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Von Rüpeln und verzweifelten Lehrern: Vortrag von Dr. Benjamin Müsegades

12.12.2019

Auf ein breites Echo stieß der Vortrag von Herrn Dr. Benjamin Müsegades, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg, am gestrigen Abend. Trotz Schneefalls fanden viele interessierte Zuhörer den Weg in den Fürstensaal der Bertholdsburg, wo sich der letzte Vortrag des Jahres, der Erziehung und Ausbildung der jungen Grafen und Gräfinnen von Henneberg widmete.

Von der ersten Minute an gelang es Herrn Dr. Müsegades, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und es mit lehrreichen Fakten und unterhaltsamen Anekdoten zu fesseln, was sich auch in einer angeregten Diskussionsrunde am Ende seiner Ausführungen zeigte. Herr Dr. Müsegades berichtete von emsigen und weniger emsigen Schülern und von Lehrern, die nicht selten an ihren fürstlichen Schützlingen verzweifelten. Zugleich machte er deutlich, wie wichtig es im Spätmittelalter und in der Reformationszeit für einen adligen Herrschaftsträger wurde, neben Reiten und Kämpfen auch Lesen und Schreiben zu lernen.

 

Foto: Ein adliger bei der Jagd. Abbildung aus dem Codex Manesse, UB Heidelberg.

Fotoserien zu der Meldung


Vortrag "Jagd oder Latein? Erziehung und Ausbildung der Grafen von Henneberg-Schleusingen zwischen Mittelalter und Reformation" (12.12.2019)

Vortrag von Dr. Benjamin Müsegades (FPI, Universität Heidelberg), 11. 12.2019