Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen
Home - naturkundliche Sammlungen - regionalgeschichtliche Sammlungen - Forschung - Sonderausstellungen - ständige Ausstellungen - Aussichtsturm - Veranstaltungen - Museumspädagogik - Bibliotheken - Publikationen - Service und Kontakt - Freundeskreis - Impressum
BURGGESCHICHTE
Geschichte von Schloss Bertholdsburg Schleusingen
Die Bertholdsburg - bedeutendster Profanbau im Südthüringer Raum - ist das Wahrzeichen der Stadt Schleusingen am Südabhang des Thüringer Waldes.
Die Burg wurde zwischen 1226 und 1232 unter Poppo dem VII. von Henneberg erbaut. Nach der großen Erbaufteilung der Grafschaft Henneberg im Jahre 1274 war sie über 3 Jahrhunderte Sitz und Residenz der Henneberger Grafen, Schleusinger - Linie.
Ihren Namen erhielt die Burg nach Berthold VII. (um 1272 - 1340), dem bedeutendsten Vertreter der Henneberger im Mittelalter.
1337 war dessen Freund und Gönner Ludwig der Bayer auf der Burg zu Gast.
Bis ins 16. Jahrhundert hinein erfolgten Um- und Erweiterungsbauten an der Burg. Die einst stark befestigte Anlage wurde unter Wilhelm IV. (1478 - 1559) zum Renaissanceschloss ausgebaut. Im Südteil der Vierflügelanlage befanden sich einst die Fürstenräume.
Die Burg hatte früher neun Türme, von denen heute noch sieben vorhanden sind. Ihre Namen weisen auf die einstige Funktion hin: Gerichtsturm, Jungfernturm, Haunsturm, Hexenturm, Kapellenturm, Pulverturm und der Haupt- oder Wachturm, der heute als Aussichtsturm dient (siehe: Ständige Ausstellungen).
Im Jahre 1583 starb der letzte Henneberger Graf Georg Ernst ohne männliche Nachkommen.
Seit dieser Zeit wurde die frühere Residenz mehr und mehr Verwaltungssitz, zunächst sächsischer, nach 1815 dann preußischer Ämter und Behörden.
Berühmte Besucher der Bertholdsburg waren im 17. Jahrhundert z.B. Gustav Adolf von Schweden und der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg.
Im 20. Jahrhundert begann die museale Nutzung der Bertholdsburg:
1934 Heimatmuseum für Urgeschichte (FRANKE-Museum)
1953 Heimatmuseum Schleusingen mit Ausstellungen zur Geschichte und Urgeschichte (Träger Stadt Schleusingen)
1971 Ausstellungszentrum "Sonneberger Spielzeug" und Heimatgeschichte (seit 1972 zum Sonneberger Spielzeugmuseum gehörig)
1984 Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg mit Ausstellungen zur Naturkunde sowie Burg- und Regionalgeschichte (Träger: Kreis Suhl-Land, seit 1994 Landkreis Hildburghausen)
Das historische Denkmal Schloss Bertholdsburg gehört seit 1994 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz in Rudolstadt. (www.thueringen.de/schloesser).
Heute ermöglichen die Ausstellungen des Naturhistorischen Museums einen Rundgang durch den Nord-, Ost- und Westflügel der Bertholdsburg.
NATURKUNDLICHE SAMMLUNGEN
Herkunft und Struktur
Alle naturkundlichen Sammlungen Südthüringens werden seit 1988 im Naturhistorischen Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen fach- und sachgerecht magaziniert und betreut.
Sie umfassen etwa 100.000 Exponate, davon entfallen ca. 70.000 Stück auf Fossilien, Minerale und Gesteine (Geologie) sowie etwa 30.000 Exponate auf Wirbellose, Wirbeltiere und Pflanzen (Biologie).
Paläontologische Sammlungen Biologische Sammlungen Mineralogische Sammlungen
Zum Sammlungsbestand gehören folgende Teilsammlungen:
Meiningen
Herzogliches Naturalienkabinett im Schloss Elisabethenburg (17.-19.Jhd.), Sammlungen von Herzog Anton ULRICH (1687-1763):
- Edle Steine (Achat-Jaspis-Schliffplatten), Minerale, Fossilien
- (z.B. "Würzburger Lügensteine" von 1726)
- Conchylien, Korallen, Schwertfischkiefer und andere Meerestiere
- Insekten, Vögel, Schädel und Zähne von Reptilien sowie Säugetieren
Sammlung der Forstakademie Dreißigacker (19. Jhd.):
- Jagdtrophäen, Vogelpräparate, Federbilder (Slg. BECHSTEIN)
- Fossilien (Saurierfährten) und Minerale (Slg. BERNHARDI)
Realschulsammlung (19. Jhd.), Sammlungen von EMMRICH, HEIM, BREHM, FRANTZEN, KLEINTEICH u. a.: Fossilien, Gesteine, Minerale, Käfer und Schmetterlinge
1848/52 gingen die Sammlungen der Forstakademie an die Realschule über.
1878 wurde auch das Naturalienkabinett der Realschule übergeben.
1945 wurden Teile der Sammlungen durch einen Bombenangriff auf die Realschule Meiningen zerstört.
1947 Übernahme der restlichen Sammlungen von der Realschule an das Museum Schloss Elisabethenburg (LANG, MEY)
Neue Sammlungen von LANG, SCHAARSCHMIDT, BÖHME und KOZUR im Museum Schloss Elisabethenburg (1945 - 1984) : Fossilien, vor allem aus dem Tertiär Südthüringens
Teile der Paläontologischen Sammlungen des Museums für Ur- und Frühgeschichte Weimar im Tausch erworben (1952): Fossilien der Sammlung HERGT und Saurierfährtenplatten von SOERGEL.
Schleusingen
Geologisches Heimatmuseum (1934 - 1974):
- FRANKE-Sammlung (20. Jhd.): Minerale, Gesteine, Fossilien und Kristallmodelle
- GEORGI-Sammlung (20. Jhd.): Fossilien, Gesteine und Minerale.
SchmalkaldenAusstellungssammlung Museum Schloss Wilhelmsburg (19. - 20. Jhd.) : Fossilien, Gesteine und Minerale Thüringens
ARNHARDT-Sammlung (20. Jhd.):
- Fossilien aus dem Rotliegend des Thüringer Waldes
- (gilt als eine der wertvollsten Sammlungen von Rotliegend-Fossilien in Europa
- mit vielen Typus-Exemplaren)
- Gesteine Thüringens
- Fossilien weltweit.
Eisfeld
Ausstellungssammlung des Schlossmuseums (20. Jhd.) Fossilien und Gesteine der Umgebung von Eisfeld.
Hildburghausen
Teilsammlung KAISER vom Stadtmuseum (20. Jhd.): wenige Fossilien und Gesteine.
Sonneberg
Aus der Sammlung des Spielzeugmuseums (20. Jhd.): Fossilien und Gesteine.
Schleusingen
Neuaufsammlungen am Naturhistorischen Museum seit 1984 mit folgenden Schwerpunkten:
- Minerale, Gesteine und Fossilien Thüringens
- Neue Belegfunde zu den "Edlen Steinen" der Herzoglichen Sammlung Meiningen
- Fossilien der Rotliegend-Zeit
- Wirbeltier-Fossilien von Karbon bis Trias (mit vielen Typus-Exemplaren)
- Tiere und Pflanzen Thüringens (Totfunde)
- Conchylien und Meerestiere als Fortsetzung der Herzoglichen Sammlung.
REGIONALGESCHICHTLICHE SAMMLUNGEN
Herkunft und Struktur
Der Sammlungsbestand umfasst etwa 3.000 regionalgeschichtlich relevante Objekte. Dazu kommt die Hennebergische Gymnasialbibliothek mit ca. 5.000 Bänden als wertvollster Schatz der regionalgeschichtlichen Sammlung (siehe Bibliotheken).
Den Grundstock des musealen Bestandes bildete die Sammlung des Hennebergischen Geschichtsvereins von Schleusingen (1908-1937), die ursprünglich im Heckenturm ("Alter Krug") untergebracht war.
Sammlungsschwerpunkt ist die Geschichte der Hennebergischen Kleinstadt Schleusingen.
Regionalgeschichtliche Sammlungen
Folgende Sammelgruppen existieren:
- Möbel (z.B. Barock- und Biedermeier-Zeit)
- Gemälde und Kunstgegenstände
- Glas, Keramik, Ziergeräte
- Handwerkliche Objekte
- Waffen (von Biedenhändern bis Schusswaffen)
- Münzen (Henneberger Land)
- Historische Dokumente
- Ausgewählte historische Produktionsstätten
- (z.B. aus einer Papiermühle oder Schlossapotheke)
- Sammlungen ausgewählter Vereine (z.B. der 1474 gegründete Schützenverein)
- Archäologische Funde von der Bertholdsburg.
SONDERAUSSTELLUNGEN
STÄNDIGE AUSSTELLUNGEN
Mit einer Fläche von knapp 2000 m² erschließen die Dauerausstellungen den Ost-, Nord- und Westflügel von Schloss Bertholdsburg. Der Besucher erlebt die Naturkunde Thüringens, aber auch die Geschichte der Burg und näheren Region.
Minerale - Faszination in Form und Farbe
Diese seit 1990 bestehende Exposition eröffnet den Naturkundlichen Rundgang im Museum. 1000 Minerale und Gesteine werden auf 250 m² Ausstellungsfläche in 60 Wandvitrinen vorgestellt. Der Bogen wird gespannt von den Diamanten, Achaten, Bergkristallen bis hin zu Gold, Kupfer, Eisenerz und Steinsalz. Selbst die bei UV-Licht leuchtenden Kristalle (Fluoreszens) sind zu bewundern.
Kupferschiefer - Bergbau Minerale - Faszination in Form und Farbe
Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Minerale Thüringens und die Entstehung der beiden Thüringer Gebirge. Besonders bekannt sind die Schneekopfkugeln des Thüringer Waldes mit Achat und Bergkristall.
Auch in Thüringen gab es umfangreichen Bergbau. Die Haupt- und Begleitminerale des Bergbaus auf Gold, Silber, Kupfer, Kobalt, Uran, Mangan, Eisen, Spat und Salz werden gezeigt. Inszenierungen zum historischen Gold- und Kupferschiefer-Bergbau oder zum Basaltvulkanismus vermitteln einen plastischen Eindruck.
Mineralogische Ausstellung Geologische Entwicklung Thüringens
In der 2001 eröffneten Ausstellung (800 m²) werden "Thüringer Landschaften" von ihren erdgeschichtlichen Wurzeln bis in unsere Tage hinein präsentiert. Seen, Flusslandschaften, Wälder und Moore gab es schon seit Millionen von Jahren, aber was hat sich seitdem verändert?
Die Zeitreise führt durch urgeschichtliche Landschaften mit Baumfarnen, Sauriern, Riesentausendfüßern, Haifischen, Ammonshörnern und Urelefanten. Von der Rotliegend-Zeit vor 300 Millionen Jahren bis zum Eiszeitalter hatten wir einen steten Wechsel von Festland und Meer. Als Beweise der Erdgeschichte werden knapp 1000 Fossilien in 40 Vitrinen, aber häufig auch zum Anfassen präsentiert. Etwa 100 verschiedenartige Modelle prähistorischer Tiere und Pflanzen innerhalb der Landschaftsdioramen geben der Schleusinger Ausstellung ihr unverwechselbares Colorit. Die etwa 6 m langen Skelettrekonstruktionen Südthüringer Dinosaurier bilden einen Höhepunkt der Ausstellung.
Die Präsentation der heutigen Thüringer Landschaften spricht alle Sinne an. Wald, Gewässer und Wiesen sehen, riechen, hören und betasten. Lebende Fische und Urkrebse sind in mehreren Aquarien zu beobachten. Zu den beiden UNESCO-Biosphärenreservaten Vessertal und Rhön werden thematische Einführungen gegeben.
Burg- und Regionalgeschichte
Seit 1953 wurde die Regionalgeschichtliche Ausstellung in mehreren Etappen aufgebaut (etwa 600 m²). Im Residenzschloss der Grafen von Henneberg spielt naturgemäß die Geschichte dieses Grafengeschlechtes und die Nutzung der Burgräume eine wichtige Rolle. Mit dem letzten Henneberger Grafen Georg Ernst starb 1583 die Henneberger Dynastie aus (siehe Burggeschichte).
Die Lebensweise in einer Hennebergischen Kleinstadt wird am Beispiel Schleusingens verdeutlicht. Viele Handwerkssparten reichen bis in die Hennebergische Zeit hinein, so die Münzprägung, das Apothekenwesen, die Papierherstellung und der Buchdruck. Schleusingen war nach Mainz und Nürnberg bereits Erstdrucker-Stadt, wie die Bücher des Druckers Hermann Hamsing von 1555 verraten. Einige besondere Exemplare der Hennebergischen Gymnasialbibliothek (siehe Bibliotheken) werden auch in der Ausstellung gezeigt.
In mehreren Räumen der Ausstellung sind historische Raumfassungen aus der Zeit um 1600 erhalten, zum Beispiel in einem Gewölberaum mit Seccowandmalereien der Herkulessage.
Die Regionalgeschichtliche Ausstellung soll in den nächsten Jahren neu gestaltet werden.
AUSSICHTSTURM
Schloss Bertholdsburg mit seinen Türmen ist das Wahrzeichen von Schleusingen. Der große Hauptturm, südöstlich im Innenhof gelegen, diente früher als Wachturm. Heute bietet dieser Schlossturm den höchsten Aussichtspunkt der Stadt.
Nach 128 Stufen erreicht man in etwa 40 m Höhe die Aussichtsplattform,
- genießt den Rundblick auf Schleusingen, den Thüringer Wald und sein Vorland mit Hilfe von Orientierungstafeln und
- besichtigt im Turm das historische Uhrwerk und ein "Turmfalken-Domizil"!
Das Eingangsportal des Aussichtsturmes stammt aus der Zeit der Frührenaissance.
1538 erfolgten Aus- und Umarbeiten auch am Hauptturm durch Wilhelm IV. (1478-1559). 1618 wurde das Henneberger Wappen angebracht (Sandstein bemalt, schwarze Henne auf grünem Hügel im goldenen Feld)
Eintritts- und Chipkarte gibt es an der Museumskasse (siehe Service).
MUSEUMSPÄDAGOGIK
Projekt "Museum - Schule"
Das Museum ist ein Erlebnis- und Lernort für Schulklassen aller Schularten, Vorschulgruppen und Wandergruppen.
Bei dem Projekt "Museum - Schule" geht es nicht darum, Schulstunden ins Museum zu verlagern, sondern mit den Möglichkeiten unseres Museums die Inhalte des Lehrplanes erlebbar zu gestalten. Diese Themen werden mit Teilen der Ausstellung und oft auch praktischen Tätigkeiten verbunden.
DREI BIBLIOTHEKEN IN EINER BURG
Gräfliche Bibliothek
Die Museumsbibliothek umfasst insgesamt 27.000 Bände aus drei in sich geschlossenen Sammlungen:
1. Hennebergische Gymnasialbibliothek
Diese Bibliothek hat ihren Ursprung in einer Stiftung der Privatbestände der letzten Henneberger Grafen Georg Ernst (1511-1583) an das von ihm 1577 gegründete Gymnasium in Schleusingen. Spätere Rektoren und Ephoren des Gymnasiums haben mit ihren Vermächtnissen die Büchersammlung auf etwa 5.000 Bände anwachsen lassen. Zusammen mit der Schulbibliothek des 19. und 20. Jahrhunderts wurde die Gymnasialbibliothek 1958 dem Heimatmuseum Schleusingen übergeben.
Die Hennebergische Gymnasialbibliothek zählt heute zu einer der seltenen relativ vollständig erhaltenen Schulbibliotheken des 16./17. Jahrhunderts.
Zum wertvollsten Bestand gehören 199 Inkunabeln, 24 Handschriften und 1 Lutherbrief.
2. Bibliothek des Hennebergischen Geschichtsvereins Schleusingen
Von 1908 bis 1937 gab es in Schleusingen einen eigenen Hennebergischen Geschichtsverein, der sich danach dem Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsverein Meiningen anschloß. Diese Vereinsbibliothek wurde nach dem 2. Weltkrieg dem Museum übergeben und umfasst etwa 2.000 Bände.
3. Naturwissenschaftliche Bibliothek
Mit dem Naturhistorischen Museum entstand seit 1984 eine Spezialsammlung mit den Schwerpunkten Geologie und Biologie. Die ältesten Bestände gehen auf die naturkundliche Sammlung von Meiningen zurück und reichen bis ins 17. Jahrhundert.
Vor allem durch den regelmäßigen Schriftentausch mit etwa 150 Partnern in aller Welt wächst der Zeitschriftenbestand kontinuierlich (5.445 Bände plus Zeitschriften- Periodica).
Die aktuellen Sammelgebiete der Museumsbibliothek sind auf Hennebergische Landesgeschichte, Regionalgeschichte und Naturkunde Südthüringens sowie die Geo- und Biowissenschaften ausgerichtet.
Benutzung:
- Präsenzbibliothek
- Einsichtnahme oder Ausleihe nach vorheriger Absprache möglich
- (ausgenommen der historische Bestand)
- Leseraum und Kopiergerät vorhanden
Erschließung:
- Naturkundlicher Bestand über PC-Katalog
- Regionalgeschichtlicher Bestand über Standortkatalog, Alphabetischer Katalog
- und Systematischen Katalog
- Historische Kataloge in Oster-Programmen 1879, 1883, 1890 und 1913/14
- des Königl. Preuß. Hennebergischen Gymnasiums Schleusingen
SERVICE
Kontakt:
Naturhistorisches Museum
Schloss Bertholdsburg Schleusingen
Burgstraße 6
D-98553 Schleusingen
Tel.: 036841-5310
Fax: 036841-531225
Vermietung:
Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten bietet als Eigentümerin der Liegenschaft Schloss Bertholdsburg den Fürstensaal und den Burghof zur Vermietung an.
Fürstensaal mit bis zu 80 Plätzen für Konzerte, Lesungen, Empfänge, Vorträge etc. Nutzungsentgelt für kulturelle Veranstaltungen 179 €/Tag, für sonstige Veranstaltungen 230 €/Tag.
Schlosshof mit 300 Plätzen für Konzerte, Theater, Feste u.a. Nutzungsentgelt für kulturelle Veranstaltungen 378 €/Tag, für sonstige Veranstaltungen 532 €/Tag.
Auskünfte erteilt die Schlossverwaltung:
Herr C. Stoischek, Tel.: 036841-531214
Einweisungen und Führungen:
Das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg ist im Unterschied zu vielen Schlossmuseen ein sogenanntes "selbstführendes Museum", das heißt, jeder Besucher kann sich die Informationen zu den Ausstellungsobjekten anhand von Schildern, Tafeln und Grafiken selbst erschließen. Auf besonderen Wunsch bieten wir an:
Einweisung
Vermittelt einen Überblick zur Geschichte der Bertholdsburg und zu den aktuellen Ausstellungen des Museums (5 min)
Thematische Führungen
sind Führungen durch Teilbereiche der Ausstellung:
- Minerale - Faszination in Form und Farbe (30 min)
- 300 Millionen Jahre Thüringen (60 min)
- Burg- und Regionalgeschichte (60 min)
- Sonderausstellung je nach Angebot (30 min)
Gesamtführung
durch alle Ausstellungen des Museums (2 bis 3 h)
Wir bitten um rechtzeitige Voranmeldung.
Museumsbasar
An der Museumskasse werden Waren angeboten, die mit den Ausstellungsinhalten in Verbindung stehen.
Der Museumsbasar umfasst folgendes Sortiment:
- Auswahl an Mineralen und Fossilien Thüringens, aber auch weltweit
- Sternzeichen-Minerale
- Dinosauriermodelle des British Museum of Natural History
- Publikationen des Museums (siehe Publikationen)
- sowie Ansichtskarten, Leporellos, Poster, Dia-Serie und Frosch-Holographie
- Grafiken, u.a. Original Aquatinta-Druck der Bertholdsburg, Reprints der
- Stadtansicht Schleusingens um 1700 sowie des "Schleusinger Lutherbriefes"
Das Museumsteam
Im Foyer des Museums werden Sie zuerst von der Kassiererin begrüßt. Den notwendigen Überblick an der Kasse und in den Ausstellungen behält Frau Ingrid Amberg. Hierbei wird Sie zeitweise von mehreren Damen und Herren unterstützt.
Damit der Glanz der Ausstellungen nicht all zu schnell verblasst, sind Frau Ingrid Reinhardt und Frau Ursula Günther um die Reinigung der Museumsräume sehr bemüht.
Für die Liegenschaft, Schloss Bertholdsburg, zeichnen der Schlossverwalter Christian Stoischek und der Hausmeister Klaus-Uwe Köhler im Auftrag der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten verantwortlich.
Um in den Ausstellungen und Sammlungen gut erhaltene Exponate vorweisen zu können, ist die Arbeit des geowissenschaftlichen Präparators Georg Sommer ganz wichtig.
Unsere Museumspädagogin Ulrike Jähnichen gestaltet viele interessante Veranstaltungen für Schulklassen im Museum.
Damit beim Chef alles immer richtig läuft, arbeitet Frau Cornelia Baumgartl im Sekretariat nach besten Kräften.
Und falls der Chef mal nicht da ist, hat Frau Rosika Hoffmann den Hut auf. Die Bibliotheken und die Regionalgeschichte liegen ihr besonders am Herzen.
Schließlich sorgt der Direktor dafür, dass im Museum alles klappt. Darüber hinaus ist Herr Dr. Ralf Werneburg besonders um die Naturkunde am Museum besorgt.
Anreise und Parkplätze
Das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen erreicht man auf vielen Wegen:
- Von Gotha, Suhl über die B 247
- Von Erfurt über die B 4 oder A 71 bis Ilmenau, dann die B 4 weiter
- Von Bamberg, Coburg über die B 4
- Von Schweinfurt, Bad Neustadt, Meiningen über die B 19 und weiter die B 89
- über Themar, Kloster Veßra nach Schleusingen
- Von Saalfeld über die B 281.
In wenigen Jahren ist Schleusingen mit eigener Abfahrt an der A 73 erreichbar.
Per Bahn reist man bis Suhl und weiter mit dem Bus nach Schleusingen.
Parkplätze sind reichlich vorhanden:
- Zeitlich begrenzte Parkplätze vor dem Schloss Bertholdsburg,
- am 100 m entfernten Marktplatz sowie angrenzenden Straßen
- Parkhaus am Marktplatz
- Dauerparkplätze an der Königstraße (B 4) sowie im Lindenweg am Friedhof
- 2 Bushaltestellen befinden sich in der Burgstraße neben dem Schloss.
Übernachtungen und Gastronomie:
Die besten Informationen hierzu bietet das Fremdenverkehrsbüro der Stadt Schleusingen.
Nicht im Schloss selbst, aber schon am 100 m entfernten Markt gibt es verlockende Angebote.