Naturkundliche Sammlungen

Herkunft und Struktur
Alle naturkundlichen Sammlungen der Museen Südthüringens werden seit 1988 im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen fach- und sachgerecht magaziniert und betreut.


Sie umfassen knapp 100.000 Exponate, davon entfallen ca. 70.000 Stück auf Fossilien, Minerale und Gesteine (Geologie) sowie etwa 30.000 Exponate auf Wirbellose, Wirbeltiere und Pflanzen (Biologie).

 

Bestand und Geschichte der Sammlungen sind ausführlicher in der Sonderveröffentlichung des Museums Der Diamant im Stülpglas (2009) dargestellt.

 

Zum Sammlungsbestand gehören folgende Teilsammlungen
Adler
Meiningen
Herzogliches Naturalienkabinett im Schloss Elisabethenburg (17.-19. Jhd.), Sammlungen von Herzog Anton ULRICH (1687-1763):


Sammlung der Forstakademie Dreißigacker (19. Jhd.):


Realschulsammlung (19. Jhd.), Sammlungen von EMMRICH, HEIM, BREHM, FRANTZEN, KunstwerkKLEINTEICH u. a.:


1848/52 gingen die Sammlungen der Forstakademie an die Realschule über.
1878 wurde auch das Naturalienkabinett der Realschule übergeben.
1945 wurden Teile der Sammlungen bei einem Bombenangriff auf die Realschule Meiningen zerstört.
1947 Übernahme der restlichen Sammlungen von der Realschule an das Museum Schloss Elisabethenburg (LANG, MEY).

 


Schleusingen
Geologisches Heimatmuseum (1934–1974):


Schmalkalden
Ausstellungssammlung Museum Schloss Wilhelmsburg (19.– 20. Jhd.): Fossilien, Gesteine und Minerale Thüringens

ARNHARDT-Sammlung (20. Jhd.):


Eisfeld
Ausstellungssammlung des Schlossmuseums (20. Jhd.): Fossilien und Gesteine der UmgebungKristall von Eisfeld

Hildburghausen
Teilsammlung KAISER aus dem Stadtmuseum HBN (20. Jhd.): wenige Fossilien und Gesteine

Sonneberg
Aus der Sammlung des Spielzeugmuseums (20. Jhd.): Fossilien und Gesteine

Schleusingen
Neuaufsammlungen am Naturhistorischen Museum seit 1984 mit folgenden Schwerpunkten:

 

Betreuung der Naturkundlichen Sammlungen:

Herr Dr. Ralf Werneburg