – Lebensweise wie ein Nilpferd?
Die Welt vor den Dinosauriern gehörte den frühen Vorläufern der Säugetiere, die
äußerlich eher wie Reptilien wirkten. Eine neu entdeckte Gattung aus Frankreich
wurde in deutsch-französischer Kooperation ausgegraben und erforscht. Die
versteinerten Knochen des über 3,5 Meter langen Fleischbergs lieferten erst auf den
zweiten Blick verborgene Hinweise auf ein Leben zwischen Wasser und Land. Nach
jahrelanger Forschung erschien im Juli 2022 die von vielen Fachleuten erwartete
wissenschaftliche Studie.
Es begann 2001 mit geologisch-paläoklimatologischen Untersuchungen im
südfranzösischen Lodève-Becken. Die Rote Sandsteine und Tonschichten erzählen
Professor Jörg W. Schneider von der TU Bergakademie Freiberg viel über die Zeit des
Perm, vor ungefähr 265 Millionen Jahren: In damals tropischer Lage war das Gebiet
abwechselnd von Überflutungen und starken Dürreperioden geprägt. In einem
felsigen Bachbett stolperte der Geologe dann über auallend große versteinerte
Knochen.
In den folgenden Sommern wurde der betonzähe Sandstein Stück für Stück
abgetragen. Die Leitung des deutsch-französischen Grabungsteams hatte Dr. Ralf
Werneburg, Direktor des Naturhistorischen Museums auf Schloss Bertholdsburg im
thüringischen Schleusingen. Die großen Knochen, darunter Rippen von 60 Zentimeter
Länge, ein 50 Zentimeter hohes Schulterblatt und 35 Zentimeter lange Oberschenkel
gehörten einem Caseiden. Diese Gruppe stellt den primitivsten Seitenzweig der
Säugetier-Stammgruppe dar. Äußerlich wirken Caseiden reptilienhaft, wie zu dick
geratene Echsen mit Minikopf. Diese Gestalt ist typisch für einige der frühesten
Pflanzenfresser der Evolutionsgeschichte: Das kurze Maul schob beständig
unzerkaute Blätter nach, die im ausladenden Verdauungstrakt allmählich vergärt
wurden.
Dr. Frederik Spindler, wissenschaftlicher Leiter am Dinosaurier Museum Altmühltal,
ordnete die anatomischen Erkenntnisse in eine Stammbaumanalyse ein. Das ca. 3,6
Meter lange Tier stellt eine bislang unbekannte Spezies dar, Lalieudorhynchus gandi.
Die vielleicht bedeutendste Entdeckung gelang jedoch erst durch eine
Knochenprobe. Bei Lalieudorhynchus trägt das Knochengewebe Züge einer
Osteoporose, ist schwammartig und nicht allzu stabil. Offenbar wurde das
Körpergewicht von einigen hundert Kilogramm zeitweise von Wasser getragen. Damit
bestätigen die Forscher eine neuere Hypothese, nach welcher die Caseiden die ersten
„Urzeit-Flusspferde“ gewesen seien.
[Pressemitteilung und Beschreibung]

Foto: Rekonstruktion des Urzeit-Flusspferdes (Bild: F. Spindler)
MuseumsNetzwerk Süd e. V. ist da
(15.06.2022)Gestern wurde in der Schleusinger Kirchstraße 18 die Geschäftsstelle des MuseumsNetzwerk Süd e. V. eröffnet.
Der Verein Museumsnetzwerk Süd soll eine zentrale Anlaufstelle für alle in der Region werden, denen die Inhalte der Museumsarbeit am Herzen liegen und die das kulturelle Leben im Landkreis mit Veranstaltungen und Projekten fördern, vernetzen, koordinieren und bereichern wollen. Der Verein Kulturnetzwerk Südthüringen e. V. steht für moderne Formate der Kommunikation und Zusammenarbeit. Seine Hauptanliegen ist die Belebung und Sichtbarmachung der Diversität der kulturellen Angebote und Formate in den Museen des Landkreises.
Ziel ist die Kommunikation und Verbindung von Initiativen und Menschen sowie die Entwicklung von Kooperationsformaten, außerdem die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und die Fördermittelakquise für Projekte. Zwei in den Schwerpunkthäusern Deutsches Burgenmuseum Heldburg und Naturhistorisches Museum Schleusingen angesiedelte MuseumspädagogInnen werden die Mitgliedermuseen bei der Organisation und Durchführung von pädagogischen Veranstaltungen beratend und auch aktiv unterstützen.
Die Geschäftsstelle besteht aus fünf Mitarbeiter*innen:
- Geschäftsführer: Herr Dr. Janis Witowski
- Netzwerkerin (Vernetzung von Museumsprojekten, Marketing): Frau Julia Böhler
- Mitarbeiterin Verwaltung: Frau Rita Happ
- Museumspädagogin: Frau Karin Labrens
- Museumspädagoge: Herr Nils G. Damhuis
[MDR Fernsehbeitrag vom 15.06.2022]
[MDR Fernsehbeitrag vom 15.06.2022]
[Artikel aus Freies Wort vom 15.06.2022]
[Artikel aus Freies Wort vom 15.06.2022]
Foto: Vor der Geschäftsstelle in der Kirchstraße, von links nach rechts: A. Henneberg (Schatzmeister), J. Böhler (Netzwerkerin), N. Damhuis (Museumspädagoge), Dr. J. Witowski (Geschäftsführer), R. Happ (Verwaltung), D. Lindner (Vertreter des Vorstandsvorsitzender) [Foto: T. Pechauf, Hildburghausen]
Sommer-Open-Air auf Schloss Bertholdsburg 25. + 26.6.22
(13.06.2022)In diesem Jahr findet das Sommer-Open-Air endlich wieder im Schlosshof statt. Und es wird in der wunderbaren Schlossatmosphäre wieder einiges geboten!
Kommen Sie am Samstag, dem 25.6.22 zum Irish Folk mit "Ratlin`Bog" und genießen Sie neben irischer Musik auch kulinarische Köstlichkeiten und irisches Bier vom Fass sowie eine große Auswahl an Whisky.
Karten gibt es an der Museumskasse zu den regulären Öffnungszeiten, in den Touristinformationen in Schleusingen, Suhl und Themar sowie an der Abendkasse.
Am Sonntag, dem 26.6.22 dreht sich alles um die lieben Kleinen. Beim Kinderfest gibt es viel zu Sehen, Staunen, Basteln, Erleben. Bei Musik, Spiel und Spaß wird der Nachmittag wie im Flug vergehen. Auch an diesem Tag wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein.

Foto: Programm Sommer-Open-Air
Neuer Wedel eines fossilen Blumenpalmfarns
(20.04.2022)Seit Frühjahr 2022 ist die Dauerausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ um ein schwergewichtiges und schönes Ausstellungsstück reicher. Es ist ein großer Wedel des Palmfarns Pterophyllum filicoides aus dem Schilfsandstein (Mittlerer Keuper, Trias) von Simmershausen im Grabfeld. Sie sehen ähnlich aus wie die Wedel der „Cycas-Palme“, die in vielen Gärten und Wohnzimmern steht. Aber unser Blumenpalmfarn ist immerhin 230 Mio. Jahre alt!
Ferienprogramm in den Osterferien
(31.03.2022)Das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen lädt Ferienkinder (ab 6 Jahre) wieder ganz herzlich zu interessanten und abwechslungsreichen Veranstaltungen ein.
Mo 11. April 2022 Socken-Hasen basteln
10.30 – 12.00 Uhr Habt ihr einzelne Strümpfe zu Hause, weil die Waschmaschine wieder einen unbändigen Appetit auf Socken hatte? Bringt sie mit zu uns und wir basteln niedliche Osterhasen daraus, denn zum Wegwerfen sind die einsamen Socken viel zu schade.
Für alle, deren Waschmaschine sich an den Speiseplan aus Waschmittel und Weichspüler hält, haben wir auch (neue) Socken da.
Kosten: 3,50 €
Do 14. April 2022 Ei, Ei, Ei und Osterei
10.30 – 12.00 Uhr Ob groß oder klein, vom Strauß oder aus Stein – hier im Museum haben wir viele verschiedene Eier, die wir euch gerne zeigen möchten.
Viele bunte Ostereier hängen draußen an den Sträuchern. Gestaltet bei unserem Ferienangebot einzigartige Ostereier mit Marmorierfarben. Ostereier gehören an einen Strauch oder in ein Nest (oder in den Bauch). Da wir euch aber keinen ganzen Strauch mitgeben können, basteln wir zusammen ein Osterkörbchen, in dem eure marmorierten Ostereier bestens zur Geltung kommen.
Kosten: 3,50 €
Di 19. April 2022 Samenbomben basteln
10.30 – 12.00 Uhr Langsam wird es wieder wärmer und die Insekten erwachen aus ihrer Winterstarre. Helft mit, die Welt ein bisschen insektenfreundlicher zu machen. Nach unserer Ferienveranstaltung könnt ihr Samenbomben mit Samen insektenfreundlicher Blumen in eurem Garten pflanzen und beobachten, wie die Blumen nach und nach wachsen und sich die Insekten daran erfreuen.
Kosten: 3,50 €
Do 21. April 2022 Herstellen von schönen Seifen
10.30 – 12.00 Uhr Warum nicht einmal Seife selbst herstellen? Mit Farben und Duftstoffen kann man sich eine individuelle, schöne Seife in verschiedenen Formen selbst herstellen und erfahren, wie früher Seife gemacht wurde. Wäre das nicht auch das perfekte Geschenk zum Muttertag? Kommt zu unserer Ferienveranstaltung und kreiert eure eigene Seife für die besten Mamas der Welt – nämlich eure!
Kosten: 3,50
Treffpunkt ist jeweils um 10.30 Uhr im Burghof. Für die Teilnahme wird telefonisch um Voranmeldung gebeten (Teilnehmerzahl begrenzt) unter: 036841/5310 oder per E-Mail: service@museum-schleusingen.de Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen sind Begleitpersonen beim Ferienprojekt leider nicht zugelassen.
Achtung! Zu allen Veranstaltungen gelten die für das Land Thüringen zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Festlegungen und Maßnahmen!

Foto: Ferienprogramm in den Osterferien
Biberholz
(21.02.2022)Schon einige Jahren zeigen wir in der Dauerausstellung das Präparat einer der ersten Südthüringer Biber aus der Rodach. Seitdem sind wir auf der Suche nach einem „Biberbaumstamm“, der wie ein Bleistift angenagt ist.
Am 16.02.22 wurde im Freien Wort über den Ausflug eines Bibers in der Werra am Schlosspark Hildburghausen berichtet, der dort herrliche „Bleistifte“ hinterlassen hat. Mit tatkräftiger Unterstützung des Baumsachverständigen der Stadt Hildburghausen, Herrn A. Hoffmann, haben der Hausmeister Klaus-Uwe Köhler und der Präparator Georg Sommer unseres Museums die Wirkungsstätte des Bibers an der Werra am gleichen Tage aufgesucht und zwei „Bleistifte“ mit ins Museum genommen. Jetzt müssen sie ganz allmählich trocknen, bevor sie dann neben dem Biberpräparat in der Ausstellung zu sehen sein werden. Herzlichen Dank allen Beteiligten bei der kurzfristigen Aktion!

Foto: Biberholz und Späne aus dem Schlosspark Hildburghausen
Ferienveranstaltung am 17.02.22 trotz Sturm - Schneeflöckchen, Weißröckchen
(17.02.2022)Auch heute hatten wir trotz des Sturmes wieder viel Spaß bei der Ferienveranstaltung. Beim Basteln von Schneeflocken aus Papier und mit Perlen konnten wir wenigstens vom Schnee träumen... 😉 Und weil die Kinder so super mitgemacht haben und so schnell waren, konnten wir zum Schluss noch Axolotl Sam und Frodo sowie die Bartagame Friedolin zusammen füttern, was alle ganz toll fanden.

Foto: Ferienveranstaltung am 17.02.22 trotz Sturm - Schneeflöckchen, Weißröckchen
Es gibt etwas Neues bei uns zu entdecken!
(07.02.2022)Ein Schnabelfisch aus der Trias kann nun nicht mehr nur als Modell im Diorama, sondern auch als Skelett in einer neu angebrachten Vitrine bestaunt werden.
Kommen Sie vorbei und sehen Sie sich den Schnabelfisch aus nächster Nähe an.

Foto: Dr. Werneburg präsentiert unser neuestes Ausstellungsstück
Ferienveranstaltungen am 15.02. und 17.02.2022
(06.02.2022)Das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen lädt Ferienkinder (ab 6 Jahre) wieder ganz herzlich zu interessanten und abwechslungsreichen Veranstaltungen ein.
Di 15. Februar 2022 „Tiere im Winter – wir basteln eine
10.30 – 12.00 Uhr Futterglocke“
Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, verkriechen wir uns in die warme Wohnung und kuscheln uns unter eine Decke. Doch wie verbringen die Tiere den Winter?
Unterstützt Vögel im Winter und gestaltet mit uns eine Futterglocke.
Kosten: 3,50 €
Do 17. Februar 2022 „Schneeflöckchen, Weißröckchen“
10.30 – 12.00 Uhr Auch wenn uns dieser Winter noch nicht viel von der weißen Pracht geschenkt hat, möchten wir uns mit euch Wasser in seiner künstlerischsten Form genauer ansehen.
Bastelt mit uns Schneeflocken – so einzigartig wie in der Natur!
Kosten: 3,50 €
Treffpunkt ist jeweils um 10.30 Uhr im Burghof. Teilnahme nur unter Voranmeldung (Teilnehmerzahl begrenzt) telefonisch unter: 036841/5310 oder per E-Mail: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen sind Begleitpersonen beim Ferienprojekt leider nicht zugelassen.
Coronabedingt müssen alle Teilnehmer*innen einen Antigen-Schnelltest nicht älter als 24h vorweisen. Es besteht auch die Möglichkeit sich mit einem selbst mitgebrachten Test unter Aufsicht eines Mitarbeiters zu testen (30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung) oder sich in einem Testzentrum testen zu lassen.
NEUES aus der Ausstellung
(16.12.2021)NEU: ein 1,30 m langer versteinerter Unterkiefer eines 6 m großen Lurch-Sauriers!
Der über einen Meter lange Unterkiefer eines Mastodonsaurus ist ab sofort in unserer Dauerausstellung "300 Millionen Jahre Thüringen" zu sehen.
Den Link zum Fernsehbeitrag des MDR finden Sie unten.

Foto: Ab sofort ist das Exponat in einer eigens in das Diorama eingelassenen Vitrine zu bestaunen
ADVENTSKALENDER im Museum
(01.12.2021)
Foto: ADVENTSKALENDER im Museum
Museumspädagogik ONLINE
(24.11.2021)Ab sofort bieten wir unseren kleinen und großen MuseumsbesucherInnen museumspädagogische Angebot auch digital an.
In kurzen Videos werden wir mit Euch und Ihnen basteln, Spielen und das Museum erlebbar machen. All das gibt es auf unserem Youtube-Chanal!
Neugierig? Dann einfach den unten stehenden Link anklicken!

Foto: Museumspädagogik ONLINE
Letzte Handgriffe an der SONDERAUSSTELLUNG
(17.11.2021)Gerade nehmen wir die letzten Handgriffe in der Sonderausstellung „Sonderbare Meerestiere“. Nachdem unser Weißer Hai an der Decke hängt, sind nun auch alle Vitrinen gefüllt und alle Fotos aufgehängt.
Ab dem kommenden Sonntag (21.11.2021) locken unsere kuriosen Meerestierchen hoffentlich zahlreiche BesucherInnen an. Das Fernsehen war bereits da und hat unsere Ausstellungsstücke ins rechte Licht gerückt: Gestern filmten Simone und Mathias Streisel (https://mamoni-media.com/) für den MDR (https://www.mdr.de/nachrichten/index.html).

Foto: Letzte Handgriffe an der SONDERAUSSTELLUNG
Aufbau der SONDERAUSSTELLUNG
(09.11.2021)Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, die neue Sonderausstellung "Sonderbare Meerestiere" aufzubauen. Heute hielt ein lebensgroßes und wahrhaft beeindruckendes Modell eines Weißen Hais Einzug in die Räumlichkeiten unseres Sonderausstellungsbereichs.
Der Hai sowie die Ausstellung werden wir zur Museumsnacht am 20. November eröffnen. Anschließend werden unsere Meerestiere bis zum 30. April 2022 zusehen sein.
[Link zur Sonderausstellung "Sonderbare Meerestiere"]

Foto: Aufbau der SONDERAUSSTELLUNG
Ferienveranstaltung am 28.10.21 - Halloweenbeutel gestalten
(29.10.2021)In unserer zweiten Ferienveranstaltung haben die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen können und ganz individuelle Sammelbeutel für Halloween gestaltet - dabei entstanden schaurige Motive und kein Beutel glich dem anderen.
Wir wünschen den Kindern viel Spaß beim Einsammeln von Süßigkeiten.

Foto: Ferienveranstaltung am 28.10.21 - Halloweenbeutel gestalten
Ferienveranstaltung am 26.10.21 - Windlichter basteln
(27.10.2021)Seit langer Zeit konnten wir endlich wieder Ferienkinder im Museum begrüßen und zum ersten Mal fand eine Ferienveranstaltung mit unserer neuen Museumspädagogin Frau Meiß statt.
Beim Basteln von schaurig-schönen Windlichtern als Dekoration für Halloween hatten alle viel Spaß und waren eifrig bei der Sache, so dass aus den geplanten zwei Lichtern bei den meisten drei wurden.
Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt - entstanden sind Mumien-, Gespenster- und Spinnenlichter.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen mit euch! Am Donnerstag, dem 28.10.2021 basteln wir individuell gestaltete Sammelbeutel für "Süßes oder Saures" zu Halloween.
Bitte beachten: Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, Anmeldungen telefonisch unter 036841/5310 oder per Mail an:

Foto: Ferienveranstaltung am 26.10.21 - Windlichter basteln
MUSEUMSPÄDAGOGIK neu besetzt
(18.10.2021)Seit diesem Monat hat das NHMS wieder eine Museumspädagogin. Mit der gelernten Grundschullehrerin Daniela Meiß verfügt das Museum endlich über eine kompetente Ansprechpartnerin in Sachen "Museumspädagogik".
Frau Meiß wird künftig Veranstaltungen im Bereich Kinder- und Erwachsenbildung durchführen.

Foto: Daniela Meiß in ihrem neuen Büro
Tag des offenen Denkmals 2021
(13.09.2021)14.00/15.30 Uhr Führung und Erläuterung der Sanierungsmaßnahme am Brunnenhaus durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten durch die Schlossverwalterin Katja Hanf. Im Anschluss: Führung durch den Südflügel und Vorstellung eines neuen regionalgeschichtlichen Ausstellungskonzeptes durch den stv. Museumsdirektor Dr. Janis Witowski.
Bitte beachten Sie: Die Führungen sind abhängig von den gesetzlichen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Teilnahme ist auf jeweils 20 Personen beschränkt. Zur Teilnahme ist eine Voranmeldung ab 30. August über die Telefonnummer 036841-5310 erforderlich.
Folgende Termine können Sie mit vorheriger Anmeldung wahrnehmen:
14.00 Uhr Führung Brunnenhaus (Frau Hanf)
14.30 Uhr: Führung Regionalgeschichte (Herr Dr. Witowski)
15.30 Uhr: Führung Brunnenhaus (Frau Hanf)
16.00 Uhr: Führung Regionalgeschichte (Herr Dr. Witowski)

Foto: Tag des offenen Denkmals 2021
Slusia-Night 2021
(10.09.2021)Hier finden Sie einige Impressionen von der diesjährigen Schleusinger Slusia-Night.
Essen, Trinken, Burgromantik: Genießen Sie das Museum bei Mondenschein! Für gute Musik sorgt „Cortado“ aus Breitenbach - in den Genres Singer-Songwriter, Folk und Country Music. Ihre Titel haben eine Bandbreite von todernst bis hin zu Klamauk. Zudem gibt es zu jedem einzelnen Song eine kleine Geschichte. Wer das Fürchten lernen will, geht mit der Taschenlampe auf einer unserer Gruselführungen durch das dunkle Museum.
In Zusammenarbeit mit der Initiative Stadtmarketing e.V. Schleusingen.
Fund: Münze aus dem Mittelalter
(12.07.2021)+++ Seltener Fund: Eine mittelalterliche Silbermünze aus dem Nordwesten +++
1996 wurde bei Grabungsarbeiten im Nordflügel eines stark verwitterte Münze gefunden. Lange Zeit dachte man, diese Münze sein ein Kreuzer aus dem 18. Jahrhundert.
Tatsächlich aber handelt es sich um ein spektakuläres Fundstück: Bei der 4 Gramm schweren Münze (Durchmesser: 2,6 cm) handelt es sich um einen sogenannten Turnosgroschen aus dem Mittelalter - genauer gesagt, um eine Silbermünze aus dem fernen Herzogtum Brabant (heute in den Ländern Belgien und Niederlande gelegen). Auch wenn die Münzbilder und Umschriften durch die Lagerung im Boden sehr gelitten habens, so lässt sich der Prägeort Brüssel (Bruxella) noch zweifelsfrei entziffern.
Brabantinischen Turnosengroschen wurden seit der Regierungszeit Herzog Johanns II. (1294-1312) geprägt und waren im gesamten 14. Jahrhundert in Umlauf. Streng genommen handelte es sich bei den Prägungen um die Nachahmung französischen Silbergeldes, das wegen seiner hohen Wertigkeit an vielen Orten Mitteleuropas (z. B. auch im Rheinland) kopiert worden sind.
Wie die Münze in das Erdreich der Bertholdsburg gelangte, ist nicht sicher. An der Stelle soll ein mittelalterlicher Wohnturm gestanden haben, dessen Reste später in die Schlossanlage integriert wurde. Die Münze kann als Datierungshilfe dienen: Ein steinerner Turm mag im Norden der Burganlage schon im 14. Jahrhundert gestanden haben.

Foto: Fund: Münze aus dem Mittelalter
Neues Saurier-Modell Orobates
(06.07.2021)In die Dauerausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ wurde ein neues Saurier-Modell integriert.
Der etwa 285 Mio. Jahre alte Orobates ist ein primitives Reptil, das im Rotliegend bei Tambach-Dietharz gefunden wurde. Direkt neben dem Skelettabguss ist nun die knuffige Lebendrektonstruktion von Sebastian Brandt aus Kornhochheim zu bewundern.
Die Fotos zeigen den Direktor Dr. Ralf Werneburg und den Präparator Georg Sommer bei der Montage des Modells in der Ausstellung.
Endlich Wiedereröffnung des Museums ab 22.06.2021!
(17.06.2021)Naturhistorisches Museum Schleusingen mit neuen Attraktionen ab Dienstag, 22.06.2021 wieder geöffnet
Das Museumsteam ist sehr froh, dass die Ausstellungen zu Natur und Geschichte in der Bertholdsburg ab 22. Juni wieder besucht werden können.
Wir haben die Zeit der Schließung genutzt, um die Ausstellung um viele neue Objekte zu bereichern. So kann man in der Ausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ nun noch nie gezeigte Fossilienfunde wie Saurier, Fische, Gliedertiere und diverse Pflanzen aus Rotliegend-Seen entdecken und im Buntsandstein-Festland gibt es ein neues Diorama mit dem Modell des Reptils Rotodactylus zu sehen.
Ganz besonders freuen wir uns, den neu gestalteten „Zug der Waldtiere“ zu präsentieren. Es kamen dort neue Tiere hinzu, wie Wildkatze, Luchs, Schwarzstorch, Baummarder und viele mehr.
Die Geschichtsinteressierten können sich nun den Unterricht im 16. Jahrhundert bildlich vorstellen, denn die Schüler Theodor, Ferdinand und Leopold lauschen augenscheinlich gespannt den Ausführungen des Lehrers am Pult.
Der Besucherverkehr im Museum kann natürlich nur unter Einhaltung der notwendigen Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen erfolgen. Der Besuch des Museums ist nur mit Maske möglich.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Foto: Zug der Waldtiere
Neu in der Ausstellung: Fossiler Meeresboden mit Ammonshörnern
(14.06.2021)Kürzlich haben wir ein neues Ausstellungsobjekt als Dauerleihgabe des Stadtmuseums Weimar erhalten:
Fossiler Meeresboden mit Großrippeln und massenhaft eingespülten Ammoniten-Gehäusen aus dem Oberen Muschelkalk.
Insgesamt 2.500 Ammoniten mit dem Namen Ceratites robustus wurden von 1984 bis 1987 beim Bau der Kläranlage Weimar-Tiefurt durch Peter Gensel aus Kromsdorf geborgen und fachlich bearbeitet. Der leider jüngst verstorbene Ceratiten-Forscher Siegfried Rein und Mark Fischer haben 1999 mit den Originalabgüssen der Ammoniten dieses naturnahe Modell gefertigt.

Foto: Neu in der Ausstellung: Fossiler Meeresboden mit Ammonshörnern
Elfriede aus dem Winterschlaf erwacht!
(02.06.2021)
Foto: Mmmhh...lecker! Urheberrecht: Museumsarchiv, Bild R. Happ
Neue DINO-KNOCHEN in der Ausstellung
(31.05.2021)Ende März 2021 wurden die umfangreichen Ergänzungsarbeiten in der Dauerausstellung ‚300 Millionen Jahre Thüringen‘ abgeschlossen.
Beim Bau der BAB 4-Umgehung bei Eisenach waren Stefan Weiland, Sebastian Brandt, Jörg Amling und Peter Thieme vom Triasverein Thüringen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie hatten 2008 in einer Notbergung Knochen eines plateosauriden Dinosauriers aus den Knollenmergeln des Mittel-Keupers retten können. Die Knochen wurden unserem Museum übergeben und durch unseren Präparator Georg Sommer aufwendig präpariert.
Es sind zwei 50 cm lange Beckenknochen, die den schönen Namen Pubis haben, sowie diverse Wirbel und Rippenreste. Bei einem Beckenwirbel ist ein großer Knochenfortsatz zur Verbindung der Wirbelsäule mit dem Becken phantastisch gut erhalten. Wo all die Knochen anatomisch hingehören, kann man sich gleich neben der Vitrine im Dinosaal an der Skelettmontage eines Plateosaurus genau ansehen.

Foto: Direktor Dr. R. Werneburg beim Platzieren der Beschilderung
Neue Präparate im "ZUG DER WALDTIERE"
(20.05.2021)Der "Zug der Waldtiere" in der Öko-Ausstellung wurde erneuert und erweitert. Hier sagen sich nicht Hase und Igel Gute Nacht - es grasen Rehe, eine Wildschwein-Familie bahnt sich ihren Weg durchs Unterholz und es sind zu den bereits in der Vergangenheit ausgestellten Tieren auch einige Neue hinzugekommen, wie zum Beispiel ein Schwarzstorch, ein fliegender Uhu, ein Baummarder sowie Luchs und Wildkatze. Und alle werden gut im Auge behalten durch unseren Wolf!

Foto: Herr Fuchs und Frau Luchs (Bild: Museumsarchiv)
News aus unserer PRÄPARATIONSWERKSTATT
(27.04.2021)298 Millionen Jahre alter Saurierschädel von Suhl-Goldlauter präpariert
Von dem begeisterten Mineralien- und Fossiliensammler Ulrich Brunzel aus Suhl haben wir vor vielen Jahren einen Schädelrest samt Brustplatte von einem Amphibien-Saurier erhalten. Der frühere Rechtsanwalt hatte ihn in den Unteren Goldlauterer Schichten des Rotliegend im Pochwerksgrund bei Suhl-Goldlauter gefunden. Es ist bislang der einzige größere Saurier aus der Erdgeschichte von Suhl.
Der geologische Präparator unseres Museums, Georg Sommer, hat diese Saurierknochen in den letzten Wochen sehr gut mit einem Druckluftstichel freipräpariert. Sie sollen noch wissenschaftlich bearbeitet werden. Wahrscheinlich gehören sie zu einer neuen Saurier-Art, die wir durch recht vollständige Funde aus den letzten Jahren vom Steinbruch Tabarz kennen.
Auch dieser Saurierfund wird zusammen mit unseren herausragenden Grabungsfunden der letzten 20 Jahre neu in der Dauerausstellung ‚300 Millionen Jahre Thüringen‘ zu sehen sein.

Foto: Georg Sommer beim Präparieren des Suhler Saurierschädels
Erneute SCHENKUNG für das Museum
(15.04.2021)Vor wenigen Tagen kam ein großes Paket im Naturhistorischen Museum Schleusingen an, obwohl Weihnachten noch lange hin ist. Darin waren wertvolle Minerale und Fossilien als erneute Schenkung von Michael Neumann aus Koblenz, langjähriges Mitglied unseres „Freundeskreises Museum“. Diesmal sind es vor allem Achate, Amethyst und Calcit aus der Pfalz sowie große Schnecken aus der Kreide-Zeit von Gosau bei Salzburg. In der Edelstein-Kollektion des Meininger Herzogs Anton Ulrich sind eben diese Minerale und Fossilien in Schliffplatten verarbeitet worden, um sie für Schnupftabakdosen oder andere Kunstgegenstände zu verwenden. Insofern sind die neuen Minerale und Fossilien eine wertvolle Ergänzung zum Vergleich mit Objekten der herzoglichen Edelsteinsammlung des Schleusinger Museums.
Michael Neumann kauft gezielt Minerale und Fossilien aus Thüringen und der Pfalz für das Schleusinger Museum an, um die Schleusinger Sammlung zu bereichern. Er tut dies völlig uneigennützig und das Schleusinger Museum ist ihm sehr dankbar dafür. Er hat vor vielen Jahrzehnten in Meiningen gewohnt und war stets sehr heimat- und naturverbunden mit einem speziellen Interesse für die Geologie.
Vor etwa zwei Jahren hatte der Direktor des Schleusinger Museums eine Auto-ladung mit Schneekopfkugeln des Thüringer Waldes und Ammonshörnern aus dem Muschelkalk (Ceratiten) bei Herrn Neumann in Koblenz als Schenkung abgeholt. Ein Großteil dieser Schneekopfkugeln soll nächstes Jahr in einer Sonderausstellung zu diesem Thema gezeigt werden.

Foto: Der edle Spender: M. Neumann aus Koblenz im heimischen Studierzimmer
Froschwanderung
(29.03.2021)Mit dem schönen Frühlingswetter beginnt die alljährliche Wanderung der Frösche zu ihren Laichgewässern – also Obacht beim Fahren und Laufen. Schließlich gibt es das Geschlecht der Frösche schon seit der Trias vor etwa 250 Millionen Jahren.
Unser Museum hat erst dieser Tage einen wahrlich alten Frosch bekommen. Er stammt aus der Unteren Kreide-Zeit vor immerhin 120 Millionen Jahren aus China. Das Schleusinger Museum forscht schon seit Jahrzehnten zum Ursprung der heutigen Amphibien und da ist der anatomische Vergleich mit den frühen Fröschen sehr wichtig.
Sicher wandert der neue Frosch auch einmal in unsere Sonderausstellungsvitrinen.

Foto: Froschwanderung
Neues Video online: Graf Poppo schließt verhängnisvolle Ehe
(17.03.2021)Diesmal haben wir ein Hörspiel vorbereitet:
Als Graf Poppo VII. von Henneberg 1223 seine Ehe mit Jutta von Thüringen schloss, mag er gehofft haben, damit Macht in der Markgrafschaft Meißen zu erlangen. Tatsächlich aber führte seine heimliche Eheschließung zu einem ernsten Konflikt mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, dem Ehemann der Heiligen Elisabeth...
Wenn Sie neugierig geworden sind, dann besuchen Sie unseren YouTube-Kanal.
Eine Kurbeschreibung Poppos VII. von Henneberg sowie die Audiodatei finden Sie hier.

Foto: Neues Video online: Graf Poppo schließt verhängnisvolle Ehe
Unterrichtsalltag am Hennebergischen Gymnasium - Neues Video Online
(11.02.2021)Theodor, Ferdinand und Leopold sind Schüler am neugegründeten Schleusinger Gymnasium. Wie im 16. Jahrhundert üblich lauschen sie dem monologartigen Vortrag ihres Lehrers ...allerdings hört nicht jeder von ihnen aufmerksam zu. Lassen Sie sich mitnehmen in die interessante Welt einer Schule im späten 16. Jahrhundert - ersteinmal nur virtuell, doch sicherlich schon bald vor Ort in unserer Sonderausstellung "Wessen Land, dessen Religion - Glaube und Aberglaube im Henneberger Land" .
(Nach dem Lockdown) Noch bis zum 4. Juli im Naturhistorischen Museum Schleusingen zu sehen.
Sie sind neugierig geworden?
Dann sehen Sie sich unser Video unter folgendem Link an:
https://www.youtube.com/watch?v=m-EywnCl7-g

Foto: Unterrichtsalltag am Hennebergischen Gymnasium - Neues Video Online
JAHRESPROGRAMM 2021 erhältlich
(04.02.2021)Liebe Besucher*innen,
trotz der virenverschuldeten Schließung unseres Museums blicken wir zuversichtlich auf das Jahr 2021. Aus diesem Grund haben wir auch in diesem Jahr für Sie ein buntes und vielseitiges Programm auf die Beine gestellt.
Sofern uns allen das Glück gewogen sein wird, können Sie sich auf Konzerte und Vorträge und auf altbewährte Allrounder wie Mittelalter- und Kinderfest freuen.
Das Programmheft können Sie ab sofort im Download-Bereich unserer Homepage herunterladen. Eine gedruckte Ausgabe bekommen Sie im Museum sowie an allen bekannten Bezugsstellen, sobald diese wieder geöffnet haben.
[Zum Download des Programmheftes 2021]

Foto: JAHRESPROGRAMM 2021 erhältlich
SEMANA 35 ab sofort erhältlich
(01.01.2021)Pünktlich zum Jahresende ist aus unserere Publikationsreihe SEMANA der nunmehr 35. Band erschienen. Wie immer erwarten Sie interessante Themen aus dem Gebiet der Südthüringer Naturkunde und Paläontologie.
Das Heft ist, wie gewohnt, zum Preis von 8 € über unseren Museumsshop zu beziehen. Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Foto: SEMANA 35 ab sofort erhältlich
Sonderausstellung GLAUBE UND ABERGLAUBE
(08.12.2020)Unsere aktuelle Sonderausstellung ist fertig!
Zwar können wir Sie (noch) nicht persönlich zur neuen Sonderausstellung einladen, doch wir können Ihnen schonmal einen Vorgeschmack geben. Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie ab sofort ein Einführungsvideo zur Ausstellung "Wessen Land, dessen Religion. Glaube und Aberglaube im Henneberger Land".
Besuchen können Sie uns, sobald die Museen des Freistaates Thüringen wieder öffnen dürfen. Die Sonderschau läuft bis Anfang Juli 2021.
[Einblick in die neue Ausstellung]

Foto: Blick in die Vitrine
NEUES aus der Ausstellung (6)
(21.11.2020)Ein kleiner Vorgeschmack auf die Sonderausstellung "Wessen Land, dessen Religion - Glaube und Aberglaube im Henneberger Land"
Teil 6: Vorsicht: Schmatzer!
Zugegeben, er wirkt schon etwas furchteinflößend unser Totenschädel mit dem Stein im Mund.
Aber keine Angst, er ist nicht echt. Das Modell zeigt aber auf einen alten Totenbrauch, der auch für unsere Gegend nachweisbar ist. Aus Angst vor Rückkehrern aus dem Reich der Toten, sog. Wiedergängern, ließen sich die Menschen einiges einfallen, um die Verstorbenen in ihren Gräbern zu halten. Dazu gehörte auch, "Schmatzern" den Mund zu stopfen. Immer wieder meinten Besucher von Friedhöfen Schmatzgeräusche aus Gräbern zu hören. Nicht selten glaubte man, ein lebender Toter würde aus Unrast auf seinen Zähnen herumkauen, was seine noch lebenden Verwandten körperlich auszehrte und krank machte. Um dies zu verhindern, wurde Verstorbenen zuweilen ein Stein zwischen die Kiefer geschoben, auf dem sie ohne Nachteil für ihre Hinterbliebenen herumkauen konnten.
Heute nimmt man allgemeinhin an, dass das angebliche Schmatzen vom Verwesungsprozess im Sarg herrührt. 1670 jedoch wurde ein solcher Fall in Kühndorf polizeilich untersucht...
Mehr zu diesem und anderen Phänomenen erfahren Sie in unsere kommenden Sonderausstellung!
[Zu den Sonderausstellungen des NHMS]

Foto: Mit Steinen im Mund wurden vermeintliche Schmatzer kaltgestellt.
NEUES aus der Ausstellung (5)
(21.10.2020)Ein kleiner Vorgeschmack auf die Sonderausstellung "Wessen Land, dessen Religion - Glaube und Aberglaube im Henneberger Land"
Teil 5: Schlangensteine
Die sogenannten Schlangensteine waren bereits den alten Ägyptern heilig. Als Amonshörner bezeichnet sollen sie mit dem altägyptischen Gott Amun-Re in Verbindung gestanden und für Fruchtbarkeit und die Gabe der Weissagung gesorgt haben.
In unseren Breiten hielt man die bizarren Gebilde für versteinerte Schlangen und schrieb ihnen magische Kräfte zu. So wurden sie gegen giftige Schlangenbisse eingesetzt, aber auch auf dem Boden von Milchkannen platziert, wodurch man sich einen stärkeren Milchfluss bei Kühen erhoffte. Eingemauert dienten sie zudem als Glücksbringer oder Blitzableiter.
Der Geologe und Paläontologe weiß, dass es sich bei Schlangensteine um Ammoniten handelt, versteinerte Überreste prähistorischer Kopffüßer. Wie diese aussahen, erfahren Sie in einem Monat in unserer neuen Sonderausstellung zu Glaube und Aberglaube!
[Zu den Sonderausstellungen des NHMS]

Foto: Ammonit aus dem NHMS
MUSEUMSNETZWERK SÜD gegründet
(23.09.2020)Heute ist in der Torkirche des Hennebergischen Museums Kloster Veßra der Verein MuseumsNetzwerk Süd gegründet worden.
Die Vertreter der sieben Gründungsmitglieder (Landkreis Hildburghausen, Städte Heldburg, Hildburghausen, Römhild, Schleusingen, Hennebergisch-Fränkischer Geschichtsverein, Trägerverein Deutsches Burgenmuseum) sind am Vormittag zur Gründungssitzung zusammengekommen, haben einen Vorstand gewählt und die neue Satzung verabschiedet.
Damit besitzen die Museen der Region eine Anlaufstelle, um die museumspädagogische und Netzwerkarbeit weiter voranzubringen und die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Das Netzwerk wird künftig für weitere Mitglieder offen sein.

Foto: Gründungsmitglieder
NEUES aus der Ausstellung (4)
(21.09.2020)Ein kleiner Vorgeschmack auf die Sonderausstellung "Wessen Land, dessen Religion - Glaube und Aberglaube im Henneberger Land"
Teil 4: Memento Mori oder das Verrinnen der irdischen Zeit
Der Tod spielt beim Glauben eine große Rolle. Für viele gläubige Menschen birgt er Schrecken und Hoffnung zugleich. Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gedenken an das unausweichliche Lebensende, welchem niemand entrinnen kann, offenbart sich die janusköpfige Gestalt des Todes: Auf der einen Seite verlässt man mit dem Hinscheiden seine geliebten Angehörigen und hinterlässt Trauer und Schmerz. Auf der anderen Seite ist das Hinscheiden im Diesseits gleichbedeutend mit der Gelegenheit, im Himmel Glückseligkeit zu finden.
Das Memento mori, das Bedenken des herannahenden Todes, war ein wichtiges religiöses und rituelles Element im christlichen Mittelalter und lebte in leicht veränderter Form teilweise bis in die Romantik des 19. Jahrhunderts fort.
Sanduhren waren ein beliebtes Motiv, um die Vergänglichkeit des Lebens bildlich darzustellen. Nicht selten wurden sie aus symbolträchtigen Materialien wie Bein oder Knochen gefertigt: Die hier gezeigte, um 1800 aus Elfenbein gefertigte Sanduhr sowie zahlreiche andere "Symbole des Todes" werden ab 21. November in unserer Sonderausstellung zu sehen sein.
[Nähere Informationen zu Sonderausstellung]

Foto: NEUES aus der Ausstellung (4)
NEUES aus der Ausstellung (3)
(06.08.2020)Neue Saurier in der ständigen Ausstellung „300 Mio. Jahre Thüringen“
Teil 3: Saurier für Kinder auf Augenhöhe
Anfang Juli 2020 wurden durch unseren Hausmeister Klaus Köhler einige Sichtfenster in die Dioramen-Wände der Dauerausstellung "300 Millionen Jahre Thüringen" aufgemacht. Diese befinden sich in Kinderhöhe.
Das bietet unseren jungen Besuchern und Besucherinnen ganz neue Einblicke zum Beispiel in den ‚Mastodonsaurus-See‘ aus der Unter-Keuper-Zeit vor etwa 237 Mio. Jahren! Da zeigt sich der Breitkopfsaurier Gerrothorax von seiner schönsten Seite.
Durch ein anderes Fenster guckt sogar ein kleiner Bastardsaurier namens Cymatosaurus minor heraus und empfängt die kleinen Besucher schon vom Weiten. Diese munteren Reptilien schwammen im Meer der Unteren Muschelkalk-Zeit vor etwa 242 Mio. Jahren umher.

Foto: Kopf eines sog. Bastardsauriers
NEUES aus der Ausstellung (2)
(30.07.2020)Neue Saurier in der ständigen Ausstellung „300 Mio. Jahre Thüringen“
Teil 2: Skelettfund an Bahnstrecke bei Arnstadt
Im April 2020 wurden neue Schauobjekte in der Ausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ installiert: eine Skelettmontage, originale Knochenfunde und ein Modell (‚im See‘) von einem Amphibien-Saurier aus der Keuper-Zeit.
Vor allem die Montage im bestehenden Diorama ‚Mastodonsaurus-See‘ war recht aufwändig und knifflig.
Den etwa 1,20 m langen Plagiosaurier (Plagiosuchus pustuliferus) hat das Schleusinger Museum 2003 im Unter-Keuper (vor 237 Mio. Jahren) an der ICE-Trasse bei Arnstadt ausgegraben, präpariert und 2005 publiziert (TIPP: Die Ausgabe 20 (2005) der Museumspublikation SEMANA können Sie hier bestellen).
Dieser sehr seltene Plagiosaurier ist beinahe vollständig und unverdrückt erhalten geblieben. Das präparierte Skelett ist seit Kurzem in der Dauerausstellung "300 Millionen Jahre Thüringen" zu bewundern.

Foto: Museumspräparator G. Sommer legt letzte Hand an das Skelett
NEUES aus der Ausstellung (1)
(23.07.2020)Neue Saurier in der ständigen Ausstellung „300 Mio. Jahre Thüringen“
Teil 1: Ein Unterkiefer wie von T-Rex
2003 hat die Familie Witter aus Schönbrunn den Fund ihres Lebens gemacht: Unterkiefer und Teile eines über einen Meter langen Schädels von dem größten Urlurch aller Zeiten Mastodonsaurus giganteus!
Gefunden haben Wolfram, Ramona und Carolin Witter die riesigen Saurierreste 2003 beim Bau der ICE-Strecke bei Arnstadt in den Schichten des Unteren Keuper (Erfurt-Formation, Trias). Der mit Zähnen besetzte Unterkiefer hatte eine Länge von etwa 1,10 m und kann damit schon fast mit dem Unterkiefer von Tyrannosaurus rex mithalten, der auch in der Ausstellung zu sehen ist.
Auch riesige, einzelne Schädelknochen am Auge wie das Postorbitale oder Praefrontale und riesige Fangzähne sind zu sehen.
Die Leihgabe der Familie Witter ist nun in honoriger Gesellschaft neben dem etwas kleineren Gaumen-Schädel von Mastodonsaurus aus Bedheim zu sehen (links in der Vitrine; 1934 gefunden von Hugo Rühle von Lilienstern, Leihgabe des Museums für Naturkunde Berlin).

Foto: Der Schädelrest und seine Finder
SCHLEUSINGER BLÄTTER sind da!
(04.07.2020)Endlich ist es sowiet: Die neue Ausgabe Schleusinger Blätter ist da. Heftnummer 17/2020 wartet wie immer mit vielen, interessanten und spannenden Beiträgen auf. Lassen Sie sich von den bizarren Eisformation verzaubern, die sich während des Winters im Schleusinger Wassergraben bilden. Erfahren Sie, warum man auf der Bertholdsburg - im positiven Sinne - der Hund begraben ist. Und entdecken Sie die hennebergische Feier- und Wirtshauskultur kennen.
75 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen sollte ausreichend Lesespaß bieten.
Das Heft können Sie wie gewohnt zum Preis von 5 € an einer von 16 Verkaufsstellen oder im NHMS erwerben. Allerdings nur solange der Vorrat reicht!
[Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen zu den SB]

Foto: Deckblatt, Ausg. 17/2020
Neue SONDERVERÖFFENTLICHUNG erhältlich
(05.06.2020)Edelsteinliebhaber aufgepasst!
Ab sofort ist das Buch von Ralf Schmidt
„Edle Steine für Tabatieren“
– Die Schmucksteinsammlung des Herzogs Anton Ulrich
von Sachsen-Meiningen (1687-1763)
als Sonderveröffentlichung des NHMS erhältlich. Die 280 Seiten starke Monografie mit zahlreichen Abbildungen kann zum Preis von 25 € an der Museumskasse oder über unsere Homepage bezogen werden.
Kurzbeschreibung:
"Mehr als 5.000 Schmuckstein-Schliffe des Herzogs Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen sind im Naturhistorischen Museum Schleusingen erhalten geblieben. Das Buch beleuchtet den Lebensweg dieses leidenschaftlichen Sammlers und stellt eine repräsentative Auswahl seiner Pretiosen in Bild und Text vor. Die farbintensiven Achate und Jaspise waren vor allem zur Herstellung barocker Tabatieren vorgesehen und stammen aus den damaligen Fundstellen Europas sowie aus Ägypten und Indien."
[Video: Die Formenvielfalt von Tabakdosen]
[Video: Tabakschnupfen mit Anton Ulrich]

Foto: Buch-Cover
NEUE SONDERAUSSTELLUNG eröffnet
(31.05.2020)Sonderausstellung »Versteinertes Wetter«
eine meteorologische Zeitreise
29.05.–01.11.2020
im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen
Versteinertes Wetter? Wie soll das gehen? Das eine braucht Millionen von Jahren, das andere kann in Minuten wechseln. Eine Schnittmenge scheint undenkbar und doch gibt es sie. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass nahezu jedes uns bekannte Wetterphänomen wie Gewitter, Regen oder Frost charakteristische Spuren hinterlässt, die versteinern können. Diesen Spuren nachzugehen, ist mitunter spannend wie ein Krimi. Entdecken Sie versteinerte Blitzröhren, Regentropfen-Eindrücke, Trockenrisse oder Eiskristalle. Kommen Sie mit und sehen Sie selbst, dass auch für T-rex & Co. wettertechnisch nicht immer alles eitel Sonnenschein war!
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich anhand von 10 bekannten Wetterphänomenen – Trockenheit, Hitze, Wind, Sturm, Gewitter, Hagel, Regen, Überschwemmung, Frost und Schnee – auf eine ungewöhnliche Reise durch die Welt des Wetters von gestern, heute und morgen zu begeben.
Ganz spannend ist aber die Frage, ob man kurzzeitige Wetter-Phänomene, wie Regen, Blitzschlag oder Frost auch in den Gesteinen nachweisen kann? Die Antwort soll in der Ausstellung „Versteinertes Wetter“ sehr anschaulich und konkret gegeben werden. Natürlich wird auch eine Auswahl an geologischen und paläontologischen Klima-Indikatoren vorgestellt. Interaktive Animationen sollen dem Besucher einfache Wirkungsmechanismen veranschaulichen. Auch ein Filmbeitrag führt ein in die Entstehung des Wetters.
Die Phänomene WETTER und KLIMA erregen angesichts des sich immer deutlicher vollziehenden ‘Klimawandels’ immer stärkeres Interesse in weiten Teilen der Bevölkerung. Viele Menschen sind durch die Auswirkungen von Wetter-Kapriolen und Klimatrends auch persönlich betroffen und schon deshalb sehr an diesem Thema interessiert.
Für die weitere wissenschaftlich fundierte Erforschung des Klimas ist es notwendig, die Klima-Entwicklung auch in der Zeitachse zurückzuverfolgen. Wie und in welchen Zeiträumen hat sich das Klima in der Erdgeschichte verändert? Dazu ist es wichtig, fossile Klimaindikatoren zu erkennen und richtig zu bewerten. Hier helfen verschiedenste geologische und paläontologische Daten weiter.
Diese Sonderausstellung wurde vom Urweltmuseum GEOSKOP Thallichtenberg (Pfalz) in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Schleusingen erarbeitet.
[Zu den Sonderausstellungen des NHMS]

Foto: Plakat SA Versteinertes Wetter
Digitales Angebot zum Intern. MUSEUMSTAG 2020
(17.05.2020)Da wir in diesem Jahr unsere geplante Präsentation zum Internationalen Museumstag absagen mussten, stellen wir Ihnen eine digitale Schau zur Neugestaltung unserer regionalgeschichtlichen Sonderausstellung vor.
Passend zum Motto des Museumstags geht es vor allem darum, wie man in einem denkmalgeschützten Gebäude wie der Bertholdsburg ein barrierefreies Museum realisieren kann.
HIER WERDEN SIE WEITERGELEITET
[Vom Werden einer Ausstellung]

Foto: Digitales Angebot zum Intern. MUSEUMSTAG 2020
ÄLTESTER URZEIT-SALAMANDER DER WELT ENTDECKT!
(11.05.2020)Kürzlich ist den Paläontologen ein sensationeller Funde geglückt. An der präparatorischen und wissenschaftlichen Bearbeitung des ältesten Urzeit-Salamanders der Welt wirkten auch Museumsdirektor Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer vom NHMS mit.
Nähere Information finden Sie in der nachfolgenden Presseerklärung des Naturkundemuseums Stuttgart:
PRESSEMITTEILUNG - Naturkundemuseum Stuttgart
Ältester Urzeit-Salamander der Welt entdeckt.
220 Millionen Jahre alte Fossilien liefern Missing Link in der Evolution der Amphibien.
Stuttgart, 11.05.2020. Der Ursprung der heutigen Amphibien - Frösche, Salamander und Blindwühlen - ist noch immer weitgehend rätselhaft. Das liegt vor allem daran, dass er über 330 Millionen Jahre zurückreicht und die Skelette der Amphibien-Urahnen meist winzig klein und fossil kaum erhaltungsfähig waren. Daher sind Fossilien dieser Gruppe sehr selten. Zwei 220 Millionen Jahre alte Urzeitfunde aus Kirgisien konnten Dr. Rainer Schoch, Wissenschaftler am Naturkundemuseum Stuttgart, und zwei weitere Kollegen jetzt als ältesten Salamander der Welt identifizieren. Die Fossilen aus der Zeit der Trias sind wissenschaftlich sehr bedeutend, da sie einen Missing-Link in der Evolution der Amphibien liefern.
Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit haben die Paläontologen Dr. Rainer Schoch, (Naturkundemuseum Stuttgart), Dr. Ralf Werneburg (Naturhistorisches Museum Schleusingen) und Dr. Sebastian Voigt (Urweltmuseum Geoskop) nun in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.
Bei einer von Dr. Sebastian Voigt organisierten wissenschaftlichen Grabung in Kirgisien wurde ein hochinteressantes Fossil entdeckt, das der Forscher seinen Kollegen Dr. Rainer Schoch und Dr. Ralf Werneburg zeigte. Die Paläontologen sahen Ähnlichkeiten mit einem weiteren Fund aus den 220 Millionen Jahre alten Schichten von Madygen in Kirgisien, der in Moskau aufbewahrt wird. Nach mehreren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der neue Skelettfund und das Stück in Moskau von derselben Art stammen, Triassurus sixtelae. Angestoßen durch den neuen Fund konnten eindeutige Merkmale der Salamander an beiden Skeletten nachgewiesen werden, die Triassurus zum ältesten Nachweis der Salamander auf der Welt machen.
„Obwohl der Urzeit-Salamander nur fünf Zentimeter groß ist, liefern die Fossilien von Triassurus sixtelae sehr viele neue Erkenntnisse für unsere Untersuchungen zum Ursprung der Amphibien. Wir sind einen Schritt weiter bei der Erforschung der Evolution der Frösche und Salamander. Mein Leben lang habe ich von so einem Fund geträumt.“, freut sich Rainer Schoch, Experte für Saurier und fossile Amphibien am Naturkundemuseum Stuttgart. Denn Triassurus sixtelae besitzt neben den Salamander-Merkmalen auch Eigenschaften ursprünglicher Amphibien, die auch Hinweise auf die Herkunft der heutigen noch lebenden Amphibien insgesamt geben. Der älteste Salamander der Welt Triassurus besiedelte einen Süßwassersee schon einige Millionen Jahre bevor die ersten Dinosaurier auf der Erde erschienen.
[Presseinformation auf der Internetseite des Naturkundemuseums Stuttgart]

Foto: Unscheinbar und doch einmalig: Fossil des Urzeit-Salamanders
NHMS ab 28. April wieder OFFEN
(23.04.2020)Liebe Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher,
Ab Dienstag, den 28. April, dürfen wir unsere Pforten wieder für Sie öffnen! Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, Ihnen mit unseren Dauer- und Sonderausstellungen ein wenig Vergnügen und Ablenken in dieser schwierigen Zeit verschaffen zu können.
Damit der Museumsbetrieb trotz Corona reibungslos laufen kann, bitten wir Sie, einige wichtige Grundregeln zu beachten:
- Das Betreten der Museumsräumlichkeiten ist grundsätzlich nur mit einer Schutzmaske (Mund und Nase müssen bedeckt sein) gestattet!
- Es ist unbedingt darauf zu achten, einen gesundheitsrelevanten Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Besuchern sowie zum Museumspersonal einzuhalten!
Darüber hinaus möchten wir Sie inständig bitten, auf regelmäßiges Händewaschen und -desinfizieren zu achten. Eine Möglichkeit zur Handdesinfektion finden Sie in unserem Museumsfoyer.
Bitte helfen Sie mit, sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Wir freuen uns auf Ihren baldigen Besuch!
Ihr Museumsteam

Foto: Schleusingens Erstdrucker Hermann Hamsing trägt Maske
MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 3
(15.04.2020)Einblicke in den Arbeitsalltag eines geologischen Museumspräparators
Freilegen eines Unterkieferknochens
Zwar ist unser Museum aktuell für den Besucher geschlossen, doch wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Hinter verschlossenen Türen geht die Museumsarbeit weiter...
...heute blicken wir mit der Fotokamera in unsere Präparationswerkstatt, wo Präparator Georg Sommer mit der Freilegung eines kleinen Knochens beschäftigt ist. Es handelt sich um den Unterkieferknochen eines prähistorischen Amphibienschädels aus der Gruppe der Eryopiden (Bild 3).
Gefunden wurde der Schädel nahe der Stadt Kusel in Rheinland-Pfalz. Das Fossil gehört dem dortigen Urweltmuseum GEOSKOP. Die Schädeloberseite wurde bereits durch einen US-amerikanischen Präparator freigelegt (Bild 4). Da die Unterseite wegen der oft nur Millimeter-dünnen Knöchelchen besonderes Fingerspitzengefühl erfordert, hat das GEOSKOP unseren Präparator Georg Sommer gebeten, sich der heiklen Angelegenheit anzunehmen. Gestern nahm Georg Sommer eine Teilfreilegung an einem wenige Zentimeter langen Knochenstück am linken Unterkiefer vor. Die „Bergung“ dauerte mehrere Stunden, erforderte eine ruhige Hand, jahrelange Erfahrung und ein geübtes Auge.
Gearbeitet wird mit einem Druckluftstichel, der – wie der Name bereits sagt – mit Druckluft winzige Stücke des Steins entfernt, der den Knochen bedeckt (Bild 5 und 6). Wichtig ist, dass mit wenig Erschütterungen gearbeitet wird, da man häufig das Gestein nur im Millimeterbereich abtragen kann, um die Knochenstruktur nicht zu zerstören. Die Arbeit ist daher nur unter einem Binokular mit 20-facher Vergrößerung möglich.
Bei aller Vorsicht unseres Präparators lassen sich gelegentliche kleinere Schäden nur selten vermeiden. Auch hier verzagt Georg Sommer nicht. Er bedient sich eines Cyanacrylatklebers (im Volksmund auch Sekundenkleber genannt), den er mit einer filigranen Nadel aufträgt, um winzige Risse zu schließen und die fossilen Knochen zu stabilisieren (Bild 7).
Mit viel Geduld und großer Expertise hat unser Präparator Georg Sommer nach beinahe siebenstündiger Arbeit die Herausforderung gemeistert (Bild 8): Der linke Unterkiefer ist vom Stein befreit und beinahe sieht es so aus, als würde die prähistorische Amphibie zufrieden lächeln...
Einen weiteren optischen und vor allem akustischen Eindruck von der Arbeit in unserer Werkstatt erhalten Sie in unserem Video.
[Video: Mit Kleber und Stichel]

Foto: MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 3
MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 2
(09.04.2020)„Auf das niemand bei Seuchen darauf angewiesen sei, nach auswärtigen Ärzten zu rufen“
Eine Apothekenordnung für die Grafschaft Henneberg, gedruckt in Schleusingen, 1612
Objekt: HGB, S 324/6
Medizinische Krisensituationen waren seit jeher Bestandteil des menschlichen Lebens. Besonderen Schrecken verbreiten Seuchen, die sich rasant ausbreiten und zahlreiche Menschen innerhalb kürzester Zeit das Leben kosten können. Vor Seuchen, Epidemien und Pandemien fürchteten sich auch die Einwohner der gefürsteten Grafschaft Henneberg im 17. Jahrhundert. Diese versuchte man, durch obrigkeitliche Schutzmaßnahmen einzudämmen oder bestenfalls erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Im Jahre 1612 erließ Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen († 1656) für seine hennebergischen Gebiete, namentlich für die beiden Apotheken in Schleusingen und Meiningen, eine „renovirte und confirmirte Apothecken-Ordnung“. Diese wurde in Schleusingen gedruckt und im ganzen Land verteilt.
Der Landesfürst zeigte sich darin verständig, dass nur eine ausreichende medizinische Versorgung vor verheerenden Krankheitswellen schützen könne. Es sei darum die Pflicht der Ärzte („Medici“), Patienten die sie um Hilfe baten, anzuhören, persönlich aufzusuchen und zu behandeln. Eine intensive Betreuung sei vor allem bei Seuchen erforderlich („zumaln, wenn sich gefährliche Seuchen ereignen thun“). In jeder hennebergischen Stadt hatten die Stadtverordneten Sorge zu tragen, dass ausreichend medizinisches Personal vorhanden war, damit „nicht ursach geben, daß die Krancken andere auß- und ingesessene umb rath und hülff anschreyen müssen.“
In einem solchen Aufruf schwang vor allem der Appell mit, die Kranken und Hilfebedürftigen nicht medizinisch Unkundigen und Scharlatanen zu überlassen. Schon im Vorwort seiner Apothekerordnung wies Johann Georg seine Amtsträger und Untertanen scharf an, „Landfährer, ZiriacksKrämer, Steinschneider, Zahnbrecher und andere ihres gleichen“ aus ihren Städten und Amtsbezirken zu vertreiben und sie auch auf Jahrmärkten nicht zu dulden. „Barbirer, Bader“ und „Ocultisten“ sollten unter besonderer Beobachtung stehen. Besonders auf Märkten boten Heilkundige mit zweifelhaftem Ruf und Können ihre Künste für ein oft kleines Entgelt (besonders im Vergleich zu den teuren „Medici“!) an. Nicht selten trugen die Patienten von ihren Operationen, die vom Ziehen eines Zahnes bis hin zu chirurgischen Eingriffen am Auge oder Kopf reichten, mittelschwere oder sogar gravierende Folgeschäden davon. Es kam sogar zu Todesfällen. Die medizinischen Dienstleister machten es sich daher zur Gewohnheit, sich am Rande der Märkte, nahe der großen städtischen Zufahrtsstraßen zu postieren, um im Ernstfall eilig die Flucht antreten zu können.
Gefahr für Leib und Leben bestand freilich auch in der Verabreichung falscher Medikamente. Die Apothekerordnung von 1612 schrieb daher eine genaue Prüfung der praktizierenden Apotheker fest. Vor allem aber sollten diese ihre Geschäfte Tag und Nacht offenhalten, damit jeder, der eines Heilmittels bedurfte, dieses umgehend und ohne viel Leidenszeit beziehen konnte.
Der Umgang mit Krankheiten, deren Verhütung und die medizinische Versorgung der Bevölkerung waren auch in der Vormoderne zentrale gesellschaftliche Anliegen. Schriften wie die in Schleusingen gedruckte, hennebergische Apothekerordnung gibt hierüber beredte Auskunft.

Foto: Apothekenausstattung Schleusingen, 19.-20. Jahrhundert
MUSEUM TROTZ CORONA, Teil 1
(29.03.2020)Eine Münze mit Charakter
Objekt: RG-Slg., G 836, V 2271
Das NHMS ist stolz auf seine umfangreiche Sammlung hennebergischer Münzen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Das älteste bekannte Geldstück der Grafen von Henneberg ist dieser Silberpfennig aus der Zeit Poppos VII. (gest. um 1245), des vermeintlichen Bauherrn der Bertholdsburg.
Die 0,4 g leichte Münze zeigt auf ihrer Vorderseite eine menschliche Gestalt, auf der Rückseite einen doppelköpfigen Adler über einem Turm mit Zinnen. Der auf den ersten Blick unscheinbare Pfennig offenbart uns damit ein umfangreiches politisches Programm. Die Münze Poppos VII. ist nämlich weit mehr als ein Zahlungsmittel, sie ist auch ein Trägermedium der Repräsentation!
Aufgrund ihrer Eigenschaft als Tauschprodukt im Warenverkehr gingen Geldstücke wie dieses in der Regel durch zahlreiche Hände – das Publikum, dem Poppo von Henneberg seine Botschaft mitteilen wollte, war dementsprechend groß. Obwohl sicherlich nicht jedem klar gewesen sein wird, was Poppo VII. durch seine Münzen sagen wollte, ist doch davon auszugehen, dass die meisten seiner Zeitgenossen, insbesondere aus Adel und Bürgertum, die Symbolik auf den Münzbildern zu deuten vermochten.
Der moderne Betrachter allerdings wird sich zurecht die Frage stellen: „Was will mir Poppo damit eigentlich sagen?“
Die Rückseite der Münze mit dem Doppeladler lässt sich mit rudimentären Kenntnissen in der Wappenkunde noch relativ problemlos identifizieren. Es handelt sich um das scheinbar ursprüngliche Wappen der Henneberger Dynastie, die ihre Anfänge auf die Inhaberschaft des Würzburger Burggrafenamtes zurückführten. Aus diesem Grund blieb das Burggrafenwappen lange Zeit das Familienwappen der Grafen von Henneberg. Erst unter der Herrschaft Poppos VII. wurde es in den 1230er Jahren durch ein Hennenwappen ersetzt.
Die Vorderseite der Münze stellt eine größere Herausforderung dar. Dank der Vergrößerung durch ein professionelles Mikroskop der Firma KEYENCE aus Neu-Isenburg (Aufnahme aus dem Jahr 2017) lässt sich das stark abgenutzte Münzbild vergleichsweise gut sichtbar machen. Zuerkennen ist eine dem Betrachter zugewandte Figur als Brustbild, d. h. die Gestalt ist nur bis zur Taille abgebildet. Es handelt sich hierbei natürlich um den Münzherrn und Inhaber der Grafschaft: Graf Poppo VII. von Henneberg. Als Zeichen seiner Grafenwürde trägt er auf dem Kopf einen sog. Grafenhut. In den Händen hält Poppo ein Schwert (in seiner Rechten) sowie ein Lilienszepter (in seiner Linken). Das Schwert war für den mittelalterlichen Adel ein essentielles Standessymbol: Es spiegelt das Rittertum sowie die Wehrfähigkeit seines Trägers wider und verweist damit auf die Schutzfunktion, die der Graf gegenüber seinen Untertanen, aber auch gegenüber dem römisch-deutschen Reich hatte. Gleichzeitig weist das Schwert auf die umfangreichen Gerichtsrechte hin, die Poppo in seinem Herrschaftsgebiet ausüben durfte.
Die Lilie wiederum zeugte von Adel. Besonders die Elite unter den Adligen, die Reichsfürsten, nahmen das Lilienszepter als Ausdruck ihrer besonders hohen Stellung im 13. Jahrhundert in ihre Siegel- und Münzbilder auf. Dass auch Poppo VII. zu diesem repräsentativen Element gegriffen hatte, deutet an, welch hohen Rang er für sich und sein Geschlecht beanspruchte.
Mittelalterliches Geld ist eben nicht nur schnöder Mammon. Für den mittelalterlichen Adel boten Münzen eine gern genutzte Plattform zur nonverbalen Kommunikation – Und manchmal sagte ein Zeichen mehr als tausend Worte!

Foto: Pfennig Poppos VII. von Henneberg (Foto: Auktionshaus Künker, Osnabrück)
Corona-Virus: MUSEUM GESCHLOSSEN
(17.03.2020)Liebe Besucher*innen, liebe Freunde des NHMS,
angesichts der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus und der vom Landkreis beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen, nehmen auch wir als öffentliche Einrichtung unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und werden das Museum ab sofort für den Besucherverkehr schließen!
Von der Schließung sind nicht nur unsere Dauer- und Sonderausstellungen betroffen, auch Veranstaltungen und Führungen können nicht stattfinden.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese drastische Maßnahmen und freuen uns, Sie nach Aufhebung der Maßnahmen wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Foto: Corona-Virus: MUSEUM GESCHLOSSEN
SCHENKUNG von Fossilien und Mineralen an das Naturhistorische Museum Schleusingen
(10.02.2020)Ende letzten Jahres hat das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen eine großzügige Schenkung eines Mitgliedes seines ‚Freundeskreises‘ erfahren. Herr Michael Neumann aus Koblenz hatte früher in Südthüringen gelebt und damals schon Minerale und Versteinerungen gesammelt. Später hat es ihn nach Koblenz verschlagen, aber seinem Hobby blieb er treu. So hat Herr Neumann gezielt Thüringer Minerale und Fossilien gesammelt, getauscht oder gekauft, um sie später einmal dem Schleusinger Museum zu schenken. Das ist nicht nur eine sehr noble Geste, es ist auch eine sehr willkommene Bereicherung für die geologische Sammlung des Museums. Herrn Michael Neumann gefallen die authentischen Ausstellungen „300 Millionen Jahre Thüringen“ und „Minerale – Faszination in Form und Farbe“ in Schleusingen so sehr, dass er sich völlig uneigennützig für das Museum und seine Sammlung derart engagiert. Herzlichen Dank dafür!
Es handelt sich bei der Schenkung um mehr als 300 Fossilien und Minerale mit einem Gewicht von 220 kg. Das sind über 100 Schneekopfkugeln und etwa 50 weitere Minerale aus Thüringen, sowie über 60 sehr schöne Ammoniten (Ceratites) aus dem Muschelkalk von Thüringen und Franken. Dazu kommen noch etwa 80 große Schnecken aus der alpinen Kreide-Zeit des Salzburger Landes. Diese seltene Kollektion passte hervorragend in unsere noch bis 23. Februar laufende Sonderausstellung „Kunstwerk ALPEN“ und füllt hier eine ganze Vitrine. Zusammen mit Schneehase, Gämse und Steinbock werden hier neben alpinen Mineralen und Fossilien vor allem riesige und brillante Fotografien der Alpen von Bernhard Edmaier präsentiert, die auf jeden Fall noch einen Besuch lohnen.

Foto: Vorsitzender des Freundeskreises, Ralf Schmidt, mit Schneekopfkugeln
VERSTEINERTE WURZEL neu in der Ausstellung
(25.01.2020)Versteinerte Wurzel des Riesenschachtelhalmes neu in der Ausstellung
Die bislang unbekannte Wurzel von "Calamites gigas" aus dem Rotliegend von Manebach wird erstmals in der ständigen Ausstellung gezeigt. Sie fand einen Platz direkt unter den modellartig rekonstruierten Stämmen des Riesenschachtelhalmes.
Gleichzeitig erstrahlt das Saurierskelett von "Eryops" im neuen LED-Licht. Genauso ein Skelett hatte der Manebacher Saurier, der sich als Modell darüber befindet.
Natürlich ist auch unser 2,50 m langer Riesentausendfüßer eine Augenweide.

Foto: Unsere Kollegin Rita Happ inspiziert den Neuankömmling
Der neue SEMANA-Band 34 ist da!
(22.01.2020)Der neue SEMANA-Band 34/Jahr 2019 kann jetzt direkt im Museum (Kasse Foyer) oder per Bestellung (telefonisch oder per E-Mail) für 8,- € erworben werden.
Die Zusammenfassungen der darin enthaltenen 5 interessanten Beiträge sind hier als pdf-Datei einsehbar.

Foto: Titelseite Semana Band 34/2019
Rückkehr des Riesenhais
(20.12.2019)Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest ist die Kiefer-Rekonstruktion des Riesenhais Otodus megalodon aus dem Jung-Tertiär wieder im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen gelandet und ab sofort in der Dauerausstellung zu sehen. Die Zähne sind bis fast 20 cm hoch. Der Riesenhai Megalodon selbst war 16 bis 20 m lang. Er lebte weltweit in den Ozeanen vor etwa 5 bis 3 Millionen Jahren und starb dann aus. Sein damaliger Zeitgenosse, der Weiße Hai, war anpassungsfähiger und schwimmt noch heute umher.
Der Riesenhai-Kiefer war Teil einer großen Wanderausstellung des Schleusinger Museums zum Thema ‚Haie‘ mit sechs Stationen: 2014 Schleusingen, 2015 GEOSKOP Thallichtenberg/Saar-Pfalz, 2016 Chemnitz, 2016-17 Magdeburg, 2017-18 Braunschweig und 2019 Kamenz. In der Ausstellung waren etwa 150 Objekte von heutigen und fossilen Haien vereint sowie durch Tafeln und Modelle erklärt.

Foto: Mitarbeiter des NHMS im Maul des Hais
Von Rüpeln und verzweifelten Lehrern: Vortrag von Dr. Benjamin Müsegades
(12.12.2019)Auf ein breites Echo stieß der Vortrag von Herrn Dr. Benjamin Müsegades, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg, am gestrigen Abend. Trotz Schneefalls fanden viele interessierte Zuhörer den Weg in den Fürstensaal der Bertholdsburg, wo sich der letzte Vortrag des Jahres, der Erziehung und Ausbildung der jungen Grafen und Gräfinnen von Henneberg widmete.
Von der ersten Minute an gelang es Herrn Dr. Müsegades, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und es mit lehrreichen Fakten und unterhaltsamen Anekdoten zu fesseln, was sich auch in einer angeregten Diskussionsrunde am Ende seiner Ausführungen zeigte. Herr Dr. Müsegades berichtete von emsigen und weniger emsigen Schülern und von Lehrern, die nicht selten an ihren fürstlichen Schützlingen verzweifelten. Zugleich machte er deutlich, wie wichtig es im Spätmittelalter und in der Reformationszeit für einen adligen Herrschaftsträger wurde, neben Reiten und Kämpfen auch Lesen und Schreiben zu lernen.

Foto: Ein adliger bei der Jagd. Abbildung aus dem Codex Manesse, UB Heidelberg.
MDR berichtet über Saurier-NEUFUND
(18.11.2019)Möglicherweise liegt dem NHMS ein Saurierschädel einer bisher unbekannten Art vor. Gefunden wurde er bei einer Ausgrabung des Museums im Sommer dieses Jahres im Steinbruch bei Bad Tabarz. Derzeit arbeiten Direktor Herr Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer mit Hochdruck an der Untersuchung des Schädels. Erst danach kann mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich bei dem Fund um eine neue Spezies handelt.
Weitere Informationen sind dem Beitrag des MDR Thüringen zu entnehmen.
[Bericht im Thüringen Journal des MDR vom 15.11.2019]

Foto: Präparierter Schädel des Sauriers
HEUTE WIRD ABGEBAUT!
(28.10.2019)Heute ist Tag des Abbaus im NHMS:
Nach den Erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen an der Nordmauer der Bertholdsburg, wird heute und morgen der meterhoher Kran im Burghof abgebaut. Dazu werden größere Teile des Kranes demontiert und per Mobilkran - stilecht ausgeführt durch die Firma HENNEBERGER! - auf die Erde gesetzt.
Zeitgleich mit dem Kran bauen die Mitarbeiter des Museums die Sonderausstellung "Azurblau und Smaragdgrün - MINERALE und ihre Farben" ab. Sie weicht der neuen Exposition zum Thema Kunstwerk Alpen, die am 23. November im Rahmen der 14. Museumsnacht eröffnet werden soll.

Foto: Ein "Henneberger" vor der Bertholdsburg
MITTELALTERFEST auf der Bertholdsburg 2019
(14.08.2019)Am 10. und 11. August wurde die Bertholdsburg wieder einmal von Rittern, Gauklern und Spielleuten aus dem Mittelalter übernommen. Dank dem Veranstalter Sündefrei konnten die Besucher bei reichlich Trank und deftig Speise für ein Wochenende in mittelalterliche Gefilde abtauchen und sich an zahlreichen Attraktionen erfreuen: Der muskelbepackte Eisen-Hans lud mit kraftraubenden Kunststücken zum Staunen und Lachen ein, indem er Jungfrauen und Schulklassen in die Höhe stemmte. Artistisches bot Walter von der Heide auf dem Hochseil. Handfest ging es bei den Rittern zum Schwarzen Löwen zu, die dreimal täglich heftig aufeinander eindroschen. Die Kinder (aber auch viele Erwachsene) erfreute Christopher vom Allauenberg mit seinem Puppentheater. Die Irish-Folk-Band "The Sandsacks" sorgte für den musikalischen Rahmen.
Daneben boten abwechslungsreiche Essens- und Verkaufsstände allerhand Kulinarisches und Kostrbares feil. Das NHMS bereicherte das Angebot mit Führungen in Verließ, Hexenturm und Sonderausstellung und einem Kaffee- und Kuchenstand.
[Musik]
Wissenschaftler aus den USA zu Gast im NHMS
(10.08.2019)Letzte Woche hatte das NHMS einen hochkarätigen Wissenschaftler in der Bertholdsburg zu Gast.
Dr. Spencer Lucas ist Geologe und Paläontologe am Nationalmuseum für Naturwissenschaften New Mexico in Albuquerque (USA). Er war begeistert von der Ausstellung „300 Millionen Jahre Thüringen“ und der Saurier-Sammlung des Museums in Schleusingen. Gemeinsame wissenschaftliche Projekte und Publikationen verbinden das US-Museum mit dem Schleusinger Naturhistorischen Museum sowie der TU Bergakademie Freiberg.

Foto: Dr. Sp. Lucas
Bodo RAMELOW zu Besuch im NHMS
(23.07.2019)Im Rahmen seiner Sommertour #ZukunftThüringen 2019 besuchte der Thüringer Ministerpräsident am Dienstag, 23. Juli, das Naturhistorische Museum auf Schloss Bertholdsburg. Von 13.45 Uhr bis 15.15 Uhr ließ er sich durch das Haus führen und Highlights der Ausstellung zeigen. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete die Übergabe eines kunstvollen "Glasquaders" mit eingravierter Unterschrift des Ministerpräsidenten an die Mitarbeiter des Museums.

Foto: Bodo RAMELOW zu Besuch im NHMS
Gastwissenschaftlerin aus Bratislava im NHMS
(14.07.2019)Die Sammlungen des Naturhistorischen Museums beherbergen einzigartige Fossilien aus dem Reich der Saurier:
Für besonders kleine Exemplare der Gattung "Discosauriscus" interessierte sich die junge Wissenschaftlerin Marika Mikudíková, von der Comenius-Universität Bratislava (Slowakei).
Bei ihrem Forschungsaufenthalt am NHMS vom 01. bis 12. Juli dokumentierte und analysierte sie die kleinen Saurier aus der Rotliegend-Zeit (290-300 Mio. Jahre alt) und ließ sich auch die Fundstellen im Thüringer Wald zeigen.

Foto: Frau Mikudíková bei ihren Untersuchungen
Aktuelle SCHLEUSINGER BLÄTTER sind da
(27.06.2019)Freunde der Geschichte und Heimatkunde aufgepasst: Die aktuelle Ausgabe der Schleusinger Blätter ist ab sofort an allen Verkaufsstellen zu erhalten!
Für einen Preis von 5 € pro Heft können Sie wieder eintauchen in die Vergangenheit und Gegenwart von Schleusingen und Umgebung. Das bekannte Künstlerportrait stellt diesmal Gerda Hoffmann aus Wiedersbach vor, die zahlreiche ihrer Werke zur Gestaltung des aktuellen Heftes zur Verfügung gestellt hat.
Die Verkaufsstellen finden Sie hier.

Foto: Hier erhältlich
KINDERFEST auf der Bertholdsburg
(16.06.2019)Nachdem das Dinofest im letzten Jahr viele kleine und große Besucher angezogen hatte, legten das NHMS und sein Förderverein dieses Jahr mit einem weiteren Kinderfest nach.
Auch diesmal konnten wir uns über etwa 650 Neugierige aus Nah und Fern freuen. Den Schau- und Unternehmungslustigen wurde allerhand geboten: Neben Tanzauftritten der "Dance-Kids" der Grundschule Schleusingen, sorgten die Fechtschule von Sven Richter (Dresden) sowie der Zauberer Jan Mago (Dornburg-Camburg) für Abwechslung. Daneben lockten zahlreiche Stände mit spannenden Mitmachaktionen wie Porzellan bemalen, Mikroskopieren, Edelsteinbäumchen und Wappen basteln u. v. m. Auch konnten die Kinder in Sonderführungen in der aktuellen Sonderausstellung, zum Hexenturm und zum Verlies die Räumlichkeiten der Bertholdsburg bestaunen.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Helfern für eine gelungene Veranstaltung!

Foto: Flyer Kinderfest
Spektakuläre FUNDE auf der Bertholdsburg!
(06.06.2019)Am 06. Juni luden die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie zu einem gemeinsamen Pressetermin auf der Bertholdsburg.
Anlass waren die im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Nordmauer der Burg aufgefundenen archäologischen und baulichen Funde. Zunächst erläuterten Frau Carola Niklas, Baureferentin der Stiftung und der leitende Architekt, Herr Frank Schneider, die baulichen Maßnahmen zur Sicherung der Nordmauer. Im Zuge der Bauarbeiten konnten Mauer-, Tor- und Turmreste aus dem späten Mittelalter freigelegt werden.
Begleitet wurde die Arbeiten durch die Archäologen Herrn Dr. Matthias Seidel und Frau Möller, die spektakuläre Funde vorzeigen konnten: Besonderes Aussehen erregte dabei ein Hundeskelett, das möglicherweise in das Fundament eines Turmrestes aus dem 14. Jahrhundert eingemauert wurde. Solche sogenannten Bauopfer, die zuweilen aus Aberglaube in Gebäude eingebracht wurden, sind bekannt, lassen sich aber relativ selten nachweisen.
Die Auswertung der archäologischen Funde wird noch eine Weile dauern - wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse zur Burggeschichte dabei herauskommen. Die geborgenen Baureste sollen sichtbar bleiben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
[Bericht im Thüringen Journal des MDR vom 06.06.2019]

Foto: Herr Dr. Seidel erläutert die archäologischen Funde
NEUE SONDERAUSSTELLUNG gestartet
(19.05.2019)Im NHMS wurde gestern Nachmittag die neue Sonderausstellung eröffnet. Diesmal geht es um die Farbenpracht der Minerale. Gezeigt werden nicht nur ästethische Gesteine sondern auch deren praktische und vielseitige Verwendung. Die neue Schau bietet allerhand fürs Auge, aber auch wissbegierige Besucher kommen nicht zu kurz. Ein besonderer Hingucker sind die großformatigen Makrofotografien von Achatstrukturen von Herrn Andreas Wawra aus Hannover.
Die Sonderausstellun "Azurblau und Smaragdgrün - MINERALE und ihre Farben" kann noch bis einschließlich 27. Oktober 2019 besichtigt werden.
Wer mehr zum Thema "Minerale" wissen möchte, dem sei unsere umfangreiche mineralogische Dauerausstellung sowie die dazu gehörige Publikation empfohlen.
[Beitrag von Rennsteig.TV über die Ausstellungseröffnung, 05.06.2019]

Foto: Plakat SA Minerale
Jetzt neu: Der BURGENPASS
(02.04.2019)Als Mitglied des Burgenstraße Thüringen e. V. hat das Naturhistorische Museum den Burgenpass eingeführt. Dieser kann an der Museumskasse kostenlos mitgenommen werden.
Der Burgenpass enthält alle zwölf Mitgliedsburgen, die dazugehörigen Stempelfelder werden beim Besuch der jeweiligen Burg abgempelt. Die individuellen Stempel sind an der Museumskasse erhältlich. Wer mehr als drei Stempel vorweisen kann, der zahlt beim Besuch des NHMS oder einer anderen Mitgliedsburg nur den ermäßigten Eintrittspreis. Das Mitmachen lohnt sich also.
Genießen Sie die Schönheit der renaissancezeitlichen Residenzanlage von Schloss Bertholdsburg, die vielseitigen Ausstellungen im NHMS und lernen Sie weitere architektonische Kleinodien in Thüringen kennen:
Mit dem Burgenpass des Burgenstraße Thüringen e. V.

Foto: Achten Sie auf diesen Aufsteller an der Museumskasse
FUND IM NHMS: Der älteste Saurier Deutschlands
(28.03.2019)Die Bundesautobahn A4 hat von 1998 bis 2003 nördlich von Chemnitz eine neue Autobahn-Ausfahrt bei Glösa bekommen. Das hat nicht nur die sächsischen Autofahrer, sondern auch die Geologen der TU Bergakademie Freiberg und des Museums für Naturkunde Chemnitz gefreut. Bei einer gemeinsamen Ausgrabung im Jahre 2001 wurden neben Überresten von Pflanzen, Skorpionen und Haien auch sogenannte Koprolithen (‚Kotsteine‘) gefunden. Einen solchen vermeintlichen Koprolith fand der Geologe Uwe Hofmann. Die wahre Natur dieses Fundes erkannte Professor Dr. Jörg W. Schneider erst Jahre später beim Durchsehen des in der Freiberger Bergakademie aufbewahrten Grabungsmaterials. Es waren Schädelknochen eines Sauriers!
Saurier gibt es viele in Deutschland. Was ist das Besondere gerade an diesen Saurier-Knochen? Das ist vor allem ihre Fundschicht im Unter-Karbon: die etwa 330 Millionen Jahre alte Ortelsdorf-Formation der Visé-Zeit. Saurierreste aus dem Unter-Karbon sind weltweit sehr selten und aus Deutschland bisher noch gar nicht bekannt.
Das wertvolle Fossil gelangte an das Naturhistorische Museum Schleusingen in Südthüringen zur präparativen und wissenschaftlichen Bearbeitung. Die Knochen sind als Abdruck in einem feinen Sandstein erhalten. Sie wurden mit Silikonkautschuk abgeformt, um quasi wieder ein ‚Positiv‘ der Knochenoberflächen herzustellen. Die Abformung wurde anatomisch gezeichnet. Dieses Zeichnen ist nicht nur eine visuelle Wiedergabe, sondern eine genaue Beobachtung vorausgehende Interpretation des Fundes.
Danach handelt es sich bei dem Saurierfund von Chemnitz-Glösa um drei Schädeldach-Knochen: ein lang-rechteckiges Supratemporale (st) mit einer schmalen Längsfurche, in der ein Seitenlinien-Organ verlief, dann das bogig geschwungene Squamosum (sq), das an einer Knochennaht mit dem Supratemporale verwachsen ist und schließlich das kleine Tabulare (t), das isoliert auf dem Supratemporale liegt. Diese drei Knochen gibt es bei uns Menschen so heute nicht mehr. Zwischen Supratemporale und Squamosum ist ein tiefer ‚Ohr-Schlitz‘ ausgebildet. Der Schädel hatte eine Länge von 13 cm, das ganze Tier war etwa 70 bis 80 cm lang. Der neue Saurier von Chemnitz-Glösa war ein See-Bewohner, worauf die tiefe und relativ breite Sinneslinien-Furche hinweist.
Nach der radial orientierten Skulptur und Gestalt der Schädeldach-Knochen gehören diese zu einem temnospondylen Amphib. Dieser Temnospondyle ist der älteste bekannte Saurier-Nachweis in Deutschland und gemeinsam mit Balanerpeton aus dem Visé von Schottland der geologisch älteste temnospondyle Saurier überhaupt.
Diese Forschungsergebnisse sind gerade veröffentlicht im aktuellen Heft der Paläontologischen Zeitschrift beim Springer-Verlag: Werneburg, R., Witzmann, F. & Schneider, J.W. (2019): The oldest known tetrapod (Temnospondyli) from Germany (Early Carboniferous, Viséan).

Foto: Schädelrest (Foto: R. Werneburg)
PRESSEGESPRÄCH auf der Bertholdsburg
(20.02.2019)Pressegespräch vom 19. Februar 2019
Es ist eine gut gepflegte Tradition, dass der Landkreis Hildburghausen und das Naturhistorische Museum Pressevertreter zu Beginn eines jeden Jahres in den Bibliothekserker einlädt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Ausblicke auf aktuelle Vorhaben zu geben.
Am 19.02. war es wieder soweit: Gemeinsam mit der Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten Frau Dr. Doris Fischer und der Baureferentin Frau Carola Niklas stellten sich Landrat Thomas Müller, Personalamtsleiterin Frau Anne Lautensack, Museumsdirektor Dr. Werneburg und Historiker Dr. Witowski den Fragen der Pressevertreter.
Dabei gab es zahlreiche Neuigkeiten zu verkünden: Die Sanierung der Nordmauer, die aufgrund von Nässe Sicherungsmaßnahmen dringend erforderlich machte, schreitet weiter voran und wir voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen sein, sodass auch der Kran abgebaut werden kann.
Bedauerlicherweise scheint ein Umbau des seit Langem ungenutzten Südflügels als Museumsdepot nicht realisierbar. Nach Aussage von Frau Dr. Fischer sei die Statik des Gebäudes nicht geeignet, um die Sammlungsbestände des NHMS aufzunehmen. Damit ist die seit zwei Jahren vorliegende Konzeption des Museums zur Nutzung des Südflügels als Depot hinfällig. Stiftung, Landkreis und Museum werden nun gemeinsam nach einer externen Depotlösung suchen. Man ist sich einig, dass diese Lösung nicht lange auf sich warten lassen kann, da eine sachgerechte Unterbringung der Sammlungen des NHMS Grundvoraussetzung für die Museumsarbeit und die Erhaltung der wertvollen Kulturgüter ist.
Grünes Licht gab es bei der Neugestaltung der regionalgeschichtlichen Dauerausstellung im Nord- und Westflügel der Bertholdsburg! Die Stiftung hat ihre Bereitschaft zu den dafür notwendigen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erklärt. Die konkreten Planungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Damit ist der Weg geebnet, um auch den für das Museum wichtigen Ausstellungsbereich zur Geschichte des Henneberger Landes und der Stadt Schleusingen auf die Höhe der Zeit zu bringen.
Neben den richtungsweisenden Erklärungen zu baulichen Maßnahmen konnte das NHMS auf eine Steigerung seiner Besucherzahlen zurückblicken: Gegenüber dem Jahr 2017 stiegen die Besucherzahlen 2018 um 1.600 Personen: 2018 konnte das NHMS 19.585 große und kleiner Besucher willkommen heißen.
In den Sammlungen des Museums wird weiter fleißig inventarisiert. Schwerpunkte sind dabei der Altbestand der Hennebergischen Gymnasialbibliothek und die Mineralogische Sammlung.
Zu den musealen Neuerwerbungen gehören eine vollständige, geharnischte Bekleidung mit Schild wie sie wohl der Henneberger Graf Poppo VII. getragen haben mag, ein ersteigerter Goldgulden Bertholds von Henneberg (von 1501), ein präparierter Wolf, zwei Walwirbel und viele farbige Minerale, die in der kommenden Sonderausstellung „Azurblau und Smaragdgrün – MINERALE und Ihre Farben“ zu sehen sein werden.
Die Ausgrabung in den 295 Mio. Jahre alten Rotliegend-Schichten von Tabarz war 2018 sehr erfolgreich: Neben etwa 200 Skeletten der molchartigen Branchiosaurier wurde auch das Skelett eines knapp ein Meter langen Urlurchs gefunden. Schon 2016 hatten wir ein ähnlich großes Saurierskelett gefunden, das 2018 nun fertig präpariert wurde. Es handelt sich bei beiden Skeletten um eine völlig neue Saurier-Art, die auch am Museum wissenschaftlich bearbeitet wird.
Die Museumszeitschrift Semana, Band 33 mit neuen naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen aus Thüringen wurde mit Unterstützung des Landes Thüringen herausgegeben.
Das in 2018 neu eingeführte Kombiticket „NaturKulturGeschichte“ von Hennebergischem Museum Kloster Veßra und NHMS erfreut sich steigender Beliebtheit und wird an den Museumskassen gut verkauft.
Das Museum und sein Förderverein haben 24 Kulturveranstaltungen organisiert. Besonders viel Anklang fanden wie immer das Mittelalterspektakel, das Irish Folk-Konzert und die Museumsnacht. Aber auch die Schottland-Vorträge mit Piper-Band und das DinoFest im Burghof wurden sehr gut angenommen.

Foto: Südflügel: Kein Depot, aber hoffentlich bald Teil der regionalgeschichtlichen Ausstellung
SEMANA, Bd. 33 AB SOFORT ERHÄLTLICH
(08.01.2019)Die neue Ausgabe der SEMANA ist da! Die nunmehr 33. Ausgabe der museumseigenen Publikation wartet wieder mit vielfältigen wissenschaftlichen Themen rund um die Naturkunde auf.
Gegenstand der Betrachtung ist Feldlerche, Auerhuhn, Seeskorpion und vieles mehr.
Als besonderes Highlight bieten Direktor Dr. Ralf Werneburg und Präparator Georg Sommer einen reichbebilderten Rückblick auf die Sonderausstellung "Lebende und versteinerte Saurier".
Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort zum gewohnten Preis von 8 € im Onlineshop oder im Museumsshop erhältlich!

Foto: Semana Bd. 33
JAHRESPROGRAMM 2019
(18.12.2018)Auch 2019 gibt es im Naturhistorischen Museum wieder einiges zu erleben!
Den aktuellen Programm-Flyer können Sie ab sofort und kostenfrei downloaden.

Foto: Programm 2019
RÜCKBLICK: Museumsnacht und Eröffnung der Sonderausstellung
(26.11.2018)24. November 2018
Am letzten Samstag des Monats fanden 440 kleine und große Besucher den Weg ins Naturhistorische Museum. Zur Museumsnacht erwartete die Gäste ein buntes Programm: Neben Taschenlampenführungen, Museumsrallye und Bastelaktionen für die Kinder, gab es kulinarische Köstlichkeiten nach mittelalterlicher Art wie Kürbissuppe und warmen Gewürzwein. Linda Trillhaase (Schloss Tonndorf) erfreute die Kinder mit ihrem Puppentheater und begleitete die um 17.00 Uhr eröffnete Sonderausstellung "Leben im Henneberger Mittelalter" mit heiteren und getragenen Geigen- und Gitarrenmelodien. Für Schreckmomente sorgte das hauseigene Schlossgespenst...
[Bericht von Rennsteig TV, 26.11.2018]

Foto: Plakat Museumsnacht 2018
FINISSAGE war gut besucht
(25.10.2018)Am 29. Oktober bauen wir die Sonderausstellung "Lebende und versteinerte Saurier" wieder ab. Die Ausstellung lockte zahlreiche Besucher von nah und fern ins Museum, die die vielgestaltigen Fossilien und die lebenden Nachfahren bestaunt haben.
Das große Interesse war auch bei der gestrigen Finissage spürbar. In einem bilderreichen Vortrag konnte Museumsdirektor Dr. Ralf Werneburg die vielen Zuhörer, die den Weg in den Fürstensaal fanden, noch einmal für die Thematik begeistern. Viele begleiteten ihn anschließend zu einer Sonderführung in die Ausstellung und die Präparationswerkstatt. Bei einem Glas Sekt konnte man sich noch einmal ganz in Ruhe in die Inhalte der Sonderausstellung vertiefen.

Foto: Finissage 2018
SAURIERFUND bei Bad Tabarz
(10.08.2018)Das paläontologische Team des Naturhistorischen Museums und der TU Bergakademie Freiberg hat im Steinbruch Bad Tabarz einen spektakulären Fund gemacht: Es handelt sich um die versteinerten Überreste eines Saurierschädels, der vermutlich um die 295 Millionen Jahre als ist. Das Tier gehörte zur Gruppe der Temnospondyli und ähnelte im Aussehen unseren heutigen Krokodilen, gehörten aber eigentlich zur Gruppe der Amphibien. Der Finder des kostbaren Stückes, Andrée Amelang, kann sich zufrieden zurücklehnen. Zunächst muss das gute Stück im Museum von Präperator Georg Sommer bearbeitet werden. Erst dann kann es von Direktor Dr. Werneburg und Herrn Amelang untersucht werden. Wir können schon jetzt gespannt sein...
Presseberichte:
[WELT, Beitrag vom 10.08.2018]
[MDR, Videoeitrag vom 09.08.2018]
[Augsburger Allgemeine, Videobeitrag vom 10.08.2018]
BAUARBEITEN AUF DER BERTHOLDSBURG
(11.07.2018)Liebe Besucher,
seit heute wird auf der Bertholdsburg gebaut. Im Zuge der Sanierung der Nordmauer kommt es im Innenhof des Schlosses zu baubedingten Einschränkungen:
von 11. bis 12. Juli ist der Eingang zum Hof nur über das untere Tor (vom Schlosspark aus) möglich. Auch die Tür des Foyers wird in diesen beiden Tagen geschlossen sein, eine Umleitung ist ausgeschildert.
Bis zum Jahresende wird im Schlosshof ein Kran stehen. Der Besuch des Museums und seiner Veranstaltungen wird aber weiterhin uneingeschränkt möglich sein.

Foto: Eingang zum Museum vom 11.-12. Juli
Nun auch noch FACEBOOK
(15.03.2018)Wieder tut sich etwas in Sachen Öffentlichkeitsarbeit am Naturhistorischen Museum: Nachdem die Museumswebsite generalüberholt wurde, ist seit heute der Facebookauftritt des NHMS online.
Künftig können sich Interessierte, Museumsbesucher und diejenigen, die es noch werden möchten, auf Facebook über aktuelle Veranstaltungen und über allerlei Neuigkeiten aus dem Museumsalltag informieren. Daneben werden unter dem Titel "Exponat des Monats" ausgewählte Stücke aus der Sammlung vorgestellt.
Klicken Sie sich gleich einmal rein!

Foto: Faceboock_Screenshot
Im PRESSEGESPRÄCH wird Resümée gezogen
(08.03.2018)Am 08. März fand im Bibliothekserker der Bertholdsburg das traditionelle Pressegespräch statt. Neben Landrat Thomas Müller und der Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Frau Dr. Doris Fischer, waren zahlreiche Vertreter der Presse erschienen. In zwei Stunden ließen die Museumsmitarbeiter ein erfolgreiches Jahr 2017 revue passieren und gaben Ausblicke auf das diesjährige Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm.
Themen Schwerpunkte waren u. a. das Plus von 1.000 Besuchern im Jahr 2017 sowie die Neugestaltung der regionalgeschichtlichen Dauerausstellung.
Weiterführende Informationen können Sie den Beiträgen vom mdr Thüringen "Besucherplus auf Schloss Bertholdsburg" und MDR Thüringen Journal (ab Minute 20:46) entnehmen.
DAS NHMS IST WIEDER ONLINE!
(28.02.2018)Die Webseite des Naturhistorischen Museums präsentiert sich im neuen Gewand. Realisiert wurde der neue Internetauftritt des NHMS durch die Initiative "Thüringen Vernetzt". Den tatkräftigen Azubis, die unsere Seite programmiert haben, sagen wir an dieser Stelle herzlichen Dank!
Wir hoffen Sie finden die neue Webseite ebenso anschaulich und übersichtlich wie wir. Sie finden hier alle Informationen, die Sie für einen Besuch der Bertholdsburg und des NHMS benötigen. Zukünftig werden Ihnen die Neuigkeiten aus dem Museum nicht mehr entgehen. KLICKEN SIE SICH EINFACH REIN!

Foto: Screenshot
Veranstaltungen
13.10.2026
10:30 Uhr bis Uhr
Herbstferien im Museum
Das NaturHistorische Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen lädt Ferienkinder, Eltern, ... [mehr]13.10.2026
10:30 Uhr bis Uhr
Herbstferien im Museum
Das NaturHistorische Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen lädt Ferienkinder, Eltern, ... [mehr]21.11.2026
19:30 Uhr
REBE TRIFFT HOPFEN – (DER ETWAS ANDERE) WEINABEND IM FÜRSTENSAAL
Jörg Kaiser und Atze Bauer sind: „Der Kaiser und ... [mehr]02.12.2026
19:30 Uhr
VORTRAG „Paläontologische Ausgrabungen zwischen Antarktis und Thüringen“
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Schneider, Freiberg Ein interessanter wissenschaftlicher Vortrag über ... [mehr]08.12.2026
18:00 UhrADVENTSBLASEN IM SCHLOSSHOF DER BERTHOLDSBURG
Adventsblasen mit dem Posaunenchor ... [mehr]18.12.2026
19:30 UhrFotoalben
Gastroangebote
03.10.2026 bis
03.10.2026
08:30 Uhr
BUSEXKURSION "Auf den Spuren des Bauernkriegs"
Busfahrt nach Kloster Maria Bildhausen und Schloss Mainberg [mehr]23.10.2026 bis
23.10.2026
18:30 Uhr 07.11.2026 bis
07.11.2026
18:00 Uhr